Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 15. Juni 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: NDS/DSi
Veröffentlicht am 15. Juni 2011 Zugriffe: 423
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Rockford ist zurück – und die schon 25 Jahre andauernde Diamantenjagd geht weiter. Um das Herz seiner geliebten Crystal zu erobern, hat er sich auf die Suche nach dem schönsten Diamanten des gesamten Universums gemacht. Doch bedauerlicherweise hat er einen Rivalen, das Tentakel, welches jeden denkbaren faulen Trick nutzt, um Crystal für sich zu gewinnen.


Ihr übernehmt die Rolle des Helden Rockford und reist mit ihm durch die Welt, um möglichst viele Diamanten einzusammeln. Dies könnt ihr in verschiedenen Spielmodi machen, in denen mehr als 100 Level darauf warten, von euch erforscht zu werden. Die einzelnen Spielmodi können dabei über das Hauptmenü angewählt werden. Beim ersten Start des Spiels müsst ihr aber zunächst ein Spielerprofil anlegen, um euren Spielstand speichern zu können. Drei Plätze stehen zur Verfügung, bereits angelegte Profile können jederzeit gelöscht werden.

In der „Planetentour“ wird Rockford an die entlegensten Stellen des Universums geführt. Die Reise startet in der Dschungelwelt, in der fiese Fallen und hinterhältige Gegner warten. Drei weitere Planeten können noch freigespielt werden. Beim „Route Race“ erwarten euch zwar kleinere Level, aber dadurch nicht unbedingt einfacher. Hier müsst ihr Rockfords Weg einzeichnen, bevor er überhaupt losgeht. Und das kann ganz schön knifflig werden, denn sämtliche Hindernisse müssen gut überwunden werden, um zum Ausgang zu gelangen.

Im „Time Trial“ spielt ihr gegen die knappe Zeit. Rockford kämpft sozusagen gegen die Uhr und ihr müsst ihm dabei helfen, jedes Level möglichst schnell zu beenden. Hier sind Schnelligkeit, Geschick und Konzentration gefragt, um den Highscore zu schlagen. Als letzter Modus steht dann noch der Multiplayer-Modus zur Verfügung. Um mit euren Freunden über die drahtlose DS-Datenübertragung zu spielen, muss im Hauptmenü „Double Dash“ ausgewählt werden. Hier könnt ihr sowohl ein eigenes Spiel starten, als auch einem bereits bestehenden Spiel beitreten. Ziel ist es hier, schneller als die anderen Spieler den Ausgang zu erreichen.

Ebenfalls über das Hauptmenü kann der Punkt „Extras“ angewählt werden. Hier könnt ihr den Sound und die Musik ein- bzw. ausschalten, den Belohnungsshop aufsuchen, euch eine Anzeigetafel anzeigen lassen, die Sprache des Spiels ändern und euch erkaufte Bilder und Videos anschauen. Diese werden im Belohnungsshop eingekauft. Dort braucht ihr Superdiamanten, die ihr während der „Planet Tour“ einsammeln oder euch für besondere Leistungen verdienen könnt. Das Repertoire im Shop umfasst Artworks, Videos neue Spielmodi und Bonuslevel.

Die angesprochene Anzeigetafel verbirgt sich hinter dem Menüpunkt Punktestand. Hier erfahrt ihr u.a., für welche besonderen Leistungen ihr Superdiamanten einheimsen dürft. Auch die Zahl der bereits erhaltenen Gegenstände wird hier angezeigt. Zu diesen Gegenständen zählen beispielsweise Dynamit oder Power-Ups, die den Weg durch die einzelnen Level erleichtern oder überhaupt erst möglich machen.

Natürlich ist es Rockford nicht möglich, kurzerhand durch die einzelnen Level zu spazieren und die Diamanten einzusammeln. Viele Gegner wollen ihm dies nämlich vermiesen. Auf dem einen Planeten können dies böse Salatköpfe oder Montezumas sein, auf jedem Planeten warten andere Widersacher. Das Herzstück jedes Levels sind die Boulder, Diamanten, Dirt und der Ausgang. Boulder sind z.B. Felsbrocken, die Rockford verschieben kann, um den Weg frei zu machen. Diese können ihm aber auch durchaus mal auf den Kopf fallen und dann ist der Level frühzeitig beendet und ihr müsst von vorne beginnen.

Auch Wände können Rockford auf seinem Weg behindern, wobei es normale und Titanwände gibt. Auch schwere Boulder stellen Hindernisse dar, die nur mit Hilfsmitteln aus dem Weg geräumt werden können. Mithilfe dieser Hilfsmittel lassen sich auch die normalen Wände beseitigen, gegen Titanwände ist allerdings kein Kraut gewachsen, sie stellen ein unüberwindbares Hindernis dar. Außerdem gibt es noch verschlossene Türen und Falltüren, wobei die erforderlichen Schlüssel gefunden werden müssen. Falltüren können nur von einer Seite aus betreten werden und es passiert schnell mal, dass ihr euch aus Versehen einschließt. Also immer erst gut planen und dann handeln!

Um ein Level zu beenden, müsst ihr eine festgelegte Zahl von Diamanten einsammeln und den Ausgang erreichen. In manchen Leveln stehen Teleporter zur Verfügung, die euch in andere Levelabschnitte bringen und euch eine schnellere Bewegung ermöglichen, was gerade im „Time Trial“ nützlich sein kann, um den Level zu beenden, bevor die Zeit abläuft. Der wichtigste Begleiter von Rockford ist sein Zapper, mit dessen Hilfe er sich gegen die gefährlichen Gegner verteidigen kann. Mit verschiedenen Munitionsarten kann er beispielsweise Boulder verschieben oder Feuer löschen.

Insgesamt präsentiert sich Boulder Dash Rocks! sehr interessant, aber wie bei fast jedem Spiel, egal auf welchem System, finden sich auch hier einige kleine Mankos. Zum einen ist es schade, dass in den einzelnen Leveln keine Speichermöglichkeiten gegeben sind, was bedeutet, dass ihr immer wieder von vorne beginnen müsst, falls euch mal ein Boulder auf den Kopf gefallen ist oder ihr euch selbst eingesperrt habt. Hier wären zumindest einige Checkpoints hilfreich gewesen, die keineswegs in Hülle und Fülle vertreten sein müssten, aber eben an manchen Stellen. Denn so kann leicht mal Frust aufkommen, wenn man einen Level wieder und wieder neu beginnen muss.

Zum anderen ist die Zeitvorgabe im „Time Trial“ doch des öfteren sehr knapp gehalten, was gerade bei Einsteigern schnell zu Frustmomenten führen kann. Boulder Dash-Kenner werden hier weniger Probleme haben, aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und da es auch hier keine Checkpoints gibt und man sich den Weg quasi per „Try & Error“ erarbeiten muss, kann die Zeit schnell sehr knapp werden. Sicherlich ist es fordernder, wenn das Zeitlimit begrenzter ist, aber auch etwas großzügigere Vorgaben hätten den Anspruch und den Spielspaß wohl kaum geschmälert.

Die Grafik des Spiels ist durchaus gelungen, die einzelnen Planeten unterscheiden sich gut voneinander und sind farbenfroh in Szene gesetzt worden, die Diamanten und Gegner sind deutlich erkennbar und die Übersicht geht nicht verloren. Einzig und allein die Zwischensequenzen lassen etwas zu wünschen übrig, hier darf man nichts spektakuläres erwarten. Einige wenige Animationen sorgen für etwas Bewegung auf dem Bildschirm, Sprachausgabe gibt es keine. Die Bildschirme des DS wurden sehr gut genutzt, auf dem unteren spielt sich das Geschehen ab, auf dem oberen stehen euch Übersichten und Karten der Level zur Verfügung.

Auch die Steuerung ist leicht zu bewältigen, größtenteils erfolgt diese mithilfe der Tasten und des Steuerkreuzes, im „Route Race“ darf auch der Stylus eingesetzt werden. Auch in den Menüs kann man seine Auswahl mit dem Stylus bestätigen. Lediglich auf der „Planetentour“, im „Time Trial“ und beim „Double Dash“ ist man allein auf Steuerkreuz und Knöpfe angewiesen.
Musik und Sound passen hervorragend zum Spiel, allerdings wird euch in musikalischer Hinsicht nicht viel Abwechslung geboten, wodurch diese auf Dauer etwas nervig werden kann. Zum Glück lässt sie sich aber ausschalten, was sicherlich auch der ein oder andere über kurz oder lang in Anspruch nehmen wird.


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