Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 20. Juni 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: NDS/DSi
Veröffentlicht am 20. Juni 2011 Zugriffe: 321
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Seattle Grace ist in heller Aufregung. Ein Patient wurde eingeliefert, der Symptome einer ansteckenden und tödlichen Krankheit aufweist: Diphterie. Die Angestellten dürfen das Krankenhaus nicht verlassen und müssen dafür sorgen, dass sich die Krankheit nicht ausbreitet, die Patienten Ruhe bewahren und das eigene Privatleben nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Pünktlich zum Start der neuen Staffel auf Pro7 präsentieren wir euch das Review zu Grey's Anatomy - The Video Game für euren Nintendo DS.


Nachdem ihr das Spiel gestartet habt, werdet ihr direkt von der bekannten Musik aus der TV-Serie begrüsst und habt im Hauptmenü die Möglichkeiten, ein neues Spiel zu beginnen, ein bereits gespeichertes Spiel zu laden und den Optionen einen Besuch abzustatten. Dort dürft ihr die Lautstärke der Musik und Effekte anpassen und entscheiden, ob ihr lieber Surroundsound oder Kopfhörer nutzen wollt. Entscheidet ihr euch für ein neues Spiel, könnt ihr einen von drei Speicherplätzen auswählen, danach geht es direkt mit dem 1. Akt und der 1. Szene los.

Ihr erfahrt, mit welchem der Spielcharaktere ihr diese Szene bestreiten müsst, das übergeordnete Ziel dieses Charakters erscheint zu Beginn der Szene. Meist folgt dann ein kurzer Dialog zwischen den Charakteren, die in dieser Szene eine Rolle spielen und ihr müsst nachfolgend eine Reihe von Aufgaben bestehen. Dabei gibt es drei verschiedene Modi, die Herausforderungen, die Auswahl und die Operationen. Erstere spielen sich im Kopf des Charakters ab, bei der Auswahl stehen euch verschiedene Lösungswege bereit und in den Operationen seid ihr für eine Reihe medizinischer Behandlungen zuständig.

Am Ende einer Szene werden eure Leistungen bewertet, wobei dies auf den Herzen basiert, die euch verblieben sind. Scheitert ihr nämlich bei einer der Aufgaben, wird euch eines von fünf Herzen abgezogen, in diesem Fall müsst ihr die entsprechende Herausforderung wiederholen. Die abschließende Szenenbewertung wird gespeichert, ihr könnt die Ränge Chefarzt Chirurgie, Oberarzt, Chefarzt, Arzt und Assistenzarzt erreichen. Ein Beispiel: In der ersten Szene möchte Meredith Grey, dass der Arzt Derek Sheperd den Abend mit ihr verbringt. Ihr werdet vor die Wahl gestellt, ob ihr nun mit ihm flirtet oder unnahbar seid. Danach wollt ihr ihn küssen und müsst dafür eine Herausforderung bestehen. Bei jeder Aufgabe steht ihr unter Zeitdruck, eine Leiste verdeutlicht euch, wieviel Zeit euch zur Verfügung steht.

Schon wartet die nächste Herausforderung, während ihr in der ersten eure emotionale Stärke bewiesen habt, indem ihr Emotionen gleicher Farbe miteinander verbunden habt, müsst ihr nun Zweifel beseitigen und alle Bilder, die nicht euren Prioritäten entsprechen, vernichten. Damit ist die erste Szene auch schon beendet, mein Rang hierbei war Chefchirurgin. Andere Herausforderungen sind beispielsweise "Entscheidungen treffen", "Durchstarten" oder "Trost finden", insgesamt bietet Grey's Anatomy - The Video Game zehn verschiedene Herausforderungen bzw. Minispiele an.

Gesteuert wird ausnahmslos mit dem Stylus eures DS, mit ihm werden die verschiedenen Aufgaben durchgeführt und ihr bewegt euch durch die Menüs und Dialoge. Eine freie Charakterwahl habt ihr nicht, pro Szene übernehmt ihr automatisch die Rolle einer der 15 Spielfiguren. Dabei trefft ihr auf viele bekannte Namen, wie Dr. Meredith Grey, Dr. Cristina Yang oder auch Dr. Izzie Stevens, es wurden aber auch einige neue Gesichter implementiert, wie der Seuchenschutzbeauftragte Damon Birger oder die OP-Pflegekraft Vince Bennet. Und wo wir schon bei den Gesichtern sind: Auf den Personalakten sind diese mit den TV-Serien-Charakteren identisch, die Ähnlichkeit der eigentlichen Spielfiguren ist erkennbar.

Was wäre ein Krankenhaus ohne Operationen? Hier seid ihr für eine ganze Reihe medizinischer Behandlungen verantwortlich, die euer Charakter bestehen muss. Eine Behandlung bzw. Operation unterteilt sich dabei in verschiedene Aufgaben und für jede ist eine bestimmte Aktion erforderlich. Schafft ihr es nicht, alle Aufgaben vor dem Ablauf der Zeit zu beenden, wird euch ein Herz abgezogen und ihr müsst nochmal ran. Die erste Operation ist dabei noch recht simpel, lediglich eine Blinddarmoperation, im weiteren Spielverlauf erwarten euch aber schwierigere Behandlungen, die euer Können fordern.

Während der einzelnen Szenen tauchen kurze Ladebildschirme auf, die durch eine pulsierende Herzfrequenz symbolisiert werden. Diese Ladebildschirme wirken jedoch nicht störend, was aber negativ auffällt ist, dass die Dialoge manchmal etwas haken und nicht flüssig weiterlaufen. Während der einzelnen Aufgaben habt ihr eine gute Übersicht, steht ihr vor einer neuen Aufgabe, werdet ihr durch kleine Tipps mit der Handhabung vertraut gemacht. Bei manchen Herausforderungen sind Details jedoch schwer zu erkennen. So müsst ihr an einer Stelle Fotos auseinanderfalten, indem ihr an den Ecken der Papierknäuel zieht, diese Ecken sind aber kaum erkennbar, wodurch ihr schnell ein Herz wegen der abgelaufenen Zeit verliert.

Von der eigentlichen Story bei Grey's Anatomy - The Video Game ist leider nicht viel implementiert worden, ihr arbeitet euch nur stur von Szene zu Szene und meistert die euch gestellten Aufgaben. Hier wären kurze Zwischensequenzen durchaus positiv gewesen, in denen ihr erfahrt, wie es mit dem Diphterie-Patienten und der Seuche weitergeht. Denn auch in den Dialogen ist davon in keinster Weise die Rede, diese finden übrigens immer in schriftlicher Form statt, eine Sprachausgabe hat das Spiel nicht. Die Effekte sind gelungen, ob es nun um das Zerreißen eines Fotos geht oder um die einzelnen Operationsschritte. Bei der Steuerung müsst ihr es hinnehmen, dass diese nicht immer so feinfühlig reagiert, wie sie eigentlich sollte, was zu kleineren Problemen bei der Aufgabenbewältigung führen kann.

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