Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 20. Juni 2011 Geschrieben von Sven Wagener Kategorie: Ältere Systeme
Veröffentlicht am 20. Juni 2011 Zugriffe: 222
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Story

Der Todesstern wurde zerstört, und trotzdem ist es eine dunkle Zeit für die Rebellion. Luke Skywalker, Wedge Antilles und der Rest der Allianz befürchten eine große Invasion, da sich eine gewaltige imperiale Flotte für einen Angriff auf den Rebellenstützpunkt bei Yavin 4 vorbereitet. Der Himmel ist voller TIE-Fighter und die gefürchteten imperialen Einheiten beabsichtigen das Stürmen des Stützpunktes und die Ergreifung der restlichen hochrangigen Offiziere der Allianz. Nur mit dem nötigen Willen und der Entschlossenheit sowie der Macht als Verbündetem kann Luke seine Truppen mobilisieren und die Eindringlinge zurückdrängen. Wenn auch die Rebellion einen großen Sieg gegen den Imperator und Darth Vader erreicht hat und einen neuen geheimen Stützpunkt einrichten konnte, ist ihr Kampf gegen das böse galaktische Imperium noch lange nicht vorbei.

Dies ist die schwierigste Zeit für die Allianz...

Dies ist die Zeit für echte Helden.



Soviel zur Story von "Star Wars Rogue Squadron III Rebel Strike". Der Vorgänger "Star Wars Rogue Squadron: Rogue Leader II" war einer der sehr erfolgreichen Launchtitel des Gamecubes. Nun möchte Entwickler Factor 5 natürlich versuchen, nahtlos an den Vorgänger anzuknüpfen und zugleich auch die Messlatte im Actiongenre noch ein wenig höher zu legen. Ob dies gelungen ist, der Test wird es zeigen...



Gleich zu Beginn sollte der Spieler wissen, dass er nicht mehr nur in diversen Raumgleitern - wie es ja im Vorgänger der Fall war - unterwegs ist, sondern ab sofort auch einige Missionen zu Fuß erledigen muss. Weiterhin ist man auch mit Fahrzeugen wie dem Speederbike oder dem AT-ST-Kampfläufer unterwegs, um dem Imperium Paroli zu bieten.

Die Schauplätze, die man im Laufe des Spiels kennenlernt, stammen alle aus den ersten drei Star Wars-Filmen. So läuft das Tutorial z.B. auf Lukes Heimatplaneten Tattoine ab, während man in späteren Missionen auf Endor unterwegs ist, der - wie im Film - natürlich von Ewoks bewohnt wird.



Nachdem man sich im Hauptmenü für den Singleplayer-Modus entschieden hat, darf man auch gleich mit dem Tutorial starten, oder dieses auf Wunsch überspringen. Sehr positiv an "Star Wars Rogue Squadron III: Rebel Strike" fällt auf, dass das Game komplett ins Deutsche übersetzt wurde. Neben den deutschen Bildschirmtexten bekommt man auch die Sprachsequenzen übersetzt, was größtenteils sehr gut und atmosphärisch gelungen ist. Nur der Sprecher im Tutorial wirkt ein wenig nervend, da er sich ständig wiederholt. Das Tutorial ist eine Sache für sich. Zwar erlernt man hier die wichtigsten Steuerfunktionen des Games, jedoch wird man schnell merken, dass das Tutorial nicht ganz ausgereift ist. Recht schnell läuft/fliegt man an einem Übungspunkt vorbei, wird demnach nicht alles erklärt bekommen, kann das Tutorial aber trotzdem als "bestanden" abschliessen. Hier hätte ich es sinnvoller gehalten, wenn man das Tutorial vollkommen linear aufgebaut hätte, oder aber zumindest die Anweisungen so gestaltet worden wären, dass man nichts verpassen kann. Im Endeffekt kann man sich das Tutorial sparen, denn die paar Tastenfunktionen, die man im Spiel benötigt, kann man schnell im Handbuch nachschlagen.



Die eigentlichen Missionen werden in der Regel immer von Videosequenzen eingeleitet und abgeschlossen, die die Story des Games vorantreiben. Die Missionen selber sind allesamt recht verschieden, so muss man in einer Mission eigene Truppen aus einer Basis retten, die bereits von den Sturmtruppen eingenommen wurde, in einer anderen gilt es, Transporter des Imperiums zu vernichten usw.

Ein grosser Nachteil an allen Missionen ist die Tatsache, dass man während diesen nicht speichern kann, bzw. es keine "Checkpoints" gibt. Gerade Neulinge werden hier recht schnell Frustmomente erleben, wenn sie ein und dieselbe Mission immer und immer wieder komplett spielen müssen, um diese zu schaffen. Da der Schwierigkeitsgrad recht knackig ist, werden aber auch Profis nicht drum herum kommen, ab und an die Missionen mehrfach zu spielen. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn man alle Missionsziele erreicht hat und wegen einem Flugfehler am Ende mit dem Speederbike an einem Baum zerschellt, demnach die ganze Mission erneut spielen muss.



Gerade bei den "Boden-Missionen", bei denen man zu Fuß unterwegs ist, wird man oft sterben, da die Kamera hier fast immer falsch platziert ist, man diese aber nicht ausrichten kann. Ist die Kamera in den Flugsequenzen z.B. immer hinter dem Raumschiff platziert, so verliert man in den Bodeneinsätzen fast immer den Überblick. Geht man um eine Ecke, schießt man am besten direkt, da man nicht einsehen kann, ob sich Feinde im Gang aufhalten. Gleiches Problem hat man, wenn man beispielsweise in einen Hangar kommt. Was links, rechts und hinter einem passiert, ist nicht einsehbar. Auch wenn man sich nun herumdreht, bleibt die Kamera in der alten Perspektive, d.h., man läuft auf den Bildschirm zu, bekommt also nicht mehr mit, was vor einem passiert. Hier hilft es im Prinzip nur, wild in der Gegend rumzuballern, wenn man nicht sofort ins Jenseits befördert werden möchte.

Dieses wilde Herumballern wirkt sich leider negativ auf die Missionsbewertung aus, wenn man eine Mission abschliesst. Hier bekommt man Medaillen in verschiedenen Ausführungen. Da jedoch auch die Trefferprozentzahl in die Wertung einfließt, ist eine Goldmedaille in einer Bodenmission nahezu unmöglich.



Die Flugsequenzen sind problemlos zu spielen. Die Kamera ist immer hinter dem Gleiter platziert, man verliert also nur selten den Überblick. Die Steuerung der verschiedenen Raumgleiter ist recht simpel gehalten. Alle Raumschiffe verfügen über eine Primärwaffe, einige auch über eine starke Sekundärwaffe. Ein wenig unübersichtlich ist hier nur der Radar auf dem zwar Feind und Freund verschiedenfarbig angezeigt werden, man jedoch nicht immer schnell genug weiß, wohin man eigentlich fliegen muss. An dieses Manko wird man sich aber recht schnell gewöhnen, so dass man den Radar eh meist ausser Acht lässt.



Grafisch und musikalisch haben sich die Entwickler dafür richtig ins Zeug gelegt. Wasseroberflächen und Wälder über die man mit seinem Gleiter rast sehen grandios aus, die Modelle der einzelnen Charaktere und Raumschiffe sind klasse gestaltet worden. Explosionen erfreuen immer wieder das Auge des Spielers und bringen viel Atmosphäre ins Game. Besitzer einer Pro Logic II-Anlage bekommen im Spiel einiges "auf die Ohren" und können hautnah miterleben, wie ein TIE-Fighter um sie fliegt. Die Hintergrundmusiken stammen allesamt aus dem Star Wars-Universum, sollten also jedem Fan bekannt vorkommen.



Multiplayer-Fans bekommen noch einen Bonus beim Spiel, denn der Vorgänger ist komplett für Multispieler mit auf der Game-Disc. Natürlich stehen auch viele andere Modi für zwei Spieler zur Verfügung, die allesamt im Splitscreen ablaufen. Weiterhin sind im Game jede Menge freispielbarer Missionen enthalten, die man für eine gewisse Anzahl Medaillen freischalten kann. Somit ist natürlich für Langzeitmotivation gesorgt, auch wenn durch die oben genannten Probleme das Spiel eher künstlich gestreckt wird.











Fazit:

Von der Optik und vom Sound kann "Star Wars Rogue Squadron III - Rebel Strike" voll überzeugen, von der Kameraführung her, fällt der Titel glatt durch. Eingefleischte Star Wars-Fans sollten zugreifen, hardgesottene Actionfreunde ebenfalls. Für Neulinge ist der Titel - meiner Meinung nach - zu schwer und wird eher für Frust statt Lust sorgen. (sw)

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