Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 20. Juni 2011 Geschrieben von Sven Wagener Kategorie: Ältere Systeme
Veröffentlicht am 20. Juni 2011 Zugriffe: 142
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Zu Beginn erwartet den Spieler ein recht langes Intro, welches die Geschichte sehr gut einleitet. Nach einem Konzert ihres Freundes Lewis verläßt Jennifer - die Heldin des Games - mit diesem zusammen den Club. Eigentlich wollten die beiden nach Hause gehen, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen, aber daraus wird nichts. Ein fieser Dämon macht den beiden einen Strich durch die Rechnung und schickt sie kurzerhand ins Krankenhaus, in dem beide im Koma liegen.

Jennifer "erwacht" und starrt auf ihren eigenen, leblos daliegenden Körper. Hier hat der zweite Held des Games seinen Auftritt, Sree. Dieser erklärt "mal eben", dass Jennifer Frieden zwischen den Welten Solum, Aquis und Aetha schaffen soll, um alles wieder ins Reine zu bringen. Lewis und Jennifer scheinen indirekt eine grosse Rolle in diesem Konflikt zu spielen.

Zwar ist Jennifer vom dem, was ihr Scree berichtet, nicht sonderlich begeistert, begibt sich aber trotzdem umgehend auf die Reise in die ferne Dämonenwelt, um dort feststellen zu dürfen, dass sie selbst ein dämonisches Dasein fristet.

Die Story wird im Laufe des Games sehr gut weitergeführt, auch wenn sie am Anfang ein wenig zäh in Schwung kommt.



"Primal" ist ein waschechtes Action-Adventure, in dem der Spieler sowohl in die Rolle von Jennifer als auch von Scree schlüpfen muß. Dies ist wichtig, da Jennifer nicht überall hinkommt und sich manche Aufgaben nur im Team erledigen lassen. In erster Linie ist es wichtig, die riesigen Gebiete zu erkunden, sich durch jede Menge Kämpfe zu schlagen und diverse Rätsel zu lösen, um die Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Die verschiedenen Welten präsentieren sich hierbei recht unterschiedlich, von einer vereisten Gegend, bis hin zu einer Art Wasserwelt, in der sich Jennifer nur in einer bestimmten "Form" fortbewegen kann.



Dieses "Formwechseln" und das Zusammenspiel von Jennifer uns Scree sind die Faktoren, die einen Großteil des Games ausmachen. Jennifer ist normalerweise ein Dämonen-Halbblut, kann sich jedoch auf Knopfdruck zu einem vollwertigen Dämon verwandeln. Somit bekommt sie - je nach Dämonentyp - bestimmte Fähigkeiten, wie z.B. große Sprungkraft, Bewegungsbonni oder die Fähigkeit, sich unter Wasser zu bewegen.

Auch die Kampftechniken unterschieden sich je nach Form.



Wie erwähnt ist auch das Zusammenspiel der beiden Helden nicht unwichtig. Allerdings hält sich Scree aus Kämpfen raus, er ist eher der "Kopf" der Bande :)

Scree hat besondere Fähigkeiten, die das Lösen von Rätseln erst möglich machen. So kann er z.B. an Wänden herumkrabbeln und so in Gebitete gelangen, die sonst nicht zugänglich wären. Oder aber er haucht Steinstatuen Leben ein, um mit diesen dann besondere Aktionen auszuführen.

Das Zusammenspiel der beiden ist sehr wichtig und der Spieler kann jederzeit zwischen den beiden Helden hin- und herschalten.

Hier liegt es am Spieler, alles wichtige und sinnvolle zu entdecken und sich die Zeit zu nehmen, die Welt mit beiden Helden ordentlich umzukrempeln.

Nach Kämpfen z.B. sollte man mit Scree die herumliegenden Energiesteine einsammeln, mit denen man anschließend Jennifer heilen darf.



Die Steuerung ist sehr simpel und übersichtlich ausgefallen. Eine Taste ruft die Karte auf, eine andere ist zum Wechseln zwischen den Helden nötig, die X-Taste bietet je nach Situation die richtige Funktion an usw.

Kämpfe werden mit den Schultertasten des Controllers erledigt. Diese sind mit zwei Schlagvarianten, einer Parademöglichkeit und einem Finishing-Move belegt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man die Kämpfe mit links besteht. Recht oft bekommt es das Heldenduo mit mehr als einem Gegner zu tun, hier muß also auch mit der nötigen Taktik vorgegangen werden. Wer nur sinnlos draufhaut, wird schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und das Spiel frühzeitig beenden.



Bei der Levelgestaltung haben die Entwickler auf sehr viele Details geachtet. Nicht nur die Landschaftsgrafik ist ein Augenschmaus, auf die Kleinigkeiten bringen eine Menge Atmosphäre ins Game. Bewegte Pflanzen, vor Hitze wabernde Luft uvm. sorgen für viel Stimmung. Zwar sind die Kampfanimationen nicht sehr abwechslungsreich, aber ansonsten kann man über die Charakteranimationen nicht meckern, auch diese wurden sehr gut umgesetzt.

Die Sounduntermalung passt ebenfalls immer zum Geschehen auf dem Bildschirm und die lokalisierte Synchronisation ist klasse gelungen. Neben dem passenden Soundtrack bekommt man auch bei den vielfältigen Umgebungsgeräuschen immer genug auf die Ohren ;)



Fazit:

Zwar ist der Einstieg ins Game ein wenig zähflüssig, jedoch ändert sich dies mit längerer Spieldauer und "Primal" zieht den Spieler in seinen Bann. Grafik und Sound lassen sowieso keinen Grund zum Meckern, hier wird immer für den ein oder anderen Leckerbissen gesorgt. Nur bei den Rätseln hätte man ein wenig mehr erwarten können, diese beschränken sich größtenteils auf die üblichen Schalterrätsel. Wer jedoch über dieses Manko hinwegsehen kann, der sollte bei "Primal" bedenkenlos zuschlagen, um vergnügliche Stunden vor der Konsole zu verbringen !

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