| Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!
Prototype 2 - Das Review
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In dem kleinen Königreich Home erwacht Brandt an dem Morgen seines vierzehnten Geburtstags. Heute ist der Tag, an dem er erwachsen wird und der Brauch des Königreiches besagt, dass er sich auf zum Schloss machen muss, um sich dem König zu präsentieren. Als er jedoch im Schloss eintrifft, findet er den König in einem äußerst verstörten Zustand an - die jüngste Prinzessin wurde von der Hexe des Nordens entführt! Mit niemandem in der Nähe, an den er sich sonst wenden könnte, stößt der König eine verzweifelte Bitte aus: Könnte Brandt die Prinzessin retten?
Und so beginnt Brandts Abenteuer...
Brandt muss seine Abenteuer jedoch keineswegs alleine bestreiten, im weiteren Spielverlauf schliessen sich ihm noch drei weitere Abenteurer an. Ihr müsst euch auch nicht mit den vom Spiel vorgegebenen Namen zufriedengeben, sondern könnt jedem der Helden euren Wunschnamen verpassen. Anfangs sind die vier nicht immer einer Meinung und sie bleiben auch nicht dauernd zusammen, mit der Zeit knüpfen die vier Helden des Lichts aber ein Band des Vertrauens und der Zuneigung und halten zusammen. Dies ist auch vonnöten auf ihrer legendären Reise in Final Fantasy: The 4 Heroes of Light. Vertrauen solltet ihr auch haben, nämlich in eure Englischkenntnisse, lediglich das Handbuch ist in deutscher Sprache. Schade, dass hier auf eine Lokalisierung verzichtet wurde, gerade bei Rollenspielen mit ihren etwas größeren Textmengen wäre es schön, wenn man alles auf deutsch lesen könnte. Zudem ist es so wohl eher für die Spieler, die bereits Fremdsprachenunterricht in der Schule hatten oder zweisprachig aufwachsen, alle anderen haben das Nachsehen.
Wenn ihr Final Fantasy: The 4 Heroes of Light das erste Mal startet, steht euch im Hauptmenü natürlich nur die Option offen, ein neues Spiel zu beginnen, später könnt ihr von hier aus auch ein gespeichertes Spiel fortsetzen. Gespeichert wird übrigens bei Abenteurern, die ihr in Städten und Höhlen antreffen könnt, in diesem Fall wird der vorherige Spielstand überschrieben. Die Abenteurer stehen meist in der Nähe der Gasthäuser, sie sind leicht zu erkennen, besonders weil sie immer ein kleines Tier bei sich haben. Auf euren Entdeckungstouren geht es hauptsächlich darum, die Welt zu erforschen und Informationen zu sammeln. Auf dem oberen Bildschirm seht ihr dabei die Umgebungskarte, die euch auf eurer Reise von großer Hilfe sein wird. Bevor ihr diese Karte allerdings erhaltet, vergeht einige Zeit, bis zu diesem Zeitpunkt seht ihr dort eure derzeit in der Party befindlichen Charaktere. Der Touchscreen zeigt euch die unmittelbare Umgebung, außerdem habt ihr hier Zugriff aufs Menü und könnt später zwischen Charakteransicht und Karte hin- und herschalten.
In den Städten, die ihr besucht, solltet ihr mit allen Charakteren reden, um Informationen zu erhalten. Dabei ist es ratsam, sowohl bei Tag als auch bei Nacht in den Städten umherzustreifen, denn manche Bewohner sind nur nachts unterwegs, auch bestimmte Dungeons zeigen sich nur zu dieser Zeit. Damit die Zeit vergeht, müsst ihr euch auf der Umgebungskarte bewegen, der Rhythmus ist dabei Tag, Abend und Nacht. Je nach Tageszeit haben auch die Läden und Dienste in den Städten geöffnet, in denen ihr euch mit Ausrüstung, nützlichen Items und Zauberbüchern eindecken könnt. Außerdem findet ihr euren Lagerraum, in dem ihr Items verstauen könnt. Das ist auch extrem wichtig, denn jeder eurer Charaktere kann insgesamt nur 15 Items mit sich herumtragen, wobei allein schon die ausgerüsteten Dinge mehrere Plätze einnehmen. Dies ist recht störend und eigentlich überflüssig, denn aufgrund dieser Tatsache könnt ihr keine längeren Wegstrecken in Angriff nehmen, ohne regelmäßig eine Stadt aufzusuchen, denn das Inventar füllt sich extrem schnell. Zwar könnt ihr nach jedem Kampf die erbeuteten Items einem Charakter zuweisen, aber selbst wenn ihr mit allen vieren unterwegs seid, habt ihr nur begrenzten Platz.
In Herbergen könnt ihr übernachten und so eure Gesundheit wieder auffüllen. Eine Übernachtung kostet natürlich Geld, dass ihr aber recht schnell verdienen könnt, wenn ihr die erbeuteten Gegenstände und Juwelen verkauft. Allerdings solltet ihr gerade bei den Juwelen vorsichtig sein, denn diese braucht ihr auch zum Aufrüsten eurer Waffen und Rüstungen. Auch Hüte können damit verbessert werden, ihr erhaltet diese Edelsteine nach Kämpfen. Die Fähigkeit, Hüte zu tragen, ergibt sich im Laufe der Geschichte von Final Fantasy: The 4 Heroes of Light. Mittels dieser Hüte könnt ihr verschiedene Berufungen ausüben, z.B. Freiberufler, Weißmagier, Salbenhersteller oder Elementalist. Insgesamt gibt es 12 Berufungen, die jeweils andere Fähigkeiten haben und spezifische Waffen tragen können. Auch Elemente spielen eine große Rolle, sowohl Waffen als auch Zauber können mit ihnen verbunden werden und richten dann bei bestimmten Feinden mehr Schaden an. Aufgrund dieser Dinge, also Hüte und Elemente, ist es wichtig, dass ihr stets auf euch und eure Gefährten achtet. Dazu steht jederzeit das Menü zur Verfügung, in dem ihr jeden Charakter anwählen könnt, um seine Ausrüstung zu verändern, seine Fähigkeiten anzupassen oder die Formation zu verändern.
Während eurer Reise werdet ihr natürlich auch auf viele Feinde treffen, die in Zufallsbegegnungen auftauchen. Kommt es zu einem Kampf, wechselt das Spiel automatisch zum Kampfbildschirm, hier seht ihr euren Gegner, eure Gruppe von Charakteren, ihre angesammelten Aktionspunkte und ihre Gesundheit. Für jeden Charakter muss eine der drei wesentlichen Aktionen Attacke, Verstärkung oder Gegenstand ausgewählt werden, auch die vorher festgelegten Fähigkeiten können eingesetzt werden. Jede Aktion außer dem Boost verbraucht Aktionspunkte. Je nachdem, wie ihr euch schlagt, geht ihr siegreich aus dem Kampf hervor oder habt Tote zu beklagen. Sterben alle Charaktere während eines Kampfes, heißt es "Game Over" und ihr verliert ein paar eurer gesammelten Edelsteine. Habt ihr es geschafft, alle Gegner zu besiegen, erscheint der Siegbildschirm, in dem ihr seht, welche Gegenstände und Edelsteine ihr erbeutet habt, auch die erhaltenen Erfahrungspunkte und eventuelle Level-Ups sind ersichtlich. Wenn ihr einen Gegenstand erhaltet, müsst ihr euch entscheiden, welcher Charakter ihn tragen soll, seine freien Plätze werden dargestellt. Jeder Gegenstand, den ihr nicht aufnehmen könnt, geht unwiederbringlich verloren. Stirbt ein einzelner Charakter während des Kampfes und ihr konntet ihn nicht wiederbeleben, so steht er nach dem Kampf mit einem HP wieder zur Verfügung. Zustandsveränderungen bleiben auch nach einem Kampf bestehen, sofern sie nicht durch Gegenstände behoben wurden. Habt ihr nichts passendes dabei, könnt ihr sie nur durch die Übernachtung in einer Herberge loswerden, manche lassen mit der Zeit aber auch selbst wieder nach.
Die bereits mehrfach angesprochenen Aktionspunkte stehen jedem Charakter für seine Aktionen wie Spezialattacken oder Zaubersprüche zur Verfügung. Ihre Anzahl ist recht gering, ihr könnt verbrauchte AP aber durch den Boost wieder aufladen. Insgesamt könnt ihr so zu einer Menge von fünf AP kommen, die jedoch auch sehr schnell wieder verbraucht sind. Gerade wenn ihr viele Heilzauber einsetzt, seid ihr im Endeffekt mehr damit beschäftigt, sie wieder durch den Boost aufzuladen, als ansonsten irgendwie sinnvoll am Kampf teilzunehmen. Heiltränke können jedoch auch nicht stattdessen eingesetzt werden, da ihr aufgrund des begrenzten Inventarplatzes kaum welche mitnehmen könnt. Diese werden nämlich nicht gestapelt, sondern nehmen jeweils einen Inventarplatz in Beschlag. Rechnet man jetzt einfach mal fünf Inventarplätze für eure Ausrüstung und dazu mindestens vier Plätze für die Zauberbücher, sind schon neun Plätze belegt. Bleiben also noch sechs freie Plätze, ihr braucht aber noch Heiltränke, eine Fackel für Dungeons, Entgiftungskraut, Wiederbelebungsitems und sonstige nützliche Dinge. Spätestens jetzt ist euer Inventar voll, ohne dass ihr auch nur einen erbeuteten Gegenstand untergebracht habt. In diesem Bezug kann Final Fantasy: The 4 Heroes of Light also in keinster Weise punkten.
Ihr könnt Final Fantasy: The 4 Heroes of Light auch mit Freunden zusammen spielen, was mit Hilfe der drahtlosen DS-Datenübertragung geschieht. Dazu müsst ihr in eine Stadt reisen und dort den "Wireless Hub" aufsuchen. Der dortige Ladenbesitzer bietet euch dann die Wireless-Möglichkeit an, in der ihr mit bis zu drei Freunden zusammen spielen könnt. Zuvor werdet ihr jedoch gebeten, euer Einzelspieler-Spiel zu speichern. Wollt ihr eure Freunde gern in eurer Welt haben, müsst ihr sie einladen, ihr könnt ihnen aber auch in ihrer Spielwelt Gesellschaft leisten. In Mehrspieler-Partien sammelt ihr Kampfpunkte, die ihr gegen vielerlei Gegenstände eintauschen könnt. Dies geschieht ebenfalls im Wireless Hub, hier könnt ihr eine bestehende Verbindung auch wieder trennen, um euch eurem Einzelspieler-Abenteuer zu widmen. Für die drahtlose DS-Datenübertragung muss jeder Spieler einen NDS und ein Final Fantasy: The 4 Heroes of Light-Modul besitzen.
Die Grafik ist in einer liebevollen Knuddel-Optik gehalten, ihr werdet die verschiedenen Charaktere daher wohl schnell in euer Herz schliessen. Die Städte sind sehr belebt, nicht nur NPCs sondern auch Tiere wie etwa Katzen sind dort anzutreffen. In bestimmten Spielsituationen seid ihr auch in der Lage, diese Tiere anzusprechen, um wertvolle Tipps zu Schätzen zu erhalten. Die Umgebungen sind recht abwechslungsreich, so durchreist ihr Wüsten, Wälder und ausgedehnte Graslandschaften. Auch die Gegner können optisch überzeugen, es gibt viele verschiedene Feinde mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen. Karte und Menü sind übersichtlich, wobei ihr aber sicher eine gewisse Eingewöhnungszeit braucht, um im Menü zurecht zu kommen. Die Handhabung ist etwas umständlich gehalten, hier hätte man sicherlich eine einfachere Lösung finden können. Gesteuert werden kann sowohl mit dem Touchpen als auch mit den Tasten des NDS, hier habt ihr die freie Wahl, wie ihr besser klarkommt. Eure Ohren werden mit schönen Melodien und passenden Soundeffekten versorgt, das typische Final Fantasy-Feeling stellt sich dadurch schnell ein.