| Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!
Prototype 2 - Das Review
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Ausgerüstet mit seinem Mut, seinen guten Witzen und seinen zerstörerischen Waffen bahnt sich Robert Belmart, das berühmte, das einzige Schwein der Finsternis, seinen Weg durch Horden lebender Toter, um seine lieben Schweinchen zu befreien, die widerwärtigerweise im Schloss des unerträglichen Leidens festgehalten werden.
Auf den Weg geschickt wurde dieses Schwein von Neko Entertainment, unter der Distribution von bhv Software. Sollte das Schwein der Finsternis auch lieber wieder im Finsteren verschwinden? Abwarten... und natürlich weiterlesen - ruhig auch im Hellen.
Als Portal zum Spiel dient das Hauptmenü, das allerdings nicht sehr viele Punkte aufzuweisen hat. Ihr könnt eine neue Partie beginnen, eine bereits gespeicherte Partie fortsetzen und in das Optionsmenü gelangen, in dem ihr beispielsweise die Musik und Geräusche aktivieren oder deaktivieren könnt. Den Abspann könnt ihr euch hier auch anschauen, wenn euch der Sinn danach steht. Eine Mehrspieler-Option sucht ihr dagegen vergeblich, denn diese ist bei Barnyard Blast: Das Schwein der Finsternis nicht vorhanden.
Ihr steuert Robert Belmart, ein ganz normales Schwein, welches friedlich mit seinem Sohn auf einem Bauernhof lebt. Das in der Nähe befindliche Schloß übt auf Cliffy, Roberts Sohn, natürlich einen besonderen Reiz aus und so macht er sich mit seinen Freunden auf den Weg dorthin, um dem Burgherrn einen Besuch abzustatten. Wie ihr euch vielleicht schon denken könnt, kommt er von diesem Ausflug nicht zurück und so muß Robert seinen Junior befreien. Und genau hier beginnt quasi euer Job, denn ihr müsst dafür sorgen, dass Robert bei diesem Unterfangen erfolgreich ist.
Dabei ist Robert keineswegs unbewaffnet, er besitzt eigentlich alle Waffen, die für ein Schwein normal sind, so z.B. eine magische Peitsche, Dynamitstäbe und Toilettenpapierrollen. Wie, ihr meint, dass das nicht normal für ein Schwein ist? Nun, dann habt ihr es wohl noch nicht mit einem Schwein der Finsternis zu tun gehabt. Die verschiedenen Waffen verfügen jeweils über unterschiedliche Eigenschaften, sie unterscheiden sich bezüglich ihrer Reichweite oder sind sogar magisch, wie Roberts Peitsche. Mit dieser kann er auch Kisten oder Wände angreifen, um sie zu zerstören und verschiedene Gegenstände zu ergattern.
Zu diesen Gegenständen gehören so praktische Sachen wie Gesundheitsherzen oder sammelbare Dinge, die euch ein zusätzliches Leben bescheren oder eure Waffen verbessern. Von den im Spiel auftauchenden Bossen kann Robert besondere Gegenstände erbeuten oder auch spezielle Fähigkeiten erhalten, von denen allerdings immer nur eine aktiviert sein kann. So verfügt er z.B. über einen Supersprung oder eine HP Regeneration. Dabei gestaltet sich gerade der Supersprung als sehr nützlich, denn die Sprungpassagen in Barnyard Blast: Das Schwein der Finsternis haben es teilweise wirklich in sich. Hier ist nicht nur ein gutes Augenmaß gefragt, auch Timing spielt eine bedeutende Rolle.
Doch selbst, wenn diese beiden Punkte stimmen, kann sich die Springerei zu einer recht schweren Angelegenheit entpuppen. Denn nebenbei wollen auch eine ganze Menge an Feinden besiegt werden, teilweise müssen diese sogar eliminiert werden, damit ihr überhaupt weiterkommt. Dabei bekommt ihr es mit Vampir-Fledermäusen, Ninja-Kürbissen und sogar Zombies zu tun, die euch vehement auf den Pelz, bzw. die Borstenhaut rücken. Erfreulich ist, dass ihr durch einen Sturz bei den Sprungpassagen keine Energie verliert, sondern lediglich an den Anfang des jeweiligen Level zurück versetzt werdet. Ärgerlich wiederum ist, dass in regelmäßigen Abständen an verschiedenen Punkten neue Gegner auferstehen, die euch daran hindern, einen bereits bis zum Absturz erfolgreich gesäuberten Level schnell hinter euch zu bringen.
Ganz so ärgerlich ist dies aber nicht, wenn man bedenkt, dass Barnyard Blast: Das Schwein der Finsternis insgesamt nur sechs verschiedene Spielebenen bietet, die lediglich von den ab und an auftauchenden Boss-Kämpfen aufgelockert werden. In diesen Kämpfen ist dann auch mal etwas Taktik gefordert, da ihr hier nicht mit plumpem Dauerfeuer erfolgreich sein werdet. Ansonsten wäre das Spiel wohl auch viel zu rasch vorbei und aufgrund der fehlenden Multiplayer-Möglichkeiten oder Boni für ein weiteres Durchspielen würde das Schwein der Finsternis wohl in eben dieser landen: Der ewigen Finsternis irgendeines Spieleschranks oder ähnlichem.
Habt ihr ein Level erfolgreich abgeschlossen, so dürft ihr Roberts Erfolg abspeichern. Sinken Roberts Gesundheitspunkte auf "0", verliert ihr ein Leben, in diesem Fall beginnt er das Level von einem Checkpoint aus, sofern ihr vorher einen erreicht habt. Ausserdem kostet euch ein Tod zehn gelbe Sterne, solltet ihr nicht mehr genügend haben, ist das Spiel vorbei und ihr könnt lediglich einen alten Spielstand laden, um die Rettung von Cliffy und seinen Freunden erneut anzugehen. Nach fünf Treffern durch einen Gegner haucht Robert sein Leben aus und wenn ihr nicht umsichtig alle Herzen oder Sterne aufgesammelt habt, werdet ihr wohl recht oft neu beginnen.
Die Steuerung gestaltet sich einfach, die generellen Aktionen wie Laufen, Springen oder Schießen werden mit den Knöpfen erledigt, während die Waffen mithilfe des Stylus auf dem Touchscreen ausgewählt werden. Bei den Sprungpassagen kommt es größtensteils auf das richtige Timing an, Kameraprobleme werden euch hier nicht stören, da das Spiel durchgehend zweidimensional gehalten wurde.
Stichwort 2D, die Grafik des Spiels ist durchaus liebenswert und bietet detaillierte Hintergründe und witzig animierte Gegner. Auch an einige Effekte wurde gedacht, die auch passend, aber spärlich vertont wurden. Bei der Musik erwarten euch einige Melodien, die eher hintergründig eingesetzt wurden und euch somit nicht 'belästigen'.