Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 20. Juni 2011 Geschrieben von Sven Wagener Kategorie: Ältere Systeme
Veröffentlicht am 20. Juni 2011 Zugriffe: 180
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Sie kennen Godzillafilme ? Nein, nicht den neuen, die alten, japanischen meine ich...

Sie haben nahezu alle dieser B-Movie-Streifen aus den 50er- und 60er-Jahren gesehen ?

Nein ? Macht nichts, inhaltlich haben Sie dort nicht viel verpasst...

Sie kennen den Softwarehersteller "Incog Inc." ?

Nein ? Sie haben "Twisted Metal: Black" auf der PS2 gespielt ? Aha, und wieso sagen Sie dann, sie kennen "Incog Inc." nicht ? Dieser Entwickler war auch für TWB zuständig und bringt nun den Krieg der Monster auf die PlayStation2. Ob hier eine muntere Prügelei auf den Spieler wartet oder ob man sich lieber die DVD-Sammlung aller Godzilla-Streifen anlegen sollte, lesen sie selbst...



Zu Beginn wird dem geneigten Spieler in bester Movie-Manier die Story des Games nahegelegt. Wie sollte es anders sein, greifen wieder einmal Aliens die Erde an. Die Menschheit versucht alles, sich den Aliens zur Wehr zu setzen, allerdings sieht es so aus, als würde die Erdbevölkerung den Alienmassen nicht standhalten können. Um nicht aufzugeben, entwickelten Wissenschaftler aus der ganzen Welt noch schnell Impuls-Strahler, mit deren Hilfe die Erdlinge in letzter Sekunde den Aliens den Garaus machen konnten. Durch den Einsatz der Impuls-Strahler wurden alle UFOs vom Himmel gefegt und deren Reste plumpsten auf die Erde nieder.

Leider trat der Treibstoff, der den UFOs zum Fliegen verhalf, aus den Überresten der Fluggeräte aus und versickerte im Erdreich, wobei er - so ganz nebenbei - Flüsse und Ozeane verseuchte. Diese Gifte machten sich leider nach knapp einer Woche bemerkbar, denn nun hatten es die Erdlinge mit riesigen Mutationen zu tun. Schnell machte man sich an die Arbeit und bastelte riesige Roboter, um den Mutanten etwas entgegensetzen zu können. Leider war man hier nicht schlau genug und setzte den ausserirdischen Treibstoff als Antriebsmittel für die Roboter ein. Als diese nun aktiviert wurden, hatten sie das gleiche wie die Mutanten im Kopf, nämlich alles wild zu zerstören.


Das war’s dann aber auch mit Story. Der Rest des Games beschränkt sich auf die muntere Prügelei, aus deren Grund sich der Spieler dieses Game ja auch zugelegt hat/zulegen möchte. Zur Auswahl stehen dem Spieler zu Beginn acht verschiedene Monster/Roboter. Zwei weitere kann man mit der Zeit frei schalten, ebenso neue Kostüme für die Mutanten. Die Monster sehen alle recht putzig aus und haben je nach Typ spezifische Eigenschaften. Zwar ähneln sich die Eigenschaften immer ein wenig, dies ist jedoch notwendig, damit die Mutanten ausgewogen bleiben und nicht ein "Übermonster" dabei ist. Spätestens im Multiplayer-Modus wäre dies recht unfair.


Wie erwähnt haben die Monster spezielle Attacken, um sich ihren Widersachern zur Wehr setzen zu können. Mit den diversen Buttons des Controllers kann man ausweichen, springen, leichte oder starke Angriffe ausführen oder Schlagkombinationen anbringen, um den Gegnern Schaden zuzufügen. Damit aber nicht genug: In den einzelnen Leveln darf man die Umgebung ins Game einbeziehen. D.h., dass man nahezu alles aufnehmen oder zerstören kann, was herumsteht. Hier schnappt man sich schnell ein Auto, was man gegen den Gegner wirft, da nimmt man einen Stahlträger, um mit diesem auf den Gegner einzuschlagen oder aber man bricht sich eine Antenne ab, mit der man den Gegner aufspießt und diesen dadurch betäubt. Gebäude stehen meist nicht lange in den Areas herum, denn auch diese können bis auf die Grundmauern zertrümmert werden. Natürlich kann man auch auf die Gebäude klettern oder sich hinter diesen verstecken, damit man nicht dauernd als Zielscheibe durch die Gegend rennt. Während die Monster aufeinander einprügeln und durch die Strassen ziehen, laufen schreiende Menschen durch die Gegend, Fahrzeuge versuchen, den Mutanten auszuweichen usw. Hier wurde viel Wert darauf gelegt, die Umgebung möglichst lebendig zu gestalten, was auch recht gut gelungen ist, obwohl man eh kaum Zeit hat, sich diese Feinheiten anzugucken, da man dauernd damit beschäftigt ist, sich auf den/die Gegner zu konzentrieren.


Wer nun denkt, die grossen Viecher haben nichts anderes im Kopf als blinde Zerstörung, der irrt und wird dies schnell bei den Gegnern feststellen. Denn auch diese machen sich die Umgebung zunutze und versuchen, mit Gegenständen auf den Spieler einzuprügeln oder zu -werfen, sich hinter Gebäuden zu verstecken oder plötzlich hinter dem Spieler aufzutauchen, da sie sich durch Häuserschluchten angepirscht haben. Sind die Gegner stark angeschlagen, bleiben sie nicht blöd vor dem Spieler stehen und warten darauf, dass dieser sie in Jenseits befördert, sondern nehmen die Beine in die Hand und machen sich aus dem Staub. Zum einen, um ihre Lebenspunkte zu regenerieren, zum anderen, um Power-Ups zu suchen, die in den Arealen versteckt sind. Auch hierdurch kann man schnell z.B. seine Gesundheit wieder auffüllen.


Dem Einzelspieler werden die Spielmodi "Abenteuer", "Gerangel" und "Ausdauer" geboten. Im "Abenteuer"-Modus spielt man mit einem vorher ausgewähltem Mutanten durch diverse Level, in denen verschiedene Mutanten auf den Spieler warten. Neben diesen sind auch jede Menge menschliche Gegner unterwegs, die dem Spieler das Leben mit Hubschraubern und Panzern schwer machen wollen.

Im "Gerangel" spielt man gegen bis zu drei CPU-Gegner und muss versuchen, als letzter auf dem Spielfeld zu bleiben.

Im "Ausdauer"-Modus muss man versuchen, mit nur einem Leben so viele Gegner wie möglich zu besiegen, die nacheinander erscheinen.

Multiplayer haben folgende Modi zur Auswahl: "Gerangel", "Eliminierung" und "Mini-Spiele", Das "Gerangel" ist ähnlich dem des Single-Player-Modus. Zwei menschliche Spieler und 0-2 CPU-Kontrahenten dürfen hier gegeneinander antreten.

In der "Eliminierung" wird zu Beginn die Menge der Mutanten gewählt, die zu überstehen sind. Nun wählen die Spieler das Monster, mit dem sie spielen wollen und versuchen, den Gegner zu besiegen. Der Verlierer muss sich am Rundenende ein neues Monsterchen aussuchen und versuchen, als Sieger aus dem nächsten Gefecht hervorzugehen.

Die "Mini-Spiele" müssen zuerst in den Single-Player-Modi aktiviert werden, was man durch Sammeln von Kampf-Marken erledigt.


Was nicht nachvollziehbar ist, ist die Tatsache, dass im Multiplayer-Modus maximal zwei Spieler gegeneinander antreten dürfen. Wieso hier nicht vier Spieler aktiv werden können, obwohl ja (incl. den CPU-Gegnern) eh maximal vier Monster unterwegs sind, wird wohl immer ein Geheimnis des Entwicklers bleiben. Onlineunterstützung ist natürlich ebenfalls nicht gegeben, bleibt zu hoffen, dass diese Mankos in einem möglichen Nachfolger ausgemerzt werden.

Die Bildschirmaufteilung im Multiplayergefecht ist sehr gewöhnungsbedürftig. Sind die Mutanten weit voneinander entfernt, wird im Splitscreen gespielt. Halten sich die Mutanten jedoch im selben Bereich auf, wird im Vollbildmodus gespielt. Leider geht bei dem automatischen Umschalten der beiden Perspektiven nicht selten die Übersicht vollkommen flöten. Auch kommt es (sowohl im Singleplayer-, als auch im Multiplayer-Spiel) oft vor, dass das eigene Monster plötzlich hinter einem Hochhaus verschwindet, man die Kamera aber nicht so positionieren kann, dass man seine Kreatur wieder sieht.


Grafisch bietet das Spiel einiges. Durch die Tatsache, dass man die gesamte Umgebung zertrümmern darf, ist für Daueraction gesorgt und die lebendig gestalteten Level bringen nochmals etwas Spielspaß hinzu. Was sehr negativ aufgefallen ist, ist folgendes: Nach einem Szenario werden die Statistiken und Infos auf einem Textbildschirm präsentiert (weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund). Die Schrift flackerte hier jedoch dermaßen, dass man nicht mehr von "augenfreundlich" sprechen kann. Wieso ein derartiges Flackern auf einem zweifarbigen Bildschirm aufkommt, in den knalligen Leveln jedoch von Flackern nichts zu sehen ist, ist jedoch ein Rätsel und spricht nicht unbedingt für den Entwickler. Hier bekommt man den Eindruck, diese Textbildschirme wurden nachträglich und lieblos ins Spiel geklatscht !


Der Sound ist (wie die Grafik) recht abwechslungsreich und bringt die nötige musikalische Stimmung gut rüber. Gute Hintergrundmusik gepaart mit dem Brüllen der Monster, den Kampf- und Stampfgeräuschen und den schreienden und flüchtenden Menschen bringt das nötige Godzilla-Film-Flair prima auf den Bildschirm.









Fazit:

Alles in allem ist "War of the Monsters" ein fetzig-spassiges Beat'em Up. Allerdings fehlt die Langzeitmotivation, da die 10 Monster recht schnell langweilig werden und die Levelauswahl (14) zu gering ist. Schade, in dem Game steckt wesentlich mehr Potential, als man herausgeholt hat. Sehr positiv ist die sehr gute CPU-KI aufgefallen, die auch die Spiele gegen die CPU nicht immer leicht gestaltet. Bleibt zu hoffen, dass es einen Nachfolger mit vernünftigem Multiplayer-Part und Onlineunterstützung gibt. Ansonsten sollte man sich das Spiel einmal angucken, es bietet auf jeden Fall kurzweiligen Zeitvertreib vor der PS2.

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