Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 14. Juni 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: Nintendo Wii
Veröffentlicht am 14. Juni 2011 Zugriffe: 258
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Endlich wird die Kultserie mit langer Tradition fortgesetzt und die Fans können in das neue Abenteuer von Samus Aran eintauchen. Wusstet ihr eigentlich, dass sie die älteste Science Fiction-Heldin der Videospielgeschichte ist? Die Rahmenhandlung von Metroid: Other M enthüllt mehr über die Vergangenheit der Heldin als je zuvor, ihr erfahrt z.B. warum sie überhaupt zur Kopfgeldjägerin wurde. Samus Aran - das bedeutet mehr als 20 Jahre Girl Power und mehr als 15 Millionen verkaufte Spiele, die für fast alle Nintendo-Konsolen entwickelt wurden: vom Nintendo Entertainment System und dem Game Boy bis zu Wii und Nintendo DS. Im Jahr 1986 erschien der Originaltitel für das NES, nun im Jahr 2010 erobert Samus Aran die Wii und will euch in ihren Bann ziehen. Wird ihr dies gelingen?


Betrachten wir uns zuerst die Vorgeschichte von Metroid: Other M, die von Samus Aran höchstpersönlich wiedergegeben wird:
Ich war zum Planeten SR388 aufgebrochen, um die Metroids auszulöschen. In einem Kampf auf Leben und Tod gelang es mir, die Metroid-Königin zu vernichten, doch gerade als ich wieder aufbrechen wollte, schlüpfte ein Baby-Metroid vor meinen Augen. Da ich das erste Lebewesen war, das es sah, hielt das Baby mich für seine Mutter. Ich brachte das Baby zurück zur Galaktischen Föderation, in der Hoffnung, dass man es für friedfertige Zwecke erforschen könnte. Doch während eines Experiments wurde der Baby-Metroid angegriffen und fiel in die Hände der Weltraumpiraten, angeführt von Mother Brain. Ich infiltrierte Mother Brains Basis auf dem Planeten Zebes, um das Baby zu retten. Doch meine Widersacherin erwies sich als zu mächtig und unser Kampf brachte mich an den Rand des Todes. Und dann geschah etwas Unerwartetes ... Etwas, das meine fast erloschenen Lebensgeister wiedererweckte. "Warum bin ich noch am Leben?" Das Baby beschützte mich vor Mother Brains Angriffen. Es gab mir Kraft. Und dann wurde es direkt über mir vernichtet...

"Mother ... jetzt bist du fällig!" Mother Brain, die Weltraumpiraten und die Metroids wurden mitsamt dem Planeten Zebes ausgelöscht. Ich weiss nicht, wie viel Zeit seitdem vergangen ist. Während eines Fluges durch die Galaxie empfing ich in meinem Raumschiff plötzlich ein Signal. Codename: "Baby's Cry" ... Ein Standard-SOS-Signal mit der Eindringlichkeit eines schreienden Babys. Das Signal soll Aufmerksamkeit auf sich lenken, daher die Bezeichnung. Der Notruf kam aus einer angelegenen Region des Weltalls. Ich änderte den Kurs meines Raumschiffes, als sei dieser Umweg schon Teil meiner Flugroute gewesen. "Baby's Cry" ... Als würde es gezielt nach mir rufen ...
-Samus Aran-

Damit ihr erfahren könnt, wie das Ganze weitergeht ist es wohl am sinnigsten Metroid: Other M zu starten. Anfangs könnt ihr euch im Optionsmenü eure gewünschte Sprache auswählen, um dann zum Titelbildschirm zu gelangen. Hier besteht die Möglichkeit, bereits gespeicherte Daten zu laden oder ein neues Spiel zu beginnen. Insgesamt stehen euch hierzu drei freie Speicherplätze zur Verfügung, von denen ihr euch einen auswählt. Sobald dies getan ist, kann das Spiel begonnen werden. Schon recht früh wird euch auffallen, dass ihr zwischen mehreren Perspektiven wählen könnt, es gibt die normale und die Erkundungsperspektive. Dies soll euch ein völlig neues Spielgefühl verschaffen und dafür sorgen, dass ihr intensiv in die Abenteuer von Samus Aran eintauchen könnt. Der Unterschied zwischen den beiden Perspektiven besteht darin, dass ihr euch in der normalen durch verschiedene Terrains bewegen könnt, Gegner bekämpft und euch mithilfe des Morph Ball fortbewegen dürft. Auch Bomben können in dieser Perspektive gelegt werden. In der Erkundungsperspektive spielt ihr, um eure Gegner zu erfassen und Missiles auf ihn zu schiessen, Objekte oder Hindernisse zu untersuchen oder euch umzusehen und die Umgebung zu untersuchen. Diese Perspektive ist im Gegensatz zur normalen eine Ego-Perspektive, ihr werdet sozusagen in Samus Aran versetzt.

Die verschiedenen Perspektiven wirken sich auch auf die Steuerung aus, ihr haltet die Wii-Fernbedienung sowohl waagerecht als auch senkrecht, um euch zu bewegen. Wann welche Perspektive am sinnvollsten ist, müsst ihr selber herausfinden, jeder geht die zu bewältigenden Aufgaben wohl anders an. In beiden Perspektiven könnt ihr einen Kartenbildschirm aufrufen, wo ihr euren derzeitigen Aufenthaltsort sowie euren Zielort sehen könnt. Neben diesen beiden Angaben seht ihr auch Items darauf, euer aktueller Sektor wird angezeigt und ihr könnt auf das Navigationsterminal zugreifen. In Metroid: Other M besucht ihr mehrere Sektoren, ihr könnt euch bereits besuchte Sektoren jederzeit anzeigen lassen. Wichtig ist auch, den Status von Samus nicht aus den Augen zu verlieren, wie etwa ihre momentanen Fähigkeiten, ihre Suits und Hinweise zur Steuerung. Da ihr während des Spiels auf sehr viele Charaktere trefft, werden Informationen und Profile abgespeichert und solltet ihr einmal den Faden verloren haben, könnt ihr euch eine Zusammenfassung der letzten Ereignisse anzeigen lassen.

Der wichtigste Punkt ist jedoch eure Energieanzeige, denn sollte diese auf Null sinken, ist das Spiel für euch vorbei. Keine Sorge, ganz vorbei ist es nicht, denn Metroid: Other M bietet sogenannte Rücksetzpunkte, von denen aus ihr euer Spiel fortsetzen könnt. Auf Wunsch könnt ihr natürlich auch euren letzten Spielstand laden, um von dort aus weiterzuspielen. Ihr solltet nur daran denken, dass die Rücksetzpunkte nicht gespeichert werden, verlasst ihr also das Spiel und schaltet eure Konsole aus, könnt ihr beim nächsten Mal nur vom letzten Speicherpunkt aus starten, nicht aber vom letzten Rücksetzpunkt. Regelmässiges Speichern ist also Pflicht, dazu müsst ihr euch allerdings in der Nähe eines Navigationsterminals befinden. Eure Energie könnt ihr ein wenig auffüllen, ebenso wie euren Missile-Vorrat, dies geschieht mittels Konzentration. Werdet ihr während eurer Konzentrationsphase angegriffen, wird die Wiederherstellung unterbrochen und ihr könnt erst wieder damit beginnen, wenn der Gegner erledigt ist. Damit sind wir auch schon beim Thema Kämpfe angelangt, von denen es im Spiel natürlich einige gibt.

Es gibt in Metroid: Other M viele Waffen und Spezialfähigkeiten, die ihr einsetzen könnt. Durch das Erlernen oder Freischalten der Fähigkeiten kann Samus mehr Fähigkeiten einsetzen sowie Suits und Beams verwenden. Hier kommen auch wieder die verschiedenen Perspektiven zum Tragen, denn viele Fähigkeiten und Waffen sind abhängig davon, lassen sich also nur in der normalen oder nur in der Erkundungsperspektive einsetzen. Manche Dinge lassen sich aber auch in beiden verwenden, wie etwa normale Bomben, verschiedene Beams und Spezialfähigkeiten. Die vielen Waffen und Fähigkeiten werdet ihr auch dringend brauchen, denn euch begegnen viele verschiedene Gegner. Die Vielfalt ist wirklich sehr groß und in jedem Sektor laufen euch andere Kreaturen über den Weg, denen ihr den Garaus machen müsst. Selbstverständlich warten auch einige Bossgegner auf euch, wie etwa ein gigantisches Lavamonster. Für fast jeden Gegner müsst ihr euch eine andere Taktik überlegen, was durchaus einige Zeit dauern kann und selbst wenn ihr meint, die richtige Taktik gefunden zu haben, ist dies keine Garantie dafür, dass ihr auch siegreich seid. Übung macht hier eben den Meister, ihr werdet sicherlich viel Zeit mit Metroid: Other M verbringen.

Eine so große Gegnervielfalt erfordert natürlich auch eine gewisse Fläche, auf der sie untergebracht ist. Und diese ist auf jeden Fall gegeben, denn die Spielwelt ist riesig und viele Items warten darauf, von euch entdeckt zu werden. Ob diese für den Spielverlauf wichtig sind oder euch nur auf die ein oder andere Weise das Abenteurerleben erleichtern, werdet ihr vermutlich selber herausfinden können und müssen. An manchen Orten wartet beispielsweise ein einziges Item darauf, von euch gescannt zu werden, dieses müsst ihr aber erstmal finden. Das mutet fast schon an Wimmelbilder an, sorgt aber dafür, dass ihr eure Umgebung wirklich genau untersucht und nicht einfach manche Sektoren vollkommen außer Acht lasst. Dabei ist der Schwierigkeitsgrad recht hoch angesiedelt, denn ihr werdet oft das Zeitliche segnen, weil ihr etwa noch nicht die erforderlichen Fähigkeiten habt, um einen Sektor gründlich abzusuchen oder euch einfach die passende Ausrüstung fehlt. Trotzdem ist der Frustfaktor eher gering, eher wird in euch der Ehrgeiz erwachen, wirklich alles zu ergründen und jeden kleinsten Gegner zu erlegen. Erfreulich hierbei ist die Möglichkeit, dass ihr auch nach Abschluß des Spiels die Spielwelt weiter erforschen könnt, um etwa liegengelassene Items einzusammeln.

Riesige Spielwelt, vielfältige Gegner, Perspektivenwechsel - was bekommen eure Augen genau geboten? Die Grafik von Metroid: Other M kann sich wirklich sehen lassen und ihr werdet schon beim Anfangsvideo erkennen, dass man eine ganze Menge aus der Wii herauskitzeln kann. Abwechslungsreiche Sektoren, die nicht nur aufgrund ihrer Vegetation oder Beschaffenheit variieren, sondern auch durch den Wechsel von dunklen und hellen Abschnitten werden euch ebenso in den Bann des Spiels ziehen wie die gut gelungenen Charakter- und Gegnermodelle. Nur selten werden euch ein paar unschöne Texturen auffallen, die das Gesamtbild stören. Auch der Perspektivenwechsel ist gut in Szene gesetzt worden, anfangs werdet ihr euch sicher daran gewöhnen müssen und auch einige Probleme damit haben. Es kann durchaus vorkommen, dass ihr euch beim Wechsel in die normale Perspektive Rücken an Rücken mit einem Gegner befindet und Samus dementsprechend erst bei ausrichten müsst, aber auch solche Kleinigkeiten sorgen doch auch für Spannung, oder? Erwähnenswert sind auch die sehr schönen Zwischensequenzen, die sich perfekt ins Spiel einpassen und für zusätzliche Atmosphäre sorgen.

Auch der Sound wird euch gefallen, hier wurden altbekannte und neue Melodien gemischt, die eigentlich in jede Minute des Spiels hineinpassen. Leider ist die Hintergrundmusik stellenweise etwas leise, auch ein Erhöhen der Lautstärke nützt dann nichts. Metroid: Other M wurde komplett synchronisiert, zwar sind die gesprochenen Texte auf englisch, jedoch sind deutsche Untertitel vorhanden. Und die Synchronsprecher haben meiner Meinung nach wirklich ihr Bestes gegeben, sie klingen motiviert und beweisen, dass es durchaus lohnenswert ist, einem Wii-Spiel eine Sprachausgabe zu gönnen. Man hätte gewiss noch mehr aus der Wii herausholen können, aber auch so bewegt sich der Sound schon auf einem hohen Niveau. Soundeffekte sind natürlich ebenfalls reichlich vorhanden und unterstreichen das Spielgeschehen absolut passend.
Gesteuert wird mit der Wii-Fernbedienung, wobei die Art, wie ihr diese haltet, über die Perspektive bestimmt. Waagerecht gehalten ermöglicht sie euch die normale Perspektive, haltet ihr sie senkrecht, wechselt ihr in die Erkundungsperspektive. Dies ist sicherlich zu Anfang noch gewöhnungsbedürftig, ist aber nach einer gewissen Eingewöhnungszeit gut zu handhaben und sollte euch somit keine größeren Probleme mehr bereiten. Waffen und Fähigkeiten werden bei beiden Steuerungsarten per Knopfdruck ausgelöst.

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