Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 15. Juni 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: Nintendo Wii
Veröffentlicht am 15. Juni 2011 Zugriffe: 431
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Ein Jahr ist ins Land gezogen, seit ein dunkler Zauberer das Königreich in Unruhe versetzt hat. Seither liegt ein Friedenszauber über dem Reich von Lord Goda Matsunoshin. Doch konnte das die Gerüchte über einen möglichen Verrat bei seinen Untertanen nicht zum Verstummen bringen. Zu zahlreich sind offenbar noch jene, die heimtückische Taten planen, um den allzu kurzen Frieden im Land zu zerstören. Dem nicht genug ist Lord Goda der Überzeugung, dass hinter den Kulissen eine weit finsterere Macht am Werk ist. Deshalb befiehlt er Rikimaru, dem Führer der Ninja aus dem Azuma-Clan, den Gerüchten nachzugehen.


Zu ebendieser Zeit bereitet Sekiya, der treue Diener des Hauses Goda, eine Unterredung zwischen seinem Herrn und dem wohl berühmtesten Wahrsager des Reiches vor. Entgegen seinem Ruf ist dieser Wahrsager ein Handlanger des Bösen, der Godas einzige Tochter, Prinzessin Kiku, hinfort zaubert. Ayame verfolgt sie in rasender Wut, aber Rikimaru wird aufgetragen, der Jagd Einhalt zu gebieten. Goda befiehlt ihm stattdessen, seine Nachforschungen zu den Unruhen, die das Land heimgesucht haben, wieder aufzunehmen. Die Entführung der Prinzessin hat nur den Weg bereitet, für die weit chaotischeren Zustände, die sich anbahnen, als Godas Königreich erneut im Krieg versinkt.

Soweit die Story, die Tenchu: Shadow Assassins, dem vierten Teil der Tenchu-Reihe, zugrunde liegt. Das Spiel stammt von den Schöpfern des Originals und spielt im feudalen Japan, ihr übernehmt dabei die Rollen von Rikimaru und Ayame, die beide Elite Ninjas sind und sich somit perfekt in der Kunst des Tötens auskennen. Euer Hauptaugenmerk liegt auf der Befreiung der Prinzessin, dabei gilt es verschiedene Aufträge und Missionen auszuführen und eure Rangstufe zu erhöhen. Ihr reist auf eurem Rachefeldzug quer durch Japan, immer auf der Suche nach verborgenen Schätzen, Artikeln und geheimen Bereichen, so dass ihr alle Hände voll zu tun habt.

Die einzelnen Etappen in Tenchu: Shadow Assassins werden abwechselnd aus der Sicht von Rikimaru und Ayame erzählt, beide verfügen über spezielle Missionen, die ihr bewältigen müsst. Für jede Mission gibt es sogenannte Artikel, die ihr einstecken könnt, es lassen sich jedoch nur drei gleichzeitig tragen. Dazu gehören beispielsweise die Shuriken, wobei es sich um kleine Wurfsterne handelt, die als Ablenkungsmittel genutzt werden können. Sehr nützlich sind auch die Kasugai, mit diesen Kletterhaken lassen sich Hindernisse überwinden. Aber auch Bomben, Bambusrohre oder Katzen lassen sich sinnvoll und effektiv einsetzen. Ihr habt übrigens richtig gelesen, auch Katzen spielen eine Rolle, denn die Shinobi-Katze ist eine sehr hilfreiche Verbündete.

An machen Stellen der Geschichte bekommt ihr spezielle Aufträge, in denen ihr mehr über die speziellen Kampftechniken eines Ninja lernen könnt. Sie vertiefen die Grundlagen und helfen euch dabei, spezielle Techniken zu üben und zu perfektionieren. Dabei gelten die ersten Auftragsetappen als eine Art Einführung, spätere Aufträge prüfen euer Können und stellen euch in gefährlichen Situationen auf die Probe. Ihr könnt solche Aufträge freischalten, indem ihr die Missionen der Story meistert und einen hohen Rang erreicht. Positiv ist es hierbei, dass ihr jede Spielstufe beliebig oft wiederholen könnt, um eben diesen Rang zu steigern.

Wie errechnet sich denn dieser Rang bzw. eure Rangstufe genau? Nun, im Verlauf einer Mission werdet ihr regelmäßig über eure Leistung und den erreichten Fortschritt informiert und bewertet. Insgesamt gibt es drei Bewertungskategorien, als erstes spielt die Zeit eine wichtige Rolle, denn es kommt darauf an, wie schnell ihr euch durch die einzelnen Spielstufen bewegt. Stets habt ihr eine Zielzeit vor Augen, die es zu unterbieten gilt. Wichtig ist auch, dass ihr nicht zu oft von Gegnern entdeckt werdet und möglichst viele dieser niederstreckt, was sich in der Bewertung als Hissatsu wiederspiegelt. Am Ende einer Mission erhaltet ihr dann eure Abschlußbewertung, die über euren endgültigen Rang entscheidet. Wer hier wirklich gut abschneiden will, muss sich schon anstrengen und stets darauf achten, dass er eine ausgewogene Artikelauswahl mit sich trägt, denn in den Missionen selber kann er diese Artikel nicht mehr finden.

Um in Tenchu: Shadow Assassins erfolgreich in der Geschichte voranschreiten zu können, ist der Einsatz der Ninja-Kampftechniken natürlich der wichtigste Faktor. Ungeachtet dessen solltet ihr euch aber stets im Schatten aufhalten und euch somit nicht sehen lassen, denn nur so könnt ihr euch effektiv durch die Areale bewegen und euch die nötigen Waffen und Hilfsmittel besorgen. Wenn ihr erkannt werdet, scheitert die geheime Mission von Lord Goda und alles ist verloren! Erwischt euch ein Gegner unbewaffnet auf freiem Feld, setzt ihr automatisch eine eurer Ninjutsu-Aktionen ein, allerdings müsst ihr die Spielstufe wieder von vorne beginnen. Geschieht dies zu oft, sinkt euer Ruf als Ninja, es ist also ratsam, immer wachsam zu sein.

Kämpfe lassen sich jedoch nicht immer durch Ninjutsu vermeiden und so kann es durchaus vorkommen, dass ihr eure Kampfkünste Mann gegen Mann beweisen müsst. Dabei spielt das Ninjato eine wichtige Rolle, es handelt sich dabei um eine in Japan geschmiedete Klinge, also um ein simples aber sehr effektives Schwert. Seid ihr mit diesem Ninjato ausgerüstet, beginnt der Zweikampf, sobald ihr von einem Gegner entdeckt werdet. Eine Kampfsequenz gliedert sich dabei in Verteidigung und Angriff, ihr werdet dabei durch Bildschirmtexte informiert, welche Phase gerade aktiv ist und müsst euch dementsprechend verhalten.

Rikimaru und Ayame sind ja Mitglieder des Azuma-Ninja-Clans und somit beherrschen beide die Kunst des bereits angesprochenen Ninjutsu. Die Vorteile, die ihr durch diese tödliche Kampfkunst habt, sind u.a. das lautlose und flinke Bewegen, das schnelle Meucheln von Gegnern und andere Aktionen. Ihr könnt euer inneres Auge nutzen, störende Feuer löschen, Leichen verschwinden lassen oder auch in Deckung gehen und euch z.B. an einer Wand entlang pressen. Ihr könnt auch mehrere Gegner auf einmal ausschalten, euch an Gegenständen entlang hangeln, Kisten verschieben oder schnell von einem Schauplatz verschwinden, um einer Entdeckung zu entgehen. Und dies sind nur einige der Fähigkeiten, die euch dank des Ninjutsu zur Verfügung stehen, glücklicherweise informieren euch Bildschirmtexte und das Spiel-Tutorial über alle verfügbaren Aktionen und stehen euch so hilfreich zur Seite.

Kommen wir zur grafischen Seite von Tenchu: Shadow Assassins, die leider nicht so recht die Kulisse des feudalen Japans wiederspiegeln kann. Ihr reist auf eurem Rachefeldzug durch eher triste Umgebungen, deren Texturen wohl gerade frisch dem Waschgang der Grafik-Waschmaschine entsprungen sind. Die Farbenfülle der japanischen Kultur vermisst ihr da recht schnell. Die Animationen der beiden Hauptakteure sind genauso wie die der zahlreich vorkommmenden Gegner recht abgehackt und die sprunghafte Kamerasteuerung wird euch so manches Mal an den Rande eines Nervenzusammenbruchs führen. Alles in allem ist die Grafik also kein Aushängeschild für das Spiel, mit welchem es großartig punkten könnte.

Der Sound ist da schon wesentlich besser, mitreißende Kampfgeräusche ziehen euch schnell in ihren Bann und es hört sich einfach herrlich an, wenn ihr einem Gegner den Nacken brecht (was ihr aber bitte wirklich nur im Spiel machen solltet!). Die Musik ist stimmig und passt sich dem Ambiente gut an.
Gesteuert wird sowohl mit der Wii-Fernbedienung als auch mit dem Nunchuk, wobei ihr nicht nur eifrig auf den verfügbaren Knöpfen der beiden Steuerelemente herumdrückt, sondern auch stets in Bewegung bleibt, da viele Kampftechniken und sonstige Aktionen nur mit dem richtigen Schwung erledigt werden können. Trotz allem bleibt die Steuerung logisch und ihr verliert nie die Kontrolle über eure jeweilige Spielfigur.

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