| Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!
Prototype 2 - Das Review
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Wer kennt ihn nicht, den Abenteurer Indiana Jones. Obwohl er ja eigentlich ein Archäologe ist, aber bei seinen Untersuchungen gerät er halt immer wieder in haarsträubende Situationen. Und nun ist er auf der Suche nach den Teilen für eine mysteriöse Maschine - aber lest selbst:
Zweieinhalbtausend Jahre ist es nun her, dass der babylonische Gott Marduk sein Volk lehrte, eine mysteriöse Maschine zu bauen. Dieses rätselhafte Gerät wurde in den Kellergewölben des Turms von Babel errichtet und dort untergebracht. Bei der Zerstörung des Turms wurden die wichtigsten Komponenten der Maschine in vier Teile zerlegt und von Marduks Priestern an geheimen Orten auf der ganzen Welt versteckt.
Der Zweite Weltkrieg ist endlich vorüber. Doch Amerika und Russland stehen sich bereits im kalten Krieg gegenüber. Unterdessen brachte eine russische Ausgrabung bei Babylon Hinweise ans Licht, die die Existenz der Höllenmaschine beweisen könnte. Der neu gegründete CIA hat von dieser russischen Ausgrabung Kenntnis erhalten und sofort beschlossen, Amerikas angesehensten Archäologen und Abenteurer einzuweihen - Dr. Henry "Indiana" Jones.
Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Wer wird zuerst alle Teile der Höllenmaschine bekommen und so den Zweck dieser Maschine herausfinden ?
Wie man sich wahrscheinlich schon denken kann, übernimmt man als Spieler die Rolle von Indiana Jones und muß versuchen, die besagten vier Teile zu finden. Diese Suche führt ihn durch insgesamt 14 Level, z.B. die Canyonlands, Russland oder Babylon. Auf seiner Reise durch die verschiedenen Gebiete trifft Indy nicht nur auf Feinde, es gibt auch verschiedene Charaktere, die ihm auf seiner Suche behilflich sind. Unterstützt wird er von Sophia Hapgood, Simon Turner und Dr. Gennadi Volodnikov. Jede dieser Personen kann hilfreiche Informationen zum Verbleib der fehlenden vier Teile liefern.
Die zu bekämpfenden Gegner sind sehr vielfältig. Nicht nur von ihrem Aussehen her, sie unterscheiden sich auch in Geschwindigkeit, Angriff oder Effekt. Pistole und Peitsche stehen Indy zur Verfügung, um z.B. Aetherium-Läuse, Skorpione, russische Gauner oder Wölfe zu vernichten. Dabei ist die Waffenwahl jedoch etwas umständlich. Der Spieler muß ins Inventar wechseln, die gewünschte Waffe auswählen und dann kehrt er wieder zum Spiel zurück. Vollführt er mit der Waffe in der Hand aber z.B. eine Kletteraktion, ist die Waffe wieder futsch, und muß erst wieder im Inventar angelegt werden. Das kann in brenzligen Situationen recht umständlich und zeitaufwendig werden, gerade bei schnellen Gegnern, wie etwa Haien oder Aetherium-Läusen.
Während des Spiels sollte man immer seine verschiedenen Anzeigen auf dem Bildschirm im Auge behalten. Neben der Gesundheitsanzeige finden sich hier noch die Sauerstoffanzeige und die ausgewählte Waffe. Beim Verarzten gilt übrigens das gleiche wie bei der Waffenwahl: Erst ins Inventar wechseln, um ein Medikit auszuwählen, dann weiterspielen. Demnach sollte man wirklich nicht bis zur letzten Sekunde warten, bis man Indy verarztet - es könnte das schnelle Ende bedeuten, wenn man zu lange mit der Heilung wartet.
Die einzelnen Level sind grafisch recht abwechslungsreich gehalten, allerdings gibt es einige Mankos bei der Umgebungsgrafik der einzelnen Level. So sind Abgründe manchmal erst zu sehen, wenn Indy schon auf dem Weg nach unten ist und auch die Gegner verstecken sich recht gut zwischen Grasbüscheln. Da fällt es schon ziemlich schwer, glücklich an die fehlenden vier Teile der Höllenmaschine zu gelangen. Und diese sind nicht nur wichtig, um das Game erfolgreich abzuschließen, sie offenbaren auch versteckte Gebiete in den einzelnen Levels.
Die Musik wurde den Indiana Jones-Filmen entnommen, wobei sie auf dem GBC doch recht "quäkig" rüberkommt. Die Soundeffekte sind passend eingesetzt worden, wie etwa die Sprunggeräusche. Es gibt allerdings auch Passagen, in denen man gewisse Soundeffekte etwas vermisst, z.B. bei Unterwasserbereichen. Es stehen beim Spiel drei Sprachen zur Auswahl, der Spieler kann mit englischer, französischer und deutscher Textausgabe spielen.
Die Steuerung unterteilt sich in insgesamt drei Gebiete: Die Erkundung, der Tian-Shan-Fluß und das Inventar. In jedem dieser drei Gebiete haben die Tasten verschiedene Bedeutungen, was zu Anfang recht gewöhnungsbedürftig ist. Auch während des Erkundens könnte man so leichte Steuerungsprobleme haben. Da diese sehr sensitiv ist, kommt es schnell mal vor, dass Indy nicht genau dahin springt, wo er eigentlich hin sollte, sondern durch eine leichte Gewichtsverlagerung der Finger auf den Richtungstasten in die Tiefe stürzt. Auch das Anvisieren der verschiedenen Gegner wird so recht schwierig.
Fazit:
"Indiana Jones and the infernal machine" ist sicherlich ein recht spannender und actiongeladener Titel, allerdings wurde er auf dem GBC nicht gerade perfekt umgesetzt. Grafik- und Steuerungsmankos veranlassen eher dazu, das Spiel recht schnell wieder aus der Hand zu legen. So kann man nur raten, sich den Stoff lieber auf Video reinzuziehen :) (ds).
Systemvoraussetzungen:
Gameboy Color