Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 20. Juni 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: Ältere Systeme
Veröffentlicht am 20. Juni 2011 Zugriffe: 158
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Anfang der 80er Jahre hielten die Konsolen mit dem Atari 2600 VCS in die heimischen Stuben Einzug. Zu dieser Zeit bestand ein Joystick aus eben dem Stick und einem Feuerknopf. Dies entwickelte sich im Laufe der Jahre immer weiter und heutige Programme nutzen lieber mehr als weniger Tasten, auch wenn es hierdurch manchmal zu Steuerungsproblemen kommt. Nicht so "Rez", daß lediglich mit zwei Buttons und dem linken Stick auskommt. Auch die Spielidee und das Prinzip sind so simpel, daß man sich vielleicht wundert, wieso dieses Spiel zum Vollpreis verkauft wird. Aber wer weiß, vielleicht lohnt es sich ja doch...


Die Story
Die Erde ist hoffnungslos übervölkert und die Kriminalitätsrate steigt rapide an. Ein neues System names "Projekt K" (unter diesem Titel sollte das Spiel übrigens ursprünglich erscheinen) wurde entwickelt, um die Lage zu verbessern. Im Herzen dieses Systems befindet sich ein Zentrum künstlicher Intelligenz namens "Eden". Die künstliche Intelligenz war leider so ausgeprägt, daß Eden mit der Zeit begann, sein Handeln zu hinterfragen und dessen Sinnlosigkeit zu bemerken. Aus diesem Grund schaltete sich das System nach und nach selber ab. Der Spieler ist nun auf einem Cybertrip im Netzwerk unterwegs, um das System Level für Level zu reaktivieren und alle Viren zu vernichten.

Das Game
Zu Beginn hat der Spieler die Möglichkeit, sich für einen 50Hz- oder 60Hz-Modus zu entscheiden. Für den 60Hz-Modus muß jedoch der Bildschirm für dieses Format geeignet sein. Aber auch die Spieler, die auf den Standardmodus zugreifen müssen, werden keine Geschwindigkeitseinbußen hinnehmen müssen.

Im Hauptmenü hat man anfangs nur wenige Spielmodi zur Auswahl, dies ändert sich jedoch im Laufe des Spiels. Also schnell das Game gestartet und erst einmal einen kleinen Schock bekommen. Was ist das denn für eine Grafik ? Schlichte Gitternetze bilden die Spielgrafik und auch die Spielfigur selber sieht ziemlich "unfertig" aus. "Haben die Programmierer keine Lust mehr gehabt ?", fragt man sich, wenn man die schlichte Darstellung sieht. Naja, nur von der Grafik sollte man sich ja nicht abschrecken lassen, auch mit unfertiger Grafik kann das Spiel ja recht gut sein. Die wenigen Tastenfunktionen lassen einen jedoch glauben, daß man hier einem Simpel-Game aufgesessen ist.

Nach diesen ersten Mißtönen merkt man jedoch schnell, daß das Spiel, dessen Grafik, Akustik und Steuerung gut harmonieren, absolut packend ist. So merkwürdig dies jetzt auch klingen mag, aber es ist so. Ganze zwei Button wurden für Aktionen belegt, nämlich die X- und die Kreis-Taste des PS2-Pads. Mit der einen schießt man Gegner ab, mit der anderen kann man eine Art Multibombe abwerfen (sofern man eine hat), um alle Gegner vom Bildschirm zu fegen. Die Grafik ist auch nicht so simpel, wie der erste Eindruck vermuten läßt. Im Gegenteil - diese pulsiert in Verbindung mit dem Sound wild herum und sorgt für ständig wechselnde Hintergründe.

Jede Aktion des Spielers wirkt sich direkt auf Grafik und Akustik des Games aus, der Sound ist von Haus aus techno- bzw. trancemäßig gehalten, was jedoch eine sehr gute Einheit des Ganzen bildet.

Das Spielprinzip ist zwar denkbar simpel, es fesselt jedoch auch. Es gilt mit einer Art Fadenkreuz die Gegner anzuvisieren und abzuschießen. Hierbei können bis zu acht Gegner auf einmal ins Visier genommen und eliminiert werden. Ist auf dem Bildschirm einmal zu viel los, wirft man eine der Multibomben ab, die man im Spiel einsammeln kann. Diese Multibomben sind eines von nur zwei PowerUps, aber auch das macht nichts. Das andere PowerUp dient zum Aufpuschen der Spielfigur, deren Aussehen hierdurch eine immer festere Konsistenz annimmt. Gleiches gilt auch für die Hintergrundgrafik: Je weiter man im Spiel fortschreitet, umso detailreicher wird die Grafik. Sieht man anfangs nur die bereits erwähnten Gitterlinien, füllt sich die Grafik immer mehr, je weiter man kommt. Auch neue Spielmodi werden auf diese Art freigeschaltet.
Jedes Gebiet besitzt Endgegner, die ihre Angriffsarten sehr stark variieren können, somit also echte Brocken darstellen.

Als besonderer Gag wird die Vibrationsfunktion des Pads sehr stimmungsvoll eingesetzt. Dieses vibriert im Takt der Musik und sorgt für den notwenidgen Nervenkitzel. Wer die Vibration abschaltet, ist selber Schuld !

Fazit:
Was doch so ein simples Game ausmachen kann, wenn man die sonstigen Hightech-Titel auf dem Softwaremarkt bedenkt. Klasse Atmosphäre, akustischer Hochgenuß, einfache Steuerung und auch das Spielprinzip werden über Wochen an den Bildschirm fesseln. Durch die zu Beginn schlichte Grafik zucken Lichteffekte, die den Spieler teilweise erschrecken lassen, so real wirken diese, da man sich auch durch die Vibration des Pads immer mehr ins Spiel steigert. Ich persönlich kann diesen Titel jedem ans Herz legen, der sich nicht mit stundenlangem Tastenfunktions-Auswendiglernen befassen will, aber auch allen anderen, die Spaß am Spielen haben.

Genre: Action
Publisher : Sony Computer Entertainment Europe
Altersfreigabe: ab 6 Jahren
Sprache: Deutsche Bildschirmtexte, englische Sprachausgabe
ca. Preis: 60 Euro

Systemvoraussetzungen
PlayStation 2
Memory Card

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