Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 20. Juni 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: Ältere Systeme
Veröffentlicht am 20. Juni 2011 Zugriffe: 148
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Der quirlige Drache dürfte eigentlich allen bekannt sein, feierte er doch schon auf der PSOne einige Erfolge. Danach wurde es erstmal still um Spyro, aber jetzt will er auf der PS2 wieder voll durchstarten und wie der Name schon sagt, einen neuen Anfang wagen. Ob ihm dies auch gelingt, wird das folgende Review aufdecken.

Worum geht es denn in dem Game, werden Sie sich sicher fragen. Dazu sei Ihnen kurz die Story vorgestellt:

Als Spyro, ein kleiner Drache, seine Heimat auf der Suche nach der Wahrheit über seine Vergangenheit verläßt, macht er eine schreckliche Entdeckung: Die Zukunft der Welt lastet auf seinen Flügeln. In einem Rennen gegen die Zeit muß Spyro sein Schicksal erkennen und die explosiven Kräfte freisetzen, die in ihm ruhen, wenn er Cynder, den geheimnisvollen schwarzen Drachen, stoppen will!


Soso, die Welt retten also, eigentlich das Übliche, was kleine Drachen tagtäglich so machen. Befragen wir hierzu doch einfach mal die Hauptfigur des Spiels, also Spyro selbst. Was hält er von seiner Mission und wie kommt er damit zurecht? Kommt er mit allem klar und wer hilft ihm bei dem ganzen Schlamassel?



Spyro mein Name, nett Sie kennenzulernen lieber Leser. Wie schon berichtet, bin ich der zukünftige Retter der Welt. Natürlich kann ich zu Beginn des Spiels noch nicht viel, sondern muss erst alles lernen. Dazu dienen mir spezielle Wächterdrachen, die mich mit meinen Fähigkeiten, wie Rammattacken und das Beherrschen der Elemente Blitz, Eis und Erde vertraut machen. Sogar das Fliegen erlerne ich, auch wenn ich es nur in bestimmten Abschnitten des Spiels einsetzen kann.


Meine Entwickler haben ein großes Augenmerk auf die Action gelegt. Klingt zwar toll, ist aber auf Dauer bloße Gegnerklopperei. Ich betrete einen Abschnitt, von denen es grob gerechnet eh nur fünf Stück gibt, besiege alle Monster bzw. Gegner, die sich mir in den Weg stellen und muß dann noch einen fiesen Obermotz besiegen. Und schon bin ich im nächsten Bereich. Klar, die Story geht natürlich auch immer weiter, aber leider wird diese nicht gerade aufregend erzählt. Man könnte auch sagen, dass dadurch eine gewisse Langeweile aufkommt.



Tja, die einzelnen Abschnitte, was kann ich dazu sagen. Nun, manche Spielabschnitte sind recht klein geraten und es ist eigentlich überall recht unübersichtlich. Mir fehlt die nötige Bewegungsfreiheit, die einem Drachen wie mir zustehen sollte. Auch und gerade in den Flugabschnitten habe ich es immer wieder mit plötzlich auftauchenden Hindernissen zu tun, welche dazu führen, dass ich immer und immer wieder ran muß, um eine bestimmte Passage zu bewältigen. Das führt sicherlich nicht nur bei mir zu unnötigem Frust.


Die Gestaltung der einzelnen Level ist durchaus gut gelungen, nette Animationen und schicke Effekte sorgen für positive Eindrücke. Man hat halt nur nie das Gefühl, in einer riesigen Spielewelt zu sein, dazu ist die Sichtweite zu sehr begrenzt. Für den Spieler dürfte die Kameraführung zu einer Herausforderung werden. Zwar kann man die Kamera nachjustieren, aber das Zurücksetzen ist nur durch kompliziertes Umgreifen auf dem Controller möglich und das ist manchmal im Eifer des Gefechts gar nicht so einfach.



Alles in allem ist das Spiel recht einfach gestrickt, daher vermute ich mal, dass ich eher die jüngeren Spieler anspreche. Dagegen spricht natürlich wieder die oftmals fehlende Übersicht und die eher miese Kameraführung. Aber ganz ehrlich gesagt, bringt sowas wahrscheinlich jeden auf die Palme, ob Jung oder Alt. Ältere Semester haben mein Abenteuer wohl einfach nur schneller durchgespielt, weswegen der Kaufanreiz hier geringer ausfallen könnte.


Natürlich bin ich in meinem Abenteuer nicht vollkommen stumm unterwegs, meinen Begleitern und mir wurden einige bekannte Stimmen eingehaucht. Im englischen Original wurden so bekannte Schauspieler wie Gary Oldman, Elijah Wood und David Spades als Sprecher eingesetzt, in die deutsche Übersetzung haben es aber nur die Original-Synchronstimmen von Oldman und Woods geschafft. Trotzdem ist es immer noch schön anzuhören. Leider hat man aber nicht so viel Wert auf das Drehbuch gesetzt, manche Gespräche sind einfach zu lang geraten und auch ellenlange Monologe strapazieren die Geduld des Spielers.



Der Soundtrack hingegen ist wieder sehr abwechslungsreich und stimmungsvoll. Gut, ab und an gibt es kleine Aussetzer, aber alles in allem kann man hier nicht meckern. Und bei solch einer musikalischen Untermalung und den passenden Soundeffekten macht es doch Spaß, durch die einzelnen Level zu hüpfen, fliegen oder rennen. Auch, wenn ich dies wahrscheinlich nur einmal mache, denn freispielbare Extras oder andere Schwierigkeitsgrade gibt es nicht. Dies minimiert natürlich den Anreiz, mein Abenteuer nochmal durchzuspielen, so dass meine Verpackung und ich wohl schnell in einem Regal verschwinden.


Bliebe letztendlich noch die Steuerung. Auch hier lässt sich positives berichten, denn man kommt recht schnell damit klar, mich durch die verschiedenen Spielabschnitte zu lotsen, auch die Angriffe, von denen ich ja doch einige habe, sind schnell in Fleisch und Blut übergegangen. Eigentlich komme ich fast nur mit den Schultertasten Ihres Controllers aus. Einziger Schwachpunkt ist die bereits erwähnte schwierige Kameraführung, wobei ich mir habe sagen lassen, dass diese z.B. auf dem Gamecube noch haariger ist. Also hat man mit meiner PS2-Fassung schon einen guten Griff gemacht. Soviel von meiner Seite, ich gebe fürs Fazit wieder zurück an den Schreiberling. Bye bye!




Fazit / Kommentar






Den alten Reiz hat Spyro, der kleine Drache, leider verloren. Ein mittelmäßiger Spielumfang und die Schwachpunkte bei der Kameraführung sowie dem Levelaufbau machen das Game leider nicht sonderlich interessant. Auch wenn der Preis ermäßigt wurde, fehlt aufgrund des fehlenden Wiederspielanreizes der Kaufwille. Ein neuer Anfang sollte es werden, dies ist aber meiner Meinung nach nicht so ganz gelungen.

Tester: Daniela Steyer









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