Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 20. Juni 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: NDS/DSi
Veröffentlicht am 20. Juni 2011 Zugriffe: 229
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Ihr interessiert euch für Musik und die Welt der Stars? Ihr wolltet schon immer berühmt werden? Ihr möchtet ein Popstar sein? Hier habt ihr die Chance, mit einer Girlband ganz groß rauszukommen. Nehmt am großen internationalen Bandwettbewerb teil und spielt euch ins Finale! Also, worauf wartet ihr noch? Los geht's! Werft aber vorher noch einen Blick in unser Review, um sicher zu gehen, dass mit eurer zukünftigen Karriere auch alles glatt läuft.


Bevor ihr euch eurer Karriere als Popstar widmen könnt, müsst ihr ein Profil erstellen, unter dem eure zukünftigen Erfolge gespeichert werden. Dazu wählt ihr einen leeren Profilplatz aus, stellt die gewünschte Schwierigkeit ein und entscheidet euch für ein Bandlogo. Einen Namen braucht eure Band natürlich auch noch und eine Spielfigur müsst ihr ebenfalls erstellen. Dabei habt ihr die Möglichkeit sowohl Haut- und Haarfarbe zu verändern sowie die Frisur und das Outfit anzupassen. Nachdem ihr eurer Figur dann noch einen Namen verpasst habt, kann es auch schon losgehen.

Ihr gelangt ins Hauptmenü, in dem euch verschiedene Möglichkeiten offen stehen. In der Karriere probt ihr eure Auftritte und präsentiert Shows, von dem verdienten Geld könnt ihr euch neue Outfits kaufen. Bei der Jamsession könnt ihr mit euren Freunden oder auch alleine Songs eurer Wahl spielen, allerdings müssen diese zuvor im Karriere-Modus freigespielt werden. Im Tonstudio könnt ihr selber kreativ werden und eure eigenen Songs aufnehmen und bearbeiten. Die Optionen bieten euch die Möglichkeit, euer gerade ausgewähltes Profil zu bearbeiten oder die Schwierigkeits- oder Spracheneinstellung zu verändern.

Betrachten wir uns das Spiel aus der Sicht eines angehenden Popstars, den ich einfach mal "Puabi" genannt habe:

Hallo Leute, ich bin Puabi von der Band "Pubnotes" und ich starte gerade meine Karriere als Popstar. Um gut auf meine Shows im Karriere-Modus vorbereitet zu sein, muss ich natürlich proben, proben, proben. Da wäre erstmal die Tanzerei, bei der ab und an Sterne auftauchen, die ich mit dem Touchpen berühren muss, sobald sie sich verfärben. Gelegentlich werden mir auch Pfeile angezeigt, hier muss ich den Touchpen in die richtige Richtung ziehen. Und wenn dann noch ein Kreis erscheint, berühre ich einfach irgendwo den Bildschirm. Das Ganze ist gar nicht so einfach, da man besonders bei der Anzeige der Pfeile und Kreise nicht genau mitkriegt, wann man denn nun eigentlich die Aktionen durchführen soll.

Der nächste Halt beim Proben der einzelnen Segmente für die Show ist das Keyboard. Hier sehe ich die Klaviatur des Keyboards auf dem unteren Bildschirm und muss die auf den Tasten auftauchenden Sterne berühren, sobald sie sich grün einfärben. Gut, dass ich am Anfang meiner Karriere auswählen konnte, ob ich Recht- oder Linkshänder bin, das vereinfacht die Sache ein wenig. Die Sterne sind gut auf den Tasten zu erkennen, so dass man gut klar kommt. Am Ende der Trainingssession kommt übrigens ein Übersichtsbildschirm, auf dem ich sehen kann, wie meine Ferigkeit auf diesem Gebiet ist. Dort werden die einzelnen Treffer aufgelistet und natürlich auch die Fehlgriffe, ferner bekomme ich eine Benotung und einen Überblick über das Geld, das ich durch die Probe verdient habe.

Im Probenraum darf ich mich nun dem Schlagzeug widmen, an dem ich wieder einmal darauf achten muss, wann die farbigen Markierungen den dazugehörigen Ring ausfüllen. Ich schnappe mir also meinen Touchpen und mache mich frisch ans Werk. Hier hätte man durchaus eine bessere Art der Anzeige wählen können, da die farbigen Scheiben nicht immer gut zu erkennen sind und auch schon auf der leichten Schwierigkeitsstufe so schnell durchlaufen, dass man gar nicht so schnell die entsprechenden Trommeln treffen kann, ohne Fehlschläge hinzunehmen. Das Schlagzeugspielen gefällt mir also gar nicht, aber es kommen ja noch mehr Instrumente auf mich zu.

Ich schnappe mir meine Gitarre, was in diesem Fall bedeutet, dass ich das Steuerkreuz gedrückt halten muss und gleichzeitig den Touchpen unter Kontrolle halten sollte, denn mit ihm werden die Saiten angeschlagen und bei Bedarf in eine bestimmte Richtung gezogen. Hört sich kompliziert an, nicht wahr? Ist es aber gar nicht, immerhin habe ich bei meinem ersten Probendurchlauf an diesem Instrument meine bisher beste Bewertung bekommen. Die anschließende Show besteht dann aus einer Kombination aller Übungen, wird sie erfolgreich beendet, schalte ich einen neuen Song frei, den ich dann auch in der Jamsession anwählen kann.

Nach der Show erscheint wieder eine Ergebnisliste, auf die ich nun mal etwas genauer eingehen möchte. Ich bekomme eine Bewertung, die von den Noten "A" bis "E" reichen kann, wenn ich in den Proben überall mindestens ein "C" erreichen konnte, werde ich überhaupt erst zur Show zugelassen. Und dort muss ich natürlich auch mit einem "C" als Mindestmaß abschneiden, bevor ich ins nächste Level darf. Wenn ich Sterne, Saiten oder Trommeln zur perfekten Zeit getroffen habe, erscheint ein großes Herz und ich erhalte drei Punkte dafür, war ich beim Treffen zu früh, gibt es nur ein mittleres Herz und zwei Punkte. Für kleine Herzen ergattere ich gerade mal noch einen Punkt, sie bedeuten, dass ich das entsprechende Symbol gerade noch rechtzeitig getroffen habe. Für die Fälle, an denen ich total danebenlag, erscheint ein Kreuz und ich gehe punktefrei aus.

Skill- und Pop-Punkte gibt es auch noch, letztere erhält man aber erst bei internationalen Wettbewerben. Mit meinem erspielten Geld kann ich mich dann im Shoppingcenter austoben und mir neue Outfits kaufen, die dann automatisch in meiner Garderobe erscheinen. Dort kann ich sie dann ganz bequem auswählen und mich umkleiden. Bevor es zur nächsten Show und den dazugehörigen Proben geht, werfe ich aber auch noch einen Blick ins Tonstudio. Dort habe ich die Möglichkeit, eigene Songs aufzunehmen, ich kann einen leeren Song und mein Wunschinstrument wählen. Danach geht es los mit der Aufnahme, es besteht durchaus die Möglichkeit, mehrere Instrumente einzubinden. Einen gespeicherten Song kann ich jederzeit bearbeiten, einen Titel kann er auch noch vetragen, so ein namensloser Song ist ja nichts halbes und nichts ganzes.

Zum Schluß möchte ich noch kurz auf die Jamsession eingehen, denn hier wird mir die Chance gegeben, mit Freunden Musik zu machen. Jawohl, ich kann bis zu drei Freunde einladen, mit mir zusammen einen Song zu spielen, dazu lade ich sie einfach im entsprechenden Menü ein oder trete einer bereits bestehenden Session bei. Nun wird ein Lied ausgesucht, jeder entscheidet sich für ein Instrument und los geht's. Nach dem Songende erscheint die Gesamtpunktzahl. Natürlich könnt ihr auch eine Herausforderung bestreiten, in diesem Fall wird am Ende des Songs ein Gewinner ermittelt. Das Schöne beim Multiplayer von Musicstar: I wanna be a Popstar ist, dass meine Freunde das Originalspiel nicht haben müssen, um zu spielen, sie können es sich von meinem DS herunterladen und dann mitspielen.

Die Grafik im Spiel ist zufriedenstellend, man merkt, dass es in erster Linie für Mädchen konzipiert wurde, denn die Farben rosa und weiß dominieren. Und auch die Herzchen in der abschließenden Songbewertung passen eher zur weiblichen Spielerschaft. Bei den einzelnen Abschnitten der Proben und der Show fallen dann einige grafische Mängel auf, da die Symbole und grafischen Hinweise nicht immer klar erkennbar sind. Dafür findet man sich in den einzelnen Menüs prima zurecht. Alles in allem ist die Grafik zweckmässig und für ein Spiel dieser Art ausreichend.

Gesteuert wird hauptsächlich mit dem Touchpen, nur bei den Gitarreneinlagen müsst ihr auch mal auf das Steuerkreuz eures NDS zurückgreifen. Sehr positiv ist die Tatsache, dass sich einstellen lässt, ob ein Rechts- oder Linkshänder am Werk ist.
Die enthaltenen Musikstücke sind recht abwechslungsreich und melodisch, beim Start des Spiels wird darauf hingewiesen, dass man mit angeschlossenem Kopfhörer bessere Klangergebnisse erzielt.

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