Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 20. Juni 2011 Geschrieben von Sven Wagener Kategorie: Ältere Systeme
Veröffentlicht am 20. Juni 2011 Zugriffe: 168
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Wer sich für Funsportarten interessiert, dem dürfte die „EA Sports Big“-Serie ein Begriff sein. Hier kamen Games wie z.B. „SSX Tricky“, „Freekstyle“ oder „Shox“ in den Handel und konnten nahezu alle durch gute Inhalte überzeugen. Gleiches gilt für den Vorgänger („NBA Street“), der vor knapp 1 ½ Jahren das Licht der Welt erblickte. Ob EA die Big-Reihe (und die „NBA Street“-Geschichte) nun mit einem guten Titel (und Nachfolger) bereichert, oder ob die Straßenbasketballer besser in ihren Hinterhöfen bleiben – wir werden sehen...



Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei „NBA Street Vol. 2“ um Basketball in Hinterhöfen und auf Strandcourts. Im Gegensatz zum normalen Basketball wird hier nur mit drei Spielern gespielt und ein Game endet, sobald ein Team 21 Punkte erreicht. Im Spiel enthalten sind sehr viele der namhaften NBA-Spieler und –Teams. Anders als in anderen Basketball-Games setzt man in „NBA Street Vol. 2“ jedoch ganz klar auf arcadelastige Basketballaction und nicht auf Simulation. Dies bedeutet aber nicht, dass man keine geschickten Spielzüge planen könnte.



Im Hauptmenü hat man einige Spielmodi zur Auswahl. Neben dem schnellen Spiel darf man an der „NBA Challenge“ teilnehmen, oder den Modus „Be A Legend“ in Angriff nehmen. Diese beiden Modi sind auch die wichtigsten Elemente des Games. Im „NBA Challenge“-Modus entscheidet man sich für ein Team und tritt nach und nach gegen alle anderen Teams an, wobei diese nach Region unterteilt sind. Die verschiedenen Regionen haben auch eine Auswirkung auf den Platz, auf dem gespielt wird. Pro Region gilt es, 6 Teams (5 in der Region, aus der die eigene Mannschaft kommt) zu besiegen. Hat man dies geschafft, tritt man noch gegen ein All-Star-Team an, welches ebenfalls aus Spielergrößen der jeweiligen Region besteht. Gewinnt man auch dieses Spiel, schaltet man zudem noch einige der All-Star-Player frei.

Gespielt werden kann in drei Schwierigkeitsgraden, wodurch auch Neulinge ohne Probleme ins Spiel eingreifen können. Auf der leichten Schwierigkeitsstufe sollte es fast jedem möglich sein, die meisten (wenn nicht sogar alle) Spiele zu gewinnen.



Im „Be A Legend“-Modus „bastelt“ man sich seinen eigenen Basketballspieler zusammen und muss diesem zu Ruhm und Ehre verhelfen. Das „Basteln“ geschieht im Spielereditor, in dem der Spieler bis ins kleinste Detail durchgestylt werden kann. Ob nun Afrofrisur und hautenge 70er-Jahre-Klamotten, oder aber punkige Frisuren und Schlabberklamotten, alles ist möglich. Hat man seinen Spieler optisch kreiert, darf man noch einige Statistikpunkte vergeben, um ihn in den einzelnen Bereichen (z.B. Dunks, Steals, Power usw.) zu verbessern. Nach dem Verteilen aller Punkte hat man jedoch noch lange keinen Superstar, sondern eher „den Spieler von nebenan“.

Diesen gilt es nun zu verbessern, indem man eine Streetball-Karriere startet. Es werden zunächst zwei weitere Spieler ausgesucht, deren Werte nicht viel besser als die des eigenen Spielers sind. Nun gilt es, sich durch Siege gegen andere Straßenteams hochzuarbeiten. Als Belohnung gibt es Punkte, die man auf die einzelnen Werte verteilen kann, neue Klamotten und neue Moves. Weiterhin hat man nach einer gewonnenen Partie die Möglichkeit, einen der gegnerischen Spieler für sein eigenes Team abzuwerben. Bis zu vier Ersatzspieler kann man sich auf diese Weise zulegen, die im weiteren Spielverlauf austauschbar sind. Somit wird das eigene Team nach und nach perfekter.

Nach und nach werden somit neue Städte und Turniere freigeschaltet, deren Schwierigkeitsgrad sachte ansteigt. Neben den normalen Spielen und den Turnieren gibt es noch Challenge-Matches, die besondere Ansprüche stellen. So gelten in einem Spiel z.B. nur Körbe, die mit einem Dunk erzielt werden, in einem anderen Spiel gilt es, möglichst viele Moves, Tricks und Combos hinzulegen, um als erstes Team eine bestimmte Stilpunktzahl zu erreichen.



Neue Spieler sollten erst einmal ein Auge auf die „Street School“ werfen, welche bei den Spielmodi im Hauptmenü anzuwählen ist. Hier bekommt man ein Training, um die wichtigsten Moves und Tricks zu lernen. Absolviert man alle Aufgaben erfolgreich, gibt es (wie für fast alles) eine Belohnung.



Wie bereits erwähnt ist das Game sehr actionlastig. Jede Menge Tricks können mit bestimmten Tastenkombinationen auf den Court gezaubert werden. Reihen sich Tricks und andere Manöver aneinander, werden diese zu Combos zusammengefasst und bringen natürlich wesentlich mehr Stilpunkte, als normale Aktionen. Diese Stilpunkte sind wichtig, um die Gamebreaker-Leiste aufzufüllen. Ist diese gefüllt, kann man wahlweise einen „Level-1-Gamebreaker“ ausführen, oder aber auf den „Level-2-Gamebreaker“ weitersammeln, um dann eine Aktion zu bringen, die klare Vorteile für die Mannschaft und den gewollten Sieg bringt. Macht man nämlich mit einem „Level-2-Gamebreaker“ einen Korb, werden nicht nur der anderen Mannschaft Körbe abgezogen, man bekommt auch selber mehr als einen hinzugezählt. Hierdurch kann man nahezu durch eine Aktion ein ganzes Spiel entscheiden. Aber keine Sorge, um einen „Level-2-Gamebreaker“ ausführen zu dürfen, muss man vorher viele coole Aktionen aufs Feld legen, der Breaker kann also nicht alle paar Sekunden genutzt werden. Die Tastenkombinationen für Angriff und Abwehr sind alle recht leicht zu erlernen, ausgefeiltere Combos brauchen jedoch einiges an Übung, um auch die besseren Tricks schnell umzusetzen.

Am Ende eines Games bekommt man eine Punktewertung, die sich aus der Spielart des Spielers errechnet. Hier fließt dann z.B. ein, ob man abwechslungsreich gespielt hat, oder immer die selben Aktionen ausgeführt hat. Für diese Punkte darf man sich im entsprechenden Menü diverse Goodies freikaufen. Um hier alles frei zu schalten, ist einige Zeit notwendig, jedoch ist durch die vielen Goodies für die nötige Motivation gesorgt.



Grafisch kann sich das Spiel sehen lassen. Zwar bieten die Versionen für Xbox oder Gamecube noch mehr Details, aber auch die PS2-Version muss sich nicht verstecken. Die NBA-Stars sind alle erkennbar und die „anderen“ Spieler haben einen leichten Comic-Touch, der sich durch deren Klamotten ergibt. Für optische Abwechslung an den Spielern ist auf jeden Fall gesorgt. Aber auch die Plätze und Hintergründe können sich sehen lassen. Mal spielt man auf einem nächtlichen Hinterhof, mal in einer Vorstadtsporthalle. Autos fahren im Hintergrund vorbei, einzelne Zuschauer stehen um den Platz herum und machen sich durch Winken und sonstige Bewegungen bemerkbar und vieles mehr.

Fünf Kameraperspektiven sorgen dafür, dass jeder Spieler seine Lieblingsoptik bekommt. Die Animationen der Street-Spieler sind alle sehr gut gelungen und können sich sehen lassen.


Das i-Tüpfelchen setzt der Sound aufs Game. Klasse Rap-Sounds (u.a. ein exklusiver Track von Nelly) bringen die nötige Hintergrundmusik ins Game. Zwar stehe ich persönlich nicht auf diesen Soundstil, aber in Zusammenhang mit „NBA Street Vol. 2“ passt er optimal und gefällt mir sehr gut !

Auch die anderen Geräusche wie z.B. das Quietschen der Schuhe und diverser Hintergrundgeräusche kann sich hören lassen. Die Krönung bietet aber der Kommentator, der in total überzogenem Streetslang seine Kommentare zum Spielgeschehen abgibt, ob nun passend oder nicht, der Kerl ist einfach der Hammer und sorgt nicht selten für ein Schmunzeln !



Fazit:

Für alle, die ein arcadelastiges Sportspiel für die PS2 suchen, ist „NBA Street Vol. 2“ ein absoluter Pflichtkauf. Aber auch andere Spieler werden an dem Game lange Spaß haben, sei es nun durch die sehr gute Atmosphäre oder aber durch die motivierenden Goodies, die man alle ergattern möchte. Auf jeden Fall sorgt der Titel für sehr viele unterhaltsame Spielstunden vor der Konsole, ich kann ihn also nur empfehlen !

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