Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 14. Juni 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: Nintendo Wii
Veröffentlicht am 14. Juni 2011 Zugriffe: 385
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Die Menschen sind schon seit der frühesten Steinzeit als Jäger und Sammler bekannt, immer auf der Suche nach neuen Abenteuern und Herausforderungen. Alle Besitzer einer Wii können nun dank Capcom und Nintendo ihren ureigensten Instinkten nachgehen und sich als Monsterjäger verdingen. Denn Monster Hunter Tri ist da und will euch an die Konsole fesseln. Habt ihr Blut geleckt und wollt mehr über das Spiel erfahren? Dann solltet ihr einen Blick auf unser Review werfen. Wir waren mutig und haben uns für euch den Monstern entgegengestellt!


Anfangs sei erwähnt, dass es Monster Hunter Tri in drei verschiedenen Versionen gibt. Da wäre zum einen das einfache Spiel, ausserdem gibt es noch den Classic Controller Pro Pack und den Ultimate Hunter Pack, der den Classic Controller Pro, Wii Speak und eine Lagiacrus Figur - Limited Edition enthält. Für welche dieser Versionen ihr euch entscheidet, liegt an euch, das Spiel bleibt schließlich das Gleiche und letztendlich ist es eine Frage des Geldes. Immerhin kostet der Ultimate Hunter Pack knapp 70,- € und die sitzen den meisten wohl eher nicht so locker im Portemonnaie.

Für eine der Versionen habt ihr euch sicher schnell entschieden, also wenden wir uns dem eigentlichen Spiel zu. Ihr könnt Monster Hunter Tri wahlweise off- oder online spielen und habt die Möglichkeit, euch euren ganz eigenen Avatar zu basteln. In dem dafür vorgesehen Editor passt ihr wesentliche Gesichtszüge an, definiert die Körpereigenschaften und wählt natürlich zwischen einem weiblichen oder männlichen Jäger. Investiert hier ruhig etwas mehr Zeit, schließlich verbringt ihr eine Menge Zeit mit eurem gestalteten Jäger. Euer Hauptquartier ist ein kleines Haus, welches in einem Fischerdorf steht. Euer Domizil dient euch dabei nicht nur dazu, eine Pause zwischen euren Jagdabenteuern einzulegen, ihr könnt hier auch speichern und eure erbeuteten Objekte lagern.

Was, ihr wollt keine Zeit im Haus verbringen und lieber auf die Jagd gehen? Nicht so schnell, schließlich wollt ihr ja auch sicher wissen, was auf euch zukommt, oder? In euren ersten Spielminuten erfahrt ihr etwas mehr über die Küste und den Moga-Wald, der Dorfälteste erzählt euch dabei auch von dem Unterwasser-Monster Lagiacrus, das für sämtlichen Schlamassel in der Spielwelt verantwortlich gemacht wird. Wie ihr vielleicht schon ahnt, sollt ihr dieses Monster besiegen, doch bis dahin vergeht noch eine Menge Zeit. Zu Beginn von Monster Hunter Tri seid ihr nämlich noch viel zu schwach, um diesen Kampf zu bestehen. Demzufolge erledigt ihr erstmal Aufgaben, die euch die Dorfeinwohner stellen, auch die Gilde versorgt euch mit Aufträgen. Auf diese Weise kommt ihr zu immer besseren Waffen und Rüstungen.

Eure Ausflüge unternehmt ihr u.a. in den Moga-Wald, dort dürft ihr ohne Zeitlimit herumwandern. Neben dem Bekämpfen von kleineren Pflanzen- und Fleischfressern zählt auch das Sammeln von Ressourcen zu euren Aufgaben, ihr angelt und baut Erze ab. Erlegte Tiere müssen gehäutet und ausgenommen werden, gerade das frische Fleisch ist sehr wichtig für die Dorfbewohner. Eine Besonderheit des Waldes ist, dass ihr jedesmal, wenn eure Gesundheit zu Ende geht, wieder vom Basislager aus neu starten dürft, ausserdem verändert er sich mit der Zeit und ab und an habt ihr auch das Glück, einem großen Monster zu begegnen. Während eurer Exkursionen informiert euch der Status-Bildschirm über verschiedene Informationen, wie etwa das Zeitlimit für eine Quest, eure Gesundheit und Ausdauer. Statusänderungen werden natürlich auch angezeigt, schließlich ist es wichtig zu wissen, ob man vergiftet oder schlammig ist, auch euer Elementstatus spielt eine ernstzunehmende Rolle.

Beim Annehmen einer Quest werdet ihr direkt in das entsprechende Gebiet geported, so dass euch keine langen Laufwege erwarten. Am Startpunkt werdet ihr dann noch mit Utensilien versorgt, die ihr zur Erfüllung dieser Quest braucht, dies können bestimmte Tränke oder Karten sein. Und dann geht es auch schon los mit dem eigentlichen Inhalt von Monster Hunter Tri, dem Aufspüren, Jagen und Erlegen großer Monster. Für die Kämpfe solltet ihr viel Zeit einplanen, so ein Disput kann schon mal dreißig Minuten oder länger in Anspruch nehmen. Ganz wichtig ist natürlich, dass ihr die entsprechende Ausrüstung dabei habt, wobei ein großes Schwert nicht immer sinnvoll ist. Es macht zwar mehr Schaden, ist aber auch langsamer als z.B. ein kleines Schwert oder ein Dolch. Ihr solltet auch stets daran denken, dass ihr eure Waffen beim Schmied verbessern lassen könnt. Da ihr selber nicht im Level aufsteigt, liegt es nur an eurer Ausrüstung, wie gut ihr euch als Jäger schlagt!

Erstmals können auch Monster unter Wasser gejagt werden, wobei es natürlich über alle Maßen wichtig ist, dass ihr auf euren Sauerstoffbalken achtet. Denn es wäre doch wirklich ärgerlich, wenn ihr fast den Sieg gegen ein Monster errungen habt und euch dann plötzlich die Luft ausgeht. Denn das bedeutet, dass eure Gesundheit stetig sinkt, ihr ertrinkt also. Unter Wasser können auch Objekte gesammelt werden, die dem Dorf und der Gilde stets willkommen sind. Haltet also immer die Augen offen. Im Verlauf des Spiels werdet ihr auch auf Cha-Cha treffen, der euch fortan auf euren Quests begleiten kann und dadurch an Erfahrung gewinnt. Er hat einige heisse Tänze im Repertoire, mehr wird aber über diesen geheimnisvollen Begleiter nicht verraten, ihr müsst schon eure eigenen Erfahrungen mit diesem energischen und frivolem Zeitgenossen machen.

Ein großer Augenmerk wurde bei Monster Hunter Tri auf den Online-Modus gesetzt, bei dem ihr übrigens keine Wii-Freundescodes braucht, um mit Freunden auf Monsterhatz zu gehen. Ihr steuert einfach das Stadttor an, schaut auf dem schwarzen Brett, welche Aufträge geboten werden und hofft, dass ihr eine Gruppe findet, mit der ihr diesen Auftrag gemeinsam erledigen könnt. Umgekehrt geht es natürlich auch, ihr sucht erst eine Gruppe und schaut dann nach passenden Aufträgen. Vielleicht habt ihr aber auch mehr Lust auf einen Arena-Kampf, die Arena ist auch offline verfügbar, hier wird dann im Splitscreen gekämpft. Online steht euch bei all euren Abenteuern der Chat zur Verfügung, damit ihr eure Vorgehensweise auch mit euren Teamkameraden absprechen könnt. Entweder nutzt ihr den Text-Chat oder unterhaltet euch über Wii-Speak.

Grafisch erwartet euch bei Monster Hunter Tri einiges, denn ihr durchstreift in eurer Karriere als Jäger wirklich schön gestaltete Landschaften, die zudem noch sehr abwechslungsreich sind. Ob nun schattige Wälder, staubige Wüsten oder malerische Küstenlandschaften, nicht zu vergessen die Unterwasserwelt, dem Auge wird wirklich was geboten. Zwar sind die großen Landstriche in mehrere kleinere Gebiete unterteilt, die durch kurze Ladezeiten voneinander getrennt sind, dies ist aber durchaus ertragbar und stört den Spielfluß kaum. Etwas nerviger sind da die Ladezeiten, die euch jeweils vor Beginn und zum Abschluß einer Quest erwarten. Störend ist auch die extram kleine Schrift und das Inventar. Immerhin könnt ihr bis zu dreissig Objekte mit euch herumtragen, die allerdings nur durch schlecht erkennbare Symbole in eurem Inventar dargestellt werden. Da fällt es schon etwas schwer, wenn ihr ein bestimmtes Objekt sucht, welches ihr schnell benutzen wollt.

Da ihr ja - hoffe ich doch - auch gute Ohren habt, spielt der Sound natürlich auch eine nicht unwichtige Rolle. Die NPCs plaudern zwar stets freundlich mit euch, allerdings ausschließlich mit brabbelnder Sprachausgabe. Dahingegen ist die musikalische Untermalung durchaus gelungen, sie passt sich dem Geschehen an und durch Soundeffekte wie das Schreien der Monster wird für eine würdige Atmospäre gesorgt.
Bei der Steuerung gibt es zwei unterschiedliche Varianten, entweder nutzt ihr die Freestyle-Steuerung mit WiiMote und Nunchuk oder, sofern ihr den passenden Classic Controller zur Hand habt, die Classic-Steuerung. Zudem erklärt Monster Hunter Tri die Steuerung sowohl in Textboxen als auch anhand von Illustrationen, so dass ihr jederzeit wissen solltet, welche Knöpfe ihr wann zu drücken habt.

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