Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 14. Juni 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: Nintendo Wii
Veröffentlicht am 14. Juni 2011 Zugriffe: 444
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Erwartet das Unerwartete, meistert verrückte Powerups, tretet gegen völlig unterschiedliche Charaktere an und entwickelt eure Schlagstrategie in diversen Multiplayer-Modi. Platziert harte Körperschläge, gebt eurem Gegner mit dem Facebreaker den Rest und nutzt sowohl die Fernbedienung als auch das Nunchuk. Zeigt was ihr könnt und verdient euch Ruhm, Gürtel und das Recht auf Respekt! Doch lohnt es sich wirklich? Das erfahrt ihr, wenn ihr dieses Review lest.


Nachdem ihr das Spiel gestartet habt, wird automatisch ein Spielstand erstellt, damit eure Spielfortschritte auch für die Nachwelt gesichert werden. Danach dürft ihr ein Spielerprofil erstellen, in dem ihr einen Namen und ein Symbol festlegt. Habt ihr dies erledigt, stehen euch verschiedene Spielmodi zur Auswahl. Bei „Arcade“ können bis zu zwei Spieler antreten, es ist der schnellste Weg, um loszulegen. Ihr könnt euch mehrere Boxer aussuchen und anfangen zu kämpfen.

Es ist auch ratsam, das „Training“ zu besuchen, denn hier wird euch erläutert, wie alles funktioniert. Ihr habt hier verschiedene Möglichkeiten das Verhalten der Trainings-KI einzustellen, sie kann sich defensiv oder offensiv zeigen, als Sparringspartner fungieren oder wie ein Dummy hinter euch herlaufen. Ob das allerdings so effektiv ist sei dahingestellt. Ein Karrieremodus erwartet euch ebenfalls, er nennt sich „Schlag Dich durch!“ und bietet euch ein Turnier, in dem ihr euch mit verschiedenen Boxern messen könnt. Hier können Charaktere, Schauplätze und alternative Outfits freigeschaltet werden, was übrigens auch für die Multiplayermodi gilt.

Zudem gibt es noch den „Kampf-O-Mat“, in dem ihr mit bis zu drei Freunden antreten und euch so richtig prügeln könnt. Facebreaker K.O. Party unterstützt dabei bis zu zwei Wii-Fernbedienungen. Letztendlich steht euch noch „T.K.O.“ zur Verfügung, auch hier könnt ihr mit bis zu drei Freunden antreten. Jeder wählt seine Kämpfer und lässt sie dann aufeinander los. Der Gewinner eines jeden Kampfes zieht dann mit seiner ihm noch verbleibenden Gesundheit in den nächsten Kampf, der letzte noch auf den Beinen stehende Kämpfer gewinnt.
Euer Profil sowie die Porträts sämtlicher Charaktere findet ihr in der „Ecke“.

Es geht ums Boxen, wobei dieser Begriff längst nicht alle Varianten des Spiels einfängt, denn oftmals gestaltet sich Facebreaker K.O. Party eher als wüste Prügelei, die leider schnell mehr Frust als Lust aufkommen lässt. Im Grunde geht es darum, drei Runden durchzuhalten – der erste Spieler, der drei Niederschläge erzielt oder den Facebreaker erfolgreich einsetzt, gewinnt. Schafft dies keiner der beiden Spieler, kommt es nach den drei Runden zu einem Sudden Death, wo derjenige gewinnt, der den ersten Niederschlag erzielt.

Verteidigung kann dabei niemals schaden, ihr könnt blocken, ausweichen und abwehren. Ein Block fängt dabei einen Großteil des Schadens ab, hat aber ansonsten keine Auswirkungen. Da sind ausweichen und abwehren in der Regel besser, allerdings bringt euch auch die beste Verteidigung im weiteren Spielverlauf fast nichts, denn der Schwierigkeitsgrad der Kämpfe steigt so drastisch an, dass euch kaum noch eine Chance bleibt, eine effektive Verteidigung aufzubauen.

Beim Angriff gilt in erster Linie, sich nicht selbst k.o. zu schlagen. Es stehen euch schnelle Schläge, sogenannte Jabs, zur Verfügung, ebenso könnt ihr Schläge aufladen oder Breaker einsetzen. Fortgeschrittene Spieler kämpfen mit eingelösten Breakern, setzen Schlagkombinationen ein oder starten Ausfallangriffe. Außerdem dürft ihr euren Gegner auch mal durch den Ring werfen oder Benommenheitsangriffe starten. Positiv hierbei ist, dass ihr nicht durch eine komplizierte Steuerung behindert werdet, denn diese ist einfach gehalten worden – zu eurer Verteidigung müsst ihr sogar nur ein paar Knöpfe drücken.

In Sachen Umfang kann Facebreaker K.O. Party nicht punkten, da dieser doch sehr begrenzt ist. Insgesamt gibt es nur dreizehn verschiedene Schauplätze und Kämpfer und bei den Outfits warten nur zwei Kleidungsvarianten auf euch. Spielt ihr mit mehreren Leuten und es nehmen zwei den gleichen Kämpfer, bleiben euch lediglich zwei Farben, um diese dann zu unterscheiden. Also lautet wohl die allererste Entscheidung, die ihr bei einer Multiplayerpartie trefft: Welche Farbe nimmst Du?

Thema Multiplayer: Facebreaker K.O. Party bietet keinen Online-Multiplayermodus, ihr müsst euch mit Arcade, Kampf-O-Mat und T.K.O. zufrieden geben. Von diesen drei Modi ist wohl der letztgenannte am spaßigsten, schnappt euch also drei Freunde und legt los. Zumindest für kurze Zeit werdet ihr hier den meisten Spielspaß haben, denn der Karrieremodus ist einfach zu schnell durchgespielt und bietet auch keine hohe Motivation, ihn mehrmals zu bestreiten.

Grafisch kann sich das Spiel sehen lassen, euch erwartet ein bunter Comic-Look. Zeitweise wirkt dieser auch sehr amüsant, da die Gesichter der Kämpfer alle ihre eigenen Züge haben und gerne während der Kämpfe grün und blau anschwellen. Die Animationen sind gelungen und die Schauplätze wirken lebendig, manche Konturen wirken aber teilweise etwas kantig.
Positiv ist auch der Sound, die verwendeten Musikstücke sind sogar echte Ohrwürmer. Die Soundeffekte passen sich den jeweiligen Schauplätzen an und es ist sogar eine Sprachausgabe vorhanden.



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