| Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!
Prototype 2 - Das Review
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„Die Wii ist eine Konsole für jüngere Spieler“, oder aber „Die Wii ist eine Party-Spiele-Konsole“ - zwei Äußerungen, die man immer wieder einmal zu hören bekommt.
Und nun schickt sich mit Xenoblade Chronicles ausgerechnet ein Japan-Rollenspiel an, das Gegenteil zu beweisen. Ob der Titel das schafft und auch Core-Gamer begeistert, oder ob auch hier nach Final Fantasy XIII wieder eine Rollenspielhoffnung den Bach runtergeht, wir werden sehen...
Vor gut einem Jahr erschien Xenoblade Chronicles bereits im asiatischen Raum, nun ist der Titel auch hierzulande endlich erhältlich. Zwar nur mit wahlweise englischer oder japanischer Sprachausgabe, aber dafür mit deutschen Untertiteln. Somit muß man keiner der beiden erstgenannten Sprachen mächtig sein, um den Titel auch vernünftig spielen zu können.
Da Konsolenspieler in letzter Zeit nicht gerade mit einer Flut guter Japan-RPGs beglückt wurden, geht man mit gemischten Gefühlen an Xenoblade Chronicles heran. Hinzu kommt, dass der Titel einen enormen Umfang verspricht und Wii-Spieler nicht zwingend mit Grafik-Highlights verwöhnt werden.
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Gleich zu Beginn kann man sich aber davon überzeugen, dass die grafische Umsetzung für Wii-Verhältnisse einiges bietet. Es wird die Geschichte von Bionis und Mechonis erzählt. Die beiden Giganten standen in immerwährendem Kampf gegeneinander, bis sie schließlich gemeinsam starben und deren riesige Körper nun die Lebensplattformen zweier unterschiedlicher Rassen bieten. Zum einen sind hier die Homs, eine eher menschliche Lebensform, die den Körper von Bionis bewohnen. Zum anderen sind da die Mechons, die - wie man es nun auch erwartet - auf dem Körper von Mechonis leben. Die Mechons sind maschinenähnliche Lebewesen. Genau wie die beiden Titanen, auf denen die Homs und die Mechons leben, sind auch diese beiden Rassen seit langer Zeit im Krieg und es sieht so aus, als dass die Homs gegen die übermächtigen Mechons keinerlei Chance haben. Zumindest so lange, bis eine wundersame Waffe auftaucht, das Schwert Monado. Dieses kann jedoch nur von Dunban geführt werden, einem Kämpfer auf Seiten der Homs. So kommt es zu einem Showdown, in dem der Spieler zugleich die ersten Schritte im Spiel unternimmt und in einer Art Tutorial in die grundlegende Steuerung eingeführt wird.
Mittels kurzen Textboxen wird dem Spieler erklärt, wie er welche Besonderheiten im Spiel einsetzt usw. Damit der Spieler nicht zu viel Input auf einmal bekommt, werden diese kurzen Einblendungen den Spieler die ersten Stunden in Xenoblade Chronicles begleiten. Mir persönlich gefiel dies sehr gut, da man nicht in den ersten 10 Spielminuten mit Informationen überschüttet wird und sich somit weiter auf die Geschichte und damit auf das eigentliche Spiel konzentrieren kann.
Dunban kann mit Hilfe des Monados die anstürmenden Mechon-Horden zurückschlagen, wird dabei aber stark verwundet. Der Spieler schlüpft nun in die Rolle des eigentlichen Hauptprotagonisten, dem jungen Shulk. Gut ein Jahr nach dem Großangriff der Mechons fallen diese wieder auf Bionis ein und es liegt nun in den Händen des Spielers, sie zurückzudrängen.