Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 20. Juni 2011 Geschrieben von Sven Wagener Kategorie: Ältere Systeme
Veröffentlicht am 20. Juni 2011 Zugriffe: 137
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Jede Nacht treffen sich die Mitglieder des berüchtigten illegalen Straßenrennsyndikates von Los Angeles, Paris und Tokio. Übernehmen Sie die Rolle eines neuen Herausforderers, der sich vorgenommen hat, in diese geheime Gesellschaft einzudringen und nacheinander alle anderen Fahrer zu besiegen und so ihre hochgezüchteten Maschinen zu gewinnen. Auf dem Weg an die Spitze müssen Sie viele Beleidigungen einstecken und Blechschäden hinnehmen, bevor Sie sich zum internationalen Champion küren lassen können. Aber vergessen Sie niemals: Es gibt keine Regeln!


So die Story des Games. Neben Ruhm und Ehre möchte man aber noch einiges mehr einheimsen, nämlich: Alle Autos frei schalten, alle drei Städte durchfahren und alle Missionen bewältigen.

Damit es dem Spieler nicht langweilig wird, darf er zu Beginn des Spiels aus der Vielzahl von genau einem Wagen auswählen...

Ja, wirklich. Es steht zu Beginn nur ein Fahrzeug zur Auswahl, den Rest der Boliden und Motorräder muss man sich durch Erfolge erst verdienen. Auch bei den Strecken (bzw. Städten) hat man zu Beginn lediglich einen Kurs, den man anwählen darf.


Hier heißt es also, erst einmal den Karriere-Modus ausgiebig zu spielen, möchte man auch in den anderen Spielmodi auf eine größere Auswahl zurückgreifen können.

Im Karriere-Modus warten über 75 Missionen auf den Spieler. Diese unterscheiden sich zum einen in der Gegneranzahl, zum anderen in der Aufgabenstellung. Ab und zu muss man nur gegen einen Gegner antreten, ein anderes Mal muss man sich gegen mehrere Fahrer behaupten. Es gilt meistens, diverse Checkpoints zu durchqueren und als erster am Zielcheckpoint anzukommen. Letzterer wird übrigens auf der GTA 3-ähnlichen Karte (am unteren linken Bildschirmrand) rot dargestellt, die „normalen“ Checkpoints erstrahlen dort in einem hellen Blau. Nun gibt es Aufgaben, bei denen man die Checkpoints der Reihe nach durchqueren muss, ein anderes Mal kann man „frei nach Schnauze“ fahren und die Checkpoints so abrasen, wie es einem selbst am liebsten ist, bzw. wie man sich den kürzesten Weg zum nächsten erhofft.


Wer nun denkt „Na ja, spiele ich halt mal eben den Karriere-Modus durch und kümmere mich dann um den Rest“, der liegt falsch. Der Schwierigkeitsgrad des Games ist extrem hoch ausgefallen. Einsteiger werden schon im ersten Rennen kläglich versagen, aber selbst Profis werden in späteren Missionen nicht selten vor Frust in ihr Gamepad beißen, weil sie wieder einmal nicht als Erster durchs Ziel gingen. Und Erster muss man werden, um weiterzukommen. Hierbei helfen zwar einige Goodies, die man sich während seiner Karriere verdient, aber trotzdem ist die Gegner-KI so ausgefeilt, dass sich die CPU-Raser zum einen die kürzesten Wege suchen, zum anderen nicht davor zurückschrecken, den Spieler in den Gegenverkehr zu drängeln. Goodies sind z.B. ein Turbo, den man dann einmal pro Rennen einsetzen darf, oder aber die „Air-Control“, damit man den Wagen nach Sprüngen in der Luft wieder in die optimale Lage bringen kann.


Die drei Städte (Los Angeles, Paris, Tokio) präsentieren sich alle recht lebendig. Zum einen herrscht jede Menge Verkehr auf den nächtlichen Straßen, zum anderen laufen sehr viele Fußgänger auf den Bürgersteigen umher, oder überqueren eine Straße bei einer Ampel. Allerdings werden diese Fußgänger nicht selten ein Opfer der Raser, demnach auch des Spielers. Wer sich daran stört, Pixel-Männchen auf die Motorhaube zu nehmen, der kann diese in den Optionen ausschalten, allerdings geht dadurch der „lebendige Straßen“-Effekt ein wenig verloren.

Neben den Fußgängern muss jedoch noch einiges mehr der Umgebungsobjekte bei den Rennen dran glauben. Briefkästen, Lampen, Schilder uvm. knickt unter den Motorhauben weg, bzw. wird durch die Luft befördert.

Zwar werden alle Rennen nachts gefahren, allerdings kommt keine Monotonie auf, da es sowohl Nebel als auch Regen gibt. Zudem kann sich der Spieler so über recht viele gute Lichteffekte freuen, auch wenn man nur selten die Zeit hat, sich alles in Ruhe zu betrachten.


Die Grafik an sich präsentiert sich sehr sehenswert, kann aber nicht als Pixelpracht bezeichnet werden, dazu wurde alles ein wenig zu „grob“ modelliert. Allerdings geht dadurch nie die Geschwindigkeit in den Keller und während der Bildschirmraserei wird man eh kaum darauf achten, aus wie vielen Polygonen der Eiffelturm besteht ;-)


Neben dem Karrieremodus kann man z.B. Einzelrennen fahren, oder sich im mitgelieferten Editor eigene Strecken erstellen. Na ja, eigene Strecken bedingt, denn auch hier muss man eine der drei Städte wählen, die im Spiel enthalten sind. Somit hat man also den grundlegenden Straßenpart vorgegeben, kann jedoch alle Checkpoints, die durchfahren werden sollen, selber einstellen. Auch das Wetter darf frei gewählt werden, genau wie die Rundenanzahl usw.. Damit man auch weiß, ob der Kurs gelungen ist, kann man diesen vor dem Abspeichern ausgiebig Probefahren. Der Editor bringt auf jeden Fall die Langzeitmotivation ins Game, da man dauernd neue Strecken austesten kann.


Der Sound des Games ist eher durchschnittlich: Ein Techno-Hip-Hop-Mix ist für die Hintergrundberieselung zuständig, die Kontrahenten geben (in englischer Sprachausgabe, die leider nicht immer klar zu verstehen ist) Kommentare von sich, um den Spieler zu verhöhnen, Polizeifunk ist zu hören und natürlich die üblichen Spielgeräusche (Motorgeräusch, Hupen, Reifenquietschen usw.).


Die Steuerung des Games ist denkbar simpel gehalten und erfordert kein großes Können vom Spieler. Eine Taste zum Beschleunigen, eine zum Bremsen, Handbremse und Lenkung, hiermit sind die wichtigsten Funktionen erklärt, zudem gibt es Spielereien wie z.B. die Lichthupe, die aber weder die Kontrahenten noch den Gegenverkehr stört.

Die Grafik ist wie schon erwähnt recht gut gelungen, hinzu kommt noch das Schadensmodell der Fahrzeuge. Zwar bekommen diese nicht immer gleich eine Beule, wenn man ein Schild umrast, aber nach zu vielen Kollisionen mit anderen Fahrzeugen, Gebäuden etc. sieht man die Schäden am Fahrzeug. Auf das Fahrverhalten wirken sich diese jedoch nicht aus. Geht man allerdings zu ungehobelt mit seinem Fahrzeug um, wird dieses explodieren. Man bekommt zwar nach wenigen Sekunden ein neues Fahrzeug auf die Straße gestellt, aber diese Sekunden werden einem am Ende fehlen, möchte man vor den Kontrahenten ins Ziel gehen.










Fazit:

Alles in allem ist „Midnight Club 2“ ein sehr gutes Rennspiel geworden, welches dem Spieler auch auf den Kursen eine gewisse Freiheit bietet (so kann z.B. durch Einkaufszentren gerast werden, wenn man deren Glastür durchbricht). Der sehr hohe Schwierigkeitsgrad wird jedoch viele Spieler anfrusten, da man schon recht früh ein Rennen nicht selten 10mal fahren muss, bevor man es besteht. Die Grafik kann sich sehen lassen, vom Sound hätte man ein wenig mehr erwarten können, die Steuerung gibt keinen Grund zum meckern.

Alles in allem ist „Midnight Club 2“ auf jeden Fall ein Game, welches sich Rennspielfreunde mit hoher Frustresistenz zulegen sollten, Einsteigern kann ich den Titel durch den extrem hohen Schwierigkeitsgrad nicht empfehlen !

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