| Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!
Prototype 2 - Das Review
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Weil Hektor am Tag zu viel Aufsehen erregen würde, hat Lilli sich mit ihm nachts ins Museum gezaubert. Gerade als Lilli einen Zauberspruch aufsagen will, fliegt Hektor aus Versehen gegen sie und Lilli verspricht sich dadurch.
Berühmte Kunst- und Bauwerke in vier Ländern Europas sind nun vertauscht! Lilli und Hektor müssen nun in jedem betroffenen Land einen Teil eines Rettungsspruches bekommen, um alles wieder in Ordnung zu bringen.
Der erste Stopp der kleinen Lilli ist das Hauptmenü, von welchem aus ihr ein neues Spiel beginnen könnt. Ein gespeichertes Spiel lässt sich ebenso fortsetzen und im freien Spiel können einzelne Missionen angegangen werden. In den Optionen ändert ihr die Einstellungen und bei den Mitwirkenden präsentieren sich die Entwickler von Hexe Lilli entdeckt Europa. Wichtig ist, dass ihr das freie Spiel erst in Angriff nehmen könnt, wenn ihr zuvor alle Missionen im normalen Spiel gemeistert habt. Alle erreichten Punkte werden in einer Bestenliste eingetragen, je schneller ein Level gemeistert wird, desto mehr Punkte gibt es dafür.
Wenn ihr euch für ein neues Spiel entscheidet, wird euch die Story in einigen Bild- und Textsequenzen erzählt, daraufhin erscheint ein Auswahlbildschirm, in dem die vier betroffenen Länder farblich markiert sind. Ihr könnt euch hier entscheiden, welches der Länder ihr zuerst besuchen wollt, um den ersten Teil des Rettungsspruches zu finden. Da ist z.B. Deutschland, das Land der Dichter und Denker, in dem insgesamt fünf Level erfolgreich absolviert werden müssen. Es gilt, das Erinnerungsvermögen unter Beweis zu stellen, was in einem Memory vonstatten geht. Jeweils verschiedene Bilderpaare müssen gefunden werden, was gut zu bewältigen ist, da nicht zu viele Karten verwendet werden.
Die jeweilige Aufgabenstellung wird vor dem eigentlichen Memory erklärt, mal müssen nur gleiche Symbole oder Bilder gefunden werden, mal warten Länderflaggen oder Bauwerke darauf, dem richtigen Land zugeordnet zu werden. Auf dem oberen Bildschirm wird dann angezeigt, um welches Land oder Bauwerk es sich handelt. Nach Abschluß aller Level gelangt ihr wieder zum Auswahlbildschirm und könnt das nächste Land anwählen, wie wäre es jetzt es jetzt mit Frankreich, dem Land der imposanten Bauwerke? In diesem Land ist Hektor gefragt, denn er muss auf den Eiffelturm fliegen. Der Flug gliedert sich in fünf verschiedene Stufen auf, meistert ihr alle, gehört euch ein neuer Teil des Rettungsspruches.
Es stehen euch hier verschiedene Plattformen zur Verfügung, auf denen Hektor sich ausruhen kann, denn seine Flugkraft nimmt während des Fluges stetig ab und muss wieder aufgefüllt werden. Ausserdem fliegt Unrat herum, dem er ausweichen muss und Müll wartet darauf, in die Mülltonne gebracht zu werden, die auf einer der Plattformen herumsteht. Auch vorbeifliegende Tauben behindern Hektors Weg, sei es durch ihre Hinterlassenschaften oder ihre pure Anwesenheit. Das Erklimmen des Eiffelturms gestaltet sich stellenweise etwas schwierig, weil die Hindernisse nur schlecht zu erkennen sind oder der Verlauf der Plattformen Rätsel aufgibt. Zwar werden beide Bildschirme des DS genutzt, jedoch liegen die Plattformen teilweise genau zwischen diesen, so dass man sie gar nicht sieht.
Irgendwann habt ihr aber wohl alle fünf Level geschafft und landet mit einem neuen Teil des Rettungsspruches wieder auf der Auswahlkarte, um euch Italien zuzuwenden, dem Land der antiken Bauwerke. Lilli begibt sich hier in die Katakomben und sucht den fehlenden Teil des Rettungsspruches. Truhen und Kisten können den Schlüssel zum jeweils nächsten Level enthalten, diese müssen entdeckt und geöffnet werden. Mäuse behindern euch dabei, aber ihr Weg ist immer gleich, so dass ihr nur eine gute Merkfähigkeit an den Tag legen müsst. In jedem Level tauchen dabei mehr dieser Nagetiere auf! Nach jeder Tür wird das Spiel automatisch gespeichert, dies ist in jedem Land nach einem erfolgreich abgeschlossenen Level der Fall.
Das letzte Land, in das ihr euch begebt, ist Spanien, das Land der berühmten Maler und Künstler. Hier haben grandiose Bilder ihre Farbe verloren und ihr müsst mit Lilli alle fünf Gemälde wieder anmalen. Die erforderlichen Farben werden euch angezeigt, ihr seht das Bild mit und ohne Farbe, Zu jedem Bild wird gesagt, wie es heisst und von welchem Maler es erschaffen wurde, ihr lernt also noch etwas bei eurer Farbkleckserei. Die Malerei entpuppt sich als eine Genauigkeitsprüfung, denn wenn ihr nicht alles ganz korrekt und haargenau ausmalt, kann das Bild nicht mittels Zauberspruch wieder hergestellt werden. Zu bemängeln ist hierbei, dass euch nicht angezeigt wird, was falsch ist, wenn ihr das ausgemalte Bild per Zauberspruch beenden wollt. Lediglich ein Ton weist auf einen Fehler hin. Ob nun eine falsche Farbe verwendet oder zuwenig ausgemalt wurde, bleibt ein von euch zu lösendes Rätsel.
Grafisch präsentiert sich Hexe Lilli entdeckt Europa übersichtlich und meist zweckmässig. Kleinere Mängel, wie beispielsweise nicht sichtbare Plattformen, mindern jedoch den Spielspaß und können für Frustmomente sorgen. Die unterschiedlichen Länder werden kaum dargestellt, da man nach der Auswahl immer direkt auf dem jeweiligen Spielerklärungsbildschirm landet. Einige Eindrücke wie etwa die Landesflagge oder einige Bauwerke wären hier schön gewesen und hätten den Lerninhalt, der dem Spiel teilweise innewohnt, noch erhöht.
Beim Sound erwartet euch eine schnell nervende Hintergrundmusik, denn es handelt sich hierbei nur um ein sehr kurzes Musikjingle, das in einer Endlosschleife wiederholt wird. Rettung bieten hier die Optionen, in denen die Lautstärke in drei Stufen angepasst werden kann. Die Soundeffekte sind passend, seien es nun die kotenden Tauben oder das Wegzaubern von Kisten und Truhen.
Die Steuerung erfolgt größtenteils mit dem Touchpen, in manchen Ländern kann oder muss aber auch das Steuerkreuz eingesetzt werden, um an's Ziel zu kommen.