Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 20. Juni 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: Ältere Systeme
Veröffentlicht am 20. Juni 2011 Zugriffe: 150
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Halo - ein Game was schon von sich reden machte, noch bevor genaueres über die Xbox bekannt war. Erst sollte der Titel für den PC auf den Markt kommen, was nun jedoch verschoben wurde...


Halo - ein Game, welches wohl bei jedem Action-Fan, der sich die Konsole zulegt, zur Grundausstattung gehören wird, wurde der Titel doch bisher nur in den höchsten Tönen gelobt...
Halo - das Zugpferd für die Xbox, zumindest derzeit, wo noch nicht so viele Titel für die Microsoft-Konsole hierzulande in den Läden stehen, was sich jedoch auch ändern wird. Aber schauen wir erst einmal, worum es in "Halo" geht...

Die Story:
Wir schreiben das Jahr 2552. Der Planet Erde existiert noch, die Überbevölkerung hat jedoch viele seiner Bewohner dazu gezwungen, andere Welten zu kolonialisieren. Das Reisen mit Lichtgeschwindigkeit ist mittlerweile Realität und die vereinte Regierung der Erde unterstützt die Kolonialisierung durch das United Nations Space Command mit voller Kraft. Als Folge haben bereits Millionen von Menschen auf bewohnbaren Planeten in anderen Sonnensystemen ein neues Zuhause gefunden. Einer der Eckpfeiler der menschlichen Kolonialisierungsbemühungen ist der Planet Reach, eine interstellare Werft, in der sowohl Kolonieschiffe für Zivilisten als auch Kriegsschiffe für die Streitkräfte der UNSC gebaut werden. Reach ist zudem ein Zentrum wissenschaftlicher und militärischer Aktivitäten und befindet sich in nicht allzu großer Entfernung von der Erde.
Vor 32 Jahren ging der Kontakt zur äußeren Kolonie Harvest verloren. Der Kampfverband, der zur Erkundung ausgesandt worden war, wurde fast völlig vernichtet. Nur ein einziges, schwer beschädigtes Schiff kehrte nach Reach zurück. Seine Crew berichtete von einem scheinbar unverwüstbaren außerirdischen Kriegsschiff, das die menschlichen Streitkräfte mühelos vernichtet habe.
Es war die erste Begegnung der Menschheit mit einer Gruppe von Außerirdischen, die als die Allianz bald in aller Munde sein sollten. Bei ihr handelt es sich um einen Zusammenschluss mehrerer außerirdischer Rassen, vereint in religiösem Eifer. Die religiösen Führer der Allianz erklärten die Menschheit zu einer Beleidigung für die Götter und die Kriegerkaste der Allianz begann daraufhin mit grausamem Eifer einen heiligen Krieg gegen die menschliche Rasse.
Nach einer Reihe bitterer Niederlagen und der Venichtung mehrerer Kolonien verfasste UNSC-Admiral Preston Cole das so genannte Cole-Protokoll. Demnach muss jedes Schiff alles daran setzen, die Allianz nicht zur Erde zu führen. Sollte ein Schiff Gefahr laufen, geentert zu werden, muß es sich selbst zerstören. Auf Reach gewinnt unterdessen ein militärisches Geheimprojekt zur Entwicklung von Cyborg-Supersoldaten an neuer Bedeutung. Die Soldaten des SPARTAN-II-Projekts haben in mehreren Testeinsätzen eindrucksvolle Erfolge gegen die Allianz erzielen können. Es gibt allerdings zu wenige von ihnen, als dass sie das Kriegsgeschehen entscheidend beeinflussen könnten. Einige bereits vorhandene SPARTAN-II-Soldaten werden zur weiteren Verbesserung nach Reach beordert. Der Plan besteht darin, die SPARTAN-II-Soldaten ein Schiff der Allianz entern zu lassen - und so den Heimatplaneten der Allianz ausfindig zu machen. Zwei Tage vor Beginn der Mission greifen jedoch die Streitkräfte der Allianz Reach an und machen die Kolonie dem Erdboden gleich. Damit ist die Allianz der Erde einen gefährlichen Schritt näher gekommen. Ein Schiff, die Pillar of Autumn, entkommt jedoch mit dem letzten SPARTAN-II-Soldaten und stürzt sich blindlings in die Tiefen des Weltraums - in der Hoffnung, die Allianz von der Erde abzulenken...
So vermittelt das Handbuch dem Spieler das Geschehen, bzw. dessen Vorgeschichte.
Der Spieler "erwacht" in der Haut des Super-Soldaten an Bord der Pillar of Autumn. In einer Art Blitztutorial bekommt der Spieler die grundlegende Steuerung erklärt, um auf das kommende Geschehen vorbereitet zu sein. Und dieses "Kommende" läßt nicht lange auf sich warten. Die Allianz entert das Schiff und die Besatzung flieht in Rettungskapseln auf den Planeten Halo. Hier gilt es zuerst, die versprengten Besatzungsmitglieder einzusammeln, um ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu stellen. Ein Schiff der Allianz wird gekapert, der Vorgesetzte wird gerettet und ein Computer mit wichtigen Informationen wird gefunden. Diese Informationen bringen ein wenig Licht ins Dunkle und man erfährt einiges über den Planeten Halo, der ... Na, alles verraten möchte ich hier auch wieder nicht :).

"Halo" spielt sich zur einen Hälfte in der riesigen Aussenwelt ab, zur anderen Hälfte in Innenbereichen. Präsentiert sich das Game in der Aussenwelt als wahrer Grafikkracher, so hatten die Programmierer beim Design der Innenlevel scheinbar die Lust verloren. Die Aussenwelt bietet dem Spieler nahezu alles, was optisch Spass macht. Riesige Wälder, Sümpfe, Eisseen usw. sorgen für ausreichend Abwechslung. Obwohl der Storyverlauf des Games recht linear gehalten wurde, kann man sich in den grossen Gebieten trotzdem verlaufen. Glücklicherweise gibt es hier ab und an Marker, die den Spieler wieder auf "den richtigen" Weg bringen. Die Innenlevel wirken alle sehr trist und sehen nahezu identisch aus. Würden nicht die Körper der ausgeschalteten Feinde liegenbleiben, liefe man nicht selten im Kreis. Die Texturen wirken alle sehr grob, hier wäre ein wenig Feinschliff mehr gewesen. Was jedoch an den Innenbereichen wieder ansprechend ist, sind die Gegner und deren Verhalten. Die Animationen sind sehr gut gelungen, die Gegner detailreich ins Spiel implementiert. Aber die Viecher sehen nicht nur gut aus, sie sind zudem noch schlau. Wurde beispielsweise ein Gegner, der eh ein paar Köpfe grösser als die eigene Truppe ist, mehrmals getroffen, gibt er sich seinem Schicksal nicht hin, sondern sucht möglichst schnell eine geeignete Deckung und regeneriert wieder, um erneut zuzuschlagen. Dieses Verhalten suchte man in den meisten bisherigen Games dieses Genres leider vergeblich, waren doch in vielen anderen Titeln die Gegner eher Opferlämmer.
Die Gefechte, die man sich mit der Allianz liefert, wirken durch ihre Darstellung sehr real. Fahrzeugtrümmer wirbeln nach Treffern durch die Luft und werden zu Geschossen, Gegnerscharen werden aus ihrer Deckung gerissen und durch die Luft gewirbelt, setzt man Granaten ein und das Dauerfeuer der Lasergeschosse und Sturmgewehre gibt dem Spieler das DF1-Gefühl (mittendrin statt nur dabei). Zudem sorgt die Soundkulisse noch zusätzlich für Adrenalinschübe, werden hier dramatische Situationen nochmals passend vertont.

In den Aussenweltbereichen wurde für weitere Leckerbissen gesorgt, darf man doch sehr oft Fahrzeuge benutzen. Zum einen gibt es hier den Jeep, der drei Besatzungsmitglieder aufnehmen kann. Das besondere dabei ist, dass man seine Position im Fahrzeug selbst bestimmen darf. Möchte man als Fahrer fungieren, übernehmen zwei computergesteuerte Gesellen die Aufgaben an den Waffen, möchte man selbst die Bordkanone benutzen, fährt die CPU. Der Jeep nicht der sicherste auf den Rädern; aber das macht nichts - kippt er in unwegsamen Gelände um, wird er durch die unheimlichen Kräfte, die ein Supersoldat nun einmal hat, wieder auf die Räder gestellt.
Ein weiteres Fahrzeug ist der schwere Scorpion-Panzer. Auch hier darf entschieden werden, welche Position man selbst übernehmen möchte. Zwar hat die Bordkanone eine lange Nachladezeit, dafür verfügt sie allerdings über "schlagkräftige Argumente". Durch den Spaß mit den Fahrzeugen wird man sich nicht selten dabei erwischen, den selben Abschnitt immer und immer wieder durchzuspielen.
Sehr realistisch ist, dass man in "Halo" nur eine begrenzte Menge an Waffen und Munition mit sich rumschleppen darf. Hat man in anderen Shootern alle Waffen dabei, die man findet, dürfen es in "Halo" maximal zwei sein. Hier ist dann immer die Frage, welche Waffentypen man mitnehmen will. Insgesamt stehen neun Waffen zur Verfügung, hinzu kommen noch diverse Granatenarten. Aber nicht nur die mitnehmbare Waffenmenge ist begrenzt, gleiches gilt auch für die Munition. Und je härter die Gefechte werden, umso knapper wird der Munitionsvorrat, im Prinzip hat man immer gerade genug dabei. Hierbei ist jedoch sehr positiv zu bemerken, dass "wildes Herumgeballer" zu nichts führt. Überlegte Angriffe zählen genauso, wie hohe Trefferquoten, möchte man als Sieger aus dem Game hervorgehen.

Ein kleiner Wehrmutstropfen ist, dass man den Singlemodus recht schnell durchgespielt hat (ca. 20 Stunden). Es lohnt sich jedoch, das Game mehrfach durchzuspielen, kann man so doch diverse Variationen austesten.
Dieses Austesten wird einem dann in den Multiplayer-Modi zugute kommen. Gespielt werden darf mit bis zu 16 Spielern an vier Xboxen. Allerdings geht die Übersicht im 4fach-Splitscreen sehr schnell flöten, dort sind die Bildschirmabschnitte einfach zu klein. Es können natürlich auch nur zwei Spieler zusammen auf die Actionhatz gehen. Sehr schön ist hier, dass man auch die Solokampagne im Coop-Modus durchspielen darf. Streitigkeiten an gewissen Plätzen in den Fahrzeugen sind garantiert :). Neben diesem Modus stehen insgesamt 26 Multiplayer-Varianten zur Auswahl, die größtenteils Variationen von Capture the Flag und King of the Hill sind. Ganz besonders spassig sind die Rennen-Modi, in denen man mit den Halo-Fahrzeugen um die Wette heizen darf.
Die Steuerung fällt im ganzen Game recht simpel aus, so dass man zum einen nicht lange braucht, um sich an diese zu gewöhnen, zum anderen hat man alle Funktionen immer schnell parat, was auch gut so ist, da man eh nie viel Zeit zum Überlegen hat.

Fazit:
"Halo" wäre ein wahrer Grafikknüller, wären hier nicht die tristen Innenlevel zu bemängeln. Soundmäßig bekommt der Spieler immer genug "auf die Ohren". Die Steuerung ist leicht erlernbar und sollte auch Genreneulinge vor keine großen Probleme stellen. Die Möglichkeit, Fahrzeuge zu benutzen kann als besonderes Goodie gewertet werden. Diverse Multiplayermodi runden das Game sehr schön ab, auch wenn die Solokampagne ein wenig umfangreicher hätte sein können. Alles in allem ist "Halo" für Actionfans aber ein absolutes Muß für die Xbox und darf im Prinzip in keiner guten Spielesammlung fehlen !

Genre: Action
Publisher : Microsoft
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Sprache: deutsch
ca. Preis: 70 Euro


Systemvoraussetzungen
Xbox
Controller

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