| Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!
Prototype 2 - Das Review
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Es ist der 4. Januar 1884. Anne, eine junge Journalistin der New York Times, ist auf dem Weg nach Europa, wo sie für eine aktuelle Story Nachforschungen anstellen will. Doch ihr Schiff erreicht niemals sein Ziel, denn es kentert in einem schweren Sturm. Anne rettet sich vor dem Ertrinken, indem sie sich an ein Stück Holz klammert. Und noch ein zweiter Passagier entgeht dem Unglück. Gemeinsam treiben sie stundenlang über die offene See, bis sie schließlich ein Segelschiff am Horizont erblicken. Hier beginnt eine Geschichte voller Rätsel und Geheimnisse, ein großes Abenteuer, das tief in die Abgründe der menschlichen Seele hinabführt. Alles was ihr braucht, um Anne auf dieser Reise zu begleiten, ist ein PC, euer Verstand, starke Nerven und natürlich das nachfolgende Review.
Nach dem Spielstart gelangt ihr zum Hauptmenü des Spiels, das euch verschiedene Möglichkeiten bietet. Ihr könnt das Hauptmenü auch jederzeit während des Spielens aufrufen, um auf die einzelnen Punkte zurückzugreifen. Die erste Option ist, ein neues Spiel zu starten, ihr könnt das Spiel fortsetzen, einen zuvor abgespeicherten Spielstand laden, euer Spiel speichern, diverse Einstellungen vornehmen, euch die Mitwirkenden an der Entwicklung von Black Sails: Das Geisterschiff anschauen und natürlich das Spiel verlassen. Euch ist es möglich, in den Einstellungen beispielsweise die Auflösung zu ändern, wobei ihr beachten solltet, dass ein höherer Wert zwar eine bessere Bildqualität bringt, jedoch auch einen schnelleren PC braucht. Das Gleiche gilt für das Anti-Aliasing, also die Kantenglättung. Ein interessanter Punkt für Neueinsteiger ins Adventure-Genre dürfte die Hotspot-Anzeige sein, die es euch ermöglicht während des Spielens alle wichtigen Gegenstände durch Knopfdruck hervorheben zu lassen.
Ihr solltet euch jederzeit gut umsehen, um hinter das Geheimnis des Geisterschiffs zu kommen und natürlich solltet ihr nicht vergessen, alle Personen anzusprechen, die sich in eurer Umgebung befinden. Zwar sind nicht alle Informationen, die ihr erhaltet, zwingend notwendig, um die Rätsel zu lösen, aber auch eine kleine Nebeninformation hält oft nützliche Hinweise für euch bereit. Untersucht alle Objekte, auch die in eurem Inventar, um weitere Informationen über diese herauszufinden. Hier sind oft nützliche Tipps versteckt. Alle Gegenstände, die ihr im Laufe des Spiels einsammelt, werden in einer Inventarleiste am oberen Bildschirmrand angezeigt, hier findet ihr auch eine Lupe, mit der ihr die Objekte untersuchen könnt. Um Gegenstände miteinander zu kombinieren, klickt ihr einfach einem nach dem anderen an, auf diese Weise könnt ihr auch Gegenstände an eine andere Person weitergeben oder mit der Umgebung interagieren.
Natürlich habt ihr irgendwann mehr Gegenstände in eurem Inventar, als angezeigt werden können, deshalb erscheinen dann links und rechts der Leiste Pfeile, mit deren Hilfe ihr euch durch das Inventar bewegen könnt. So dürfte es kein Problem sein, die gebotenen Rätsel zu lösen, als kleine Besonderheit wurden auch einige Minispiele oder ungewöhnliche Steuerelemente implementiert. Nicht jede Lösung ist offensichtlich und oft ist eher ein unkonventioneller Weg gefragt, um ein Problem zu lösen, jedoch sind alle Rätsel in Black Sails: Das Geisterschiff recht logisch aufgebaut, erfahrenen Adventure-Spielern dürften sie manchmal sogar zu leicht vorkommen. Während ihr das Schiff erkundet, werdet ihr auf seltsame Maschinen und Logbucheinträge stoßen, die durchaus gruselig sind. Auch ein kleines Mädchen, deren Erinnerungsfetzen uns begleiten, scheint eine Rolle zu spielen. Es liegt an euch, das Geheimnis dieses merkwürdigen Schiffes aufzuklären!
Allzuviele Schauplätze erwarten euch allerdings nicht, da sich das Geschehen nur auf dem Schiff abspielt, welches nur aus knapp sieben oder acht Räumen besteht. Schlußendlich werdet ihr die Tür in die Freiheit öffnen dürfen, allerdings mit einigen alternativen Enden. Welches Ende ihr zu sehen bekommt, liegt ganz an euch und eurem Verhalten gegenüber eurem Begleiter, auf jeden Fall solltet ihr euch vielleicht einen weiter fortgeschrittenen Spielstand aufheben, um alle Enden erleben zu können. Obwohl der Spielumfang nicht besonders groß ist und ihr Black Sails: Das Geisterschiff recht schnell durchgespielt haben werdet, ist euch zwischendurch vielleicht mal nach einer Pause, auch das ist aber kein Problem, denn für einen leichten Wiedereinstieg steht euch eine Aufgabenliste zur Verfügung, anhand derer ihr schnell erkennen könnt, was noch alles zu erledigen ist. Man verliert zwar nie wirklich den Überblick, praktisch ist diese Liste aber allemal.
Gesteuert wird einzig und allein mit der Maus, der Mauszeiger passt sich den jeweiligen Spielsituationen an. So erkennt ihr, ob ihr etwas betrachten, nehmen oder benutzen könnt, ob ihr mit Personen reden dürft oder einen neuen Ort betreten könnt. Die aktuellen Aufgaben und Einstellungen könnt ihr über dementsprechende Symbole in einer Bildschirmecke aufrufen und ist Hauptmenü gelangt ihr durch einen einfachen Tastendruck. Hierfür wird also doch die Tastatur benötigt, die ihr aber ansonsten getrost zur Seite legen könnt. Ihr merkt also schon, das Spiel ist sehr einfach zu bedienen und es ist keinerlei Vorwissen nötig.
Grafisch erwartet euch solide Kost, ihr habt keine langen Ladezeiten zu ertragen und erkennt alles Wichtige gut. Die Umgebung und die Personen sind realistisch dargestellt, bei den Animationen hapert es allerdings. Nicht alle Handbewegungen der Protagonistin werden korrekt dargestellt, wie etwa beim Öffnen von Luken etc.. Um diese Fehler zu vermeiden oder vielleicht auch zu vertuschen, wurde sehr oft darauf zurückgegriffen, dass der Bildschirm in solchen Situationen abgedunkelt wird und ihr lediglich das Geräusch der betrefffenden Aktion hört. Wo wird schon bei Geräuschen sind, sollten wir den Sound natürlich nicht vergessen. Dieser passt sich dem gruseligen Flair des Geisterschiffes prima an, die Hintergrundmusik steigert sich stimmungsvoll an besonders spannenden Stellen, ansonsten werdet ihr mit dem Knarzen und Knarren des alten Schiffes in die richtige Stimmung gebracht. Richtig überzeugen können die Synchronsprecher, die wirklich eine professionelle Arbeit abliefern.