Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 21. Juni 2011 Geschrieben von Spot Kategorie: Kinofilme
Veröffentlicht am 21. Juni 2011 Zugriffe: 191
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Am gestrigen Dienstag war es für die GamezCheckler mal wieder soweit, nach Köln aufzubrechen. Im Gegensatz zu den letzten Köln-Besuchen ging es diesmal aber nicht zu einem Event bezüglich eines neues Games, sondern zur Vorpremiere des neuen Disney Feature Animation Studios-Streifens "Rapunzel: Neu Verföhnt". Dazu machten sich Daniela und Sven auf den Weg zum Cinedom im Mediapark in Köln, um sich den Animationsfilm 2 Wochen vor Kinostart anschauen zu können.


Natürlich war auch ich, Spot, wieder mit von der Partie, hier geht ja nichts ohne mich. Wer sich nun fragt, ob da nicht jemand fehlt, denn bei den letzten Events war ja auch Marcus noch am Start, der sollte wissen, dass der letztgenannte nicht mehr bei der GamezCheck.de ist. Warum? Nun ja, manche verhalten sich bei ein wenig vorweihnachtlichem Streß wie Butter in der Sonne: Erst werden sie flüssig, dann ranzig - aber sprechen wir nicht mehr davon. Gegen 13:00 Uhr machten sich die Beiden also auf den Weg, denn der Zug am Wuppertaler Hauptbahnhof würde kaum warten. Schon nach weiteren 35 Minuten waren sie in Köln, stiegen dort noch um, um zum Hansaring weiterzufahren. Von dort aus ist es nur noch ein kurzer Fußweg, bis man im Kölner Mediapark und damit auch am Cinedom-Kino ist.

Das Cinedom ist ein Multiplex-Kino mit 14 Sälen, deren Größe von etwa 100 im kleinsten bis zu über 700 Plätzen im größten Saal reicht. Wer hier zum ersten Mal hinkommt, wird sich nicht wirklich leicht zurecht finden, denn das Kino ist in etwa so verwirrend, wie der Kölner Ring für Autofahrer. Geht man im Kino einmal falsch, braucht man fast ein Navi, um wieder den richtigen Weg zu finden. Auch macht das Kino an sich nicht wirklich den angenehmsten Eindruck, weder mit den diversen Rolltreppen, die eher für Kaufhausflair sorgen, noch mit den diversen Baustellen, die im Kino vorhanden sind (oder zumindest den Ecken im Kino, die nach Baustelle aussehen). Da das Cinedom Kölns größtes Kino ist, sollte man hier vielleicht einmal ein wenig aufräumen, es könnten Gäste von ausserhalb kommen...

Da Daniela und Sven ein gutes Stündchen zu früh vor Ort waren, standen sie erst einmal ein wenig hilflos in dem unübersichtlichen Kino rum. Zwar waren die Kassenhäuschen schon besetzt, aber eigentlich findet man bei solchen Veranstaltungen meist selbst den Ort, wo das Event stattfinden wird. Nicht so diesmal, denn auch auf der Anzeigetafel, die über den Kassenhäuschen prangt, war nichts von der Vorpremiere vermerkt. Wer übrigens aus dieser Tafel schlau wird, ist gut, alle anderen werden dann wohl eher fragen, um zu erfahren, welcher Film wann und wo läuft. So also ging Daniela zum Kassenhäuschen, sagte, wer wir waren (genau, sie sagte nichts von mir, ich wurde ja mal wieder in der Tasche durch die Gegend geschleppt) und die Dame am Kassenhäuschen sagte ihr, dass diese Vorführung oben in der Black Box stattfinden würde.

So suchten die beiden also den Weg nach oben, gingen erst eine Treppe rauf, merkten, dass diese sie nicht weiterführen wird, gingen durch eine geschlossene Bar auf die andere Seite, dort wieder runter und danach auf eine der Rolltreppen. Diese brachte sie nach oben, von wo aus sie die Black Box sehen konnten. Die Black Box ist übrigens einer der beiden 3D-Säle, die im Cinedom vorhanden sind. Es passen ganze 298 Besucher in den Saal, dessen Sitze übrigens recht gemütlich sind und auch genügend Beinfreiheit bieten.
Als die Beiden dann endlich den Weg zur Black Box gefunden hatten, meldeten sie sich an und durften auch schon in den Kinosaal. Nun ja, es war gerade einmal 14:10 Uhr, der Film sollte ja erst um 15:00 Uhr beginnen. Aber siehe da, durch dieses frühe Auftauchen, konnten sich die Beiden (ob dafür geladen oder nicht ;o) ) gleich noch einen Dokufilm von Boeing über deren neues Flugzeug, die 787 anschauen. Natürlich auch in 3D, man hatte hier wirklich den Eindruck, ins Cockpit greifen zu können. Dieser Doku-Film dauerte etwa 45 Minuten, war nicht uninteressant und mit sehr guten 3D-Effekten gefüllt.

Ein wenig verwundert stellten die Beiden dann fest, dass die wenigen Zuschauer den Saal verliessen, obwohl ja der eigentliche Film, Rapunzel: Neu Verföhnt noch gar nicht begonnen hatte. Dieses Rätsel sollte aber kurz danach geklärt werden, denn einer der Mitarbeiter kam herein und bat die Beiden, auch den Saal zu verlassen. Dies taten sie, trugen sich noch in eine Liste ein, wer bei der Doku vor Ort gewesen ist (klar, neben n-tv und anderen Fachmagazinen passen die Einträge mit dem Vermerk "GamezCheck.de" wie die Faust aufs Auge) und warteten dann erneut vor dem Saal, wo sich schon einige geladene Gäste nebst Kindern eingefunden hatten. Da die Beiden nun scheinbar noch Zeit hatten, holten sie sich Popcorn. Hier verteile ich dann gleich zwei Rüffel:
Der erste geht an die Disney Studios, die ruhig dafür sorgen könnten, dass sich die Gäste ihr Kinofutter nicht selbst kaufen müssen!
Der zweite geht an den Cinedom, denn ich habe schon besseres Popcorn gegessen, zumal der Preis von 3,50 EUR für ein mittleres Tütchen schon recht gesalzen ist. Gesalzen waren übrigens auch einige der Popcorn, obwohl die Beiden extra süßes kauften. Auch dies sollte nicht passieren!

Mit ihren bedingt leckeren Popcorn-Tüten gingen sie also zurück zur Black Box, in die man nun auch wieder rein durfte. Allerdings wurden vorher Handys, Taschen etc. eingesammelt und mit Nummern versehen, denn diese durften nicht mit in den Kinosaal genommen werden. Klar, wie sollte man sonst vermeiden, dass jemand den Film abfilmen würde. Öhm... Taschen... in der saß ja nun auch ich... also hüpfte ich schnell und heimlich aus der Tasche und sprang in eine der Popcorn-Tüten, tauchte in dieser ab und hatte plötzlich eines der salzigen Popcorn im Auge. Dass das nicht angenehm war, muß ich hier nicht schildern, oder?
Wieder wurden 3D-Brillen verteilt, die übrigens im Cinedom vom Kino zur Verfügung gestellt werden. Natürlich werden die Brillen nach dem Film wieder eingesammelt, Hinweisschilder weisen darauf hin, dass die Brillen alarmgesichert sind und die Mitnahme 45.- EUR Strafe kostet. Also, nach dem Kino immer brav die Brille abgeben, das spart eine Menge Geld :o)

Es dauerte nicht mehr lang, bis Rapunzel: Neu Verföhnt über die Leinwand flimmerte und damit kommen wir dann endlich zu dem, weswegen dieser Bericht überhaupt online geht.
Natürlich werde ich euch hier nichts vom Film verraten, was ihr nicht wissen sollt, immerhin soll die Spannung erhalten bleiben. Daher hier erst einmal der Kurzinhalt, was Rapunzel: Neu Verföhnt zu bieten hat:
Flynn Rider ist ein Dieb, wie er im Buche steht. Smart, charmant und seinen hartnäckigen Verfolgern immer einen klugen Schritt voraus. Groß ist seine Freude, als er auf der Flucht einen scheinbar verwaisten Turm im Wald entdeckt. Flugs klettert er an ihm hoch und hangelt sich hinein. Noch größer ist allerdings seine Überraschung, als er dort auf ein Mädchen mit langem, seidig glänzendem, blonden Haar trifft. Sehr viel langes blondes Haar. Das Sprichwort "an den Haaren herbeigezogen" bekommt für ihn eine völlig neue Bedeutung, als Rapunzel - so ihr Name - ihn damit und mit Hilfe einer Bratpfanne fängt und an einen Stuhl fesselt. Sie ahnen, was passiert? Haargenau! Rapunzel will raus aus dem Turm, in dem sie von einer Frau, die sich als ihre Mutter ausgibt, seit fast 18 Jahren gefangen gehalten wird. Die alte Frau hat Rapunzel entführt, als diese noch sehr klein war. Rapunzel, die eigentlich die Tochter eines Königspaares ist, lebte seitdem in diesem verlassenen und versteckten Turm, immer in dem Glauben, die alte Frau sei ihre Mutter.
Doch jetzt beginnt entgegen aller Überlieferung für das ungleiche Duo Rapunzel und Flynn in Rapunzel: Neu Verföhnt ein haarsträubend komisches und warmherzig verwuscheltes Abenteuer, bei dem sich die beiden mehr als einmal in den Haaren liegen.

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht vom Inhalt verraten. Der Animationsfilm, der natürlich in 3D bewundert werden darf, bietet viele Momente zum Lachen, aber auch die Disney-typischen romantischen Sequenzen, oder Stellen, bei denen der ein oder andere nach einem Taschentuch kramt, sind vorhanden. Die Lieder, die ebenfalls in Disney-Filmen ein wichtiger Bestandteil sind, sind in der deutschen Fassung sehr gut gelungen, wobei die Abschlußnummer von Rapunzel: Neu Verföhnt von Monrose gesungen wird, die den meisten bekannt sein dürften.
Die wichtigsten Sprechrollen werden von Alexandra Neldel (Rapunzel), Moritz Bleibtreu (Flynn Rider) und René Marik übernommen. Letzterer dürfte den meisten als puppenspielender Comedian bekannt sein. Neben den beiden Hauptcharakteren Rapunzel und Flynn ist aber auch in Rapunzel: Neu Verföhnt für tierische Unterstützung gesorgt. Pferd Maximus und Chamäleon Pascal sorgen dafür, dass die Lachmuskeln genug zu tun bekommen.

Ein wenig negativ fiel bei dem ansonsten sehr guten Film auf, dass die 3D-Effekte etwas mager sind. Wirkliche 3D-Optik-Highlights, bei denen man versucht ist, nach dem zu Greifen, was man sieht, kommen nur sehr selten vor, so schwirrt beispielsweise ein Schmetterling sehr nah vor dem Zuschauer rum oder Regentropfen wirken so, als das man den Schirm aufspannen möchte. Hier hätte für einen 3D-Streifen etwas mehr drin sein müssen.
Das ist aber kein Grund, sich den Film nicht anzusehen, denn Rapunzel: Neu Verföhnt bietet ansonsten sehr gute Unterhaltung für Jung und Alt und eignet sich hervorragend als Grund für einen Familien-Kinobesuch zur Weihnachtszeit. Der Deutschlandstart ist übrigens am 9.Dezember 2010, ich kann nur empfehlen, sich den Film anzuschauen.
Und wer dann noch nicht genug hat (und da wir ja eine Game-Site sind), der kann sich gleich noch das passende Videospiel vormerken, welches für PC, Nintendo Wii und DS in Kürze erscheint.

So ging nach etwa 90 Minuten ein nettes Kinoerlebnis zu Ende, wobei das klare Hightlight der Film war und auch das nicht so pralle Popcorn somit wettmachen konnte. Die Beiden fuhren nach Hause, mich im Gepäck, kamen dort auch recht gut an und gaben mir somit die Möglichkeit, diesen Bericht zu schreiben. Am Ende bekommt ihr noch den Trailer zum Film spendiert, den ihr euch nicht entgehen lassen solltet.
Ich melde mich dann vom nächsten Event wieder!
So long
Euer Spot

 

 

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