Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


Bewertung:  / 0
SchwachSuper 
Erstellt am 20. Juni 2011 Geschrieben von Sven Wagener Kategorie: Ältere Systeme
Veröffentlicht am 20. Juni 2011 Zugriffe: 195
Drucken

War der erste NHL-Auftritt auf der PS2 noch eine sehr magere Umsetzung der amerikanischen Eishockeyliga, so wollte Electronic Arts im Folgetitel "NHL 2002" viele Fehler ausbessern. Ob dies gelungen ist, wir werden sehen...


Das Game
Das Hauptmenü des Games präsentiert sich sehr aufgeräumt. Neben der Funktion "Jetzt spielen" findet man die Menüpunkte "Spielmodi", "NHL Karten", "Optionen" und "EA Sports". Bei "Jetzt spielen" kann sich der Spieler eine Partie zusammenstellen und ein Freundschaftsspiel beginnen. Dies dient vor allem zum Einsteigen ins Game, um mit der Steuerung vertraut zu werden.
Wem dies nicht ausreicht, der geht zu "Spielmodi" um ein Untermenü zu öffnen. In diesem kann der Spieler nun auswählen, ob er lieber eine komplette Saison spielt, direkt in die Playoffs einsteigt, ein Turnier absolvieren möchte oder sich in den Shootouts versuchen möchte.
Wählt man den Saison-Modi, öffnet sich ein weiteres Menü, in dem alle wichtigen Einstellungen vorgenommen werden. So kann man die Länge der Drittel genauso festlegen wie die Schwierigkeitsstufe oder die Länge der Saison.
Eishockey-Freaks werden natürlich die volle Saisonlänge mit 20 Minuten Dritteln bevorzugen.

Auch in den Optionen im Hauptmenü kann man sehr viele Eigenschaften den eigenen Bedürfnissen anpassen. Wie oft sollen sich Spieler prügeln, wie stark werden Fouls geahndet, kann sich ein Spieler leicht verletzen usw., nichts bleibt dem Zufall überlassen.
Stellt man beispielsweise die Abseitsregel auf "Aus", kann man ungestört auf den gegnerischen Goalie zulaufen, ohne drauf zu achten, ob schon ein weiterer Spieler des eigenen Teams hinter der gegnerischen blauen Linie ist. Stellt man die Abseitsregel auf "Ein", wird in diesem Fall abgepfiffen.
Die Übersicht geht nie verloren, kann man die Kameraeinstellung doch so positionieren, wie man es am liebsten hat. Die meiste Übersicht bietet hier (meiner Meinung nach) die Überkopfkamera, da man so den größten Bereich des Spielfeldes im Blick hat. Gerade in dieser Einstellung ruckelte es im Vorgänger "NHL 2001" teilweise sehr stark, was in "NHL 2002" jedoch nicht mehr der Fall ist. Absolut flüssiges Gameplay überrascht den Spieler zu jeder Zeit. Und das ist gut so, bringt doch gerade dieses flüssige Gameplay die Action aufs Eis.
Nach wichtigen Szenen oder nach Toren bekommt man eine Wiederholung eingeblendet, die die Action aus diversen Kameraperspektiven wiederspiegelt. Auch an eine Konterkamera wurde gedacht, diese ist jedoch stark gewöhnungsbedürftig, bzw. wird sie recht schnell deaktiviert. Hat man sie aktiviert, schaltet das Spiel sehr schnell in eine Art 3rd-Person-View, wobei die Kamera hinter dem eigenen Stürmer platziert ist, der auf den gegnerischen Goalie zuläuft. Das sieht zwar super aus, hat jedoch auch den Effekt, daß man den gegnerischen Kasten nicht trifft. Und das ist wohl nicht der Sinn der Sache, oder ?

Die Grafik wurde sehr realistisch umgesetzt. Man könnte denken, man schaut einer Übertragung eines reellen Spieles zu und guckt nicht auf ein Konsolengame. Hier erinnert lediglich der Kreis um den aktiven Spieler daran, daß es doch ein Game ist :-). Auch die Zuschauer werden bei "NHL 2002" endlich einmal nicht dargestellt, als wären sie vor dem Stadion unter eine Dampfwalze geraten. In Zwischensequenzen, wie z.B. vor einem Bully, werden die Zuschauer teilweise eingeblendet, essen Popcorn, trinken Coke oder dancen vor ihren Sitzen herum.
Selbst an die Trainer auf den Spielerbänken wurde gedacht, die mit ihren Gesten die derzeitige Situation auf dem Eis wiedergeben. Der Sound ist sehr atmosphärisch. Die Spielgeräusche passen immer zur jeweiligen Situation und auch die Zwischenmusiken wurden gut umgesetzt. So darf in keinem amerikanischen (oder kanadischen) Eishockeystadion die bekannte Orgel fehlen, die die Zuschauer bei Bullys usw. anheizt. Aber auch die musikalische Untermalung in den Menüs ist klasse und fetzt.
Das beste am Sound sind aber wohl die beiden Kommentatoren, die das jeweilige Spielgeschehen "beplappern". Nicht selten lacht man sich halb tot, da von diesen wieder einmal ein Spruch kommt, der wohl selbst den ernstesten Spieler zum Schmunzeln anregt. Allerdings haben die beiden Kommentatoren mit zwei Situationen Schwierigkeiten: Führt man zu einem Drittelbeginn mit einem Tor (oder liegt mit einem zurück), wird grundsätzlich davon gesprochen, daß es ja Unentschieden stände. Die zweite Situation bezieht sich auf ein Powerplay. Hier gehen die beiden Sprecher immer davon aus, daß die eigene Mannschaft in Unterzahl spielt. Dies ist zwar anfangs ein wenig nervig, aber ansonsten bieten die beiden Kommentatoren mit ihren "Weisheiten" das notwendige Spielgefühl. Und wer sich von den beiden Sprechern genervt fühlt, der kann sie im entsprechenden Menü abstellen.

Ein weiteres Goodie im Game sind die "NHL Karten". Diese können gegen Punkte erworben werden. Punkte bekommt man durch das Absolvieren der unterschiedlichsten Aufgaben. So kann man z.B. Punkte einheimsen, wenn man das erste Tor eines Spieles erzielt, 10 oder mehr Bullies gewinnt, einen Hattrick mit zwei Spielern in einem Spiel erzielt usw. Insgesamt gibt es für 84 verschiedene Aufgaben unterschiedliche Punkte auf dem Konto gutgeschrieben. Hat man 2000 Punkte erreicht, kann man sich einen 10er Stapel NHL Karten zulegen. Die meisten der Karten sind Spielerkarten, die dann einen einzelnen Spieler in bis zu drei Dritteln zu einem "Helden" werden lassen. Dies bedeutet, daß der Spieler schneller unterwegs ist, kräftiger schießt usw.
Aber auch Karten zum Aktivieren von Cheats, Easter Eggs und Jubelposen wurden von den Programmierern ins Game gebracht. So kann man mit einer Karte die gegnerische Mannschaft schwächen, da diese das Tor nicht mehr treffen, mit einer anderen verpaßt man den eigenen Leutchen große Köpfe, oder man läßt die Spieler die "Dirigenten-Jubelpose" lernen. Mit dieser werden dann wieder einmal die Zuschauer ins Spiel einbezogen, da der Spieler, der ein Tor geschossen hat, die Menge im Stadion dirigiert. Bis zu acht Spieler können am Game teilnehmen, wenn man über zwei Multitaps verfügt. Zwei Spieler können natürlich auch über die beiden Standardanschlüsse spielen.

Fazit:
Electronic Arts hat nach dem schlechten Start mit "NHL 2001" gezeigt, daß man sehr viel Arbeit in den Nachfolger gesteckt hat. Alle Fehler wurden beseitigt und neue Funktionen wurden eingebaut. Alles in allem bietet das Game unendlichen Spielspaß, kann man doch im Karrieremodus ganze 10 Jahre am Stück spielen. Wenn man nun die Drittellänge auf 20 Minuten stellt und eine volle Saison absolviert, ist man mit den 10 Jahren schon mehrere Monate beschäftigt. Abschließend kann man wohl sagen "NHL gucken ist out, NHL 2002 spielen ist in !". (sw)

Systemvoraussetzungen:
PlayStation 2
Memory Card

Kommentare

Share on Myspace

Aktuelle Gewinnspiele

Facebook