Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 05. Juni 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: PC
Veröffentlicht am 05. Juni 2011 Zugriffe: 194
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Ihnen soll mal wieder richtig der Kopf rauchen? Sie sind auf der Suche nach einem Spiel, bei dem Sie Ihre grauen Zellen mal wieder so richtig anstrengen müssen? Sie haben Spaß daran, Explosionen auszulösen und ganze Kettenreaktionen hervorzurufen? Dann sollte „Bomba“ genau das richtige für Sie sein.

Jetzt möchten Sie natürlich auch wissen, wer oder was Bomba ist, nicht wahr? Zu diesem Zwecke sei hier die Story des Games erzählt:
Bomba ist ein ausgemusterter Spieleheld bei uneXplosive.com, einer Firma, die in ihren ausgedehnten Fabrikationshallen Zubehör und Effekte für Computerspiele produziert und lagert. Da jeder weiß, dass mit gewöhnlichen Effekten kein Geld zu machen ist, arbeitet uneXplosive.com in seinen Laboren an illegalen Effekten. Dies bleibt den Behörden allerdings nicht verborgen. Gestern morgen klopften die Mitarbeiter für Gewaltfreiheit (MfG) bis an die Zähne bewaffnet an die Tore von uneXplosive.com und forderten den Zugang zu den Laboren. Als letzter Posten vor der drohenden Auflösung des Unternehmens steht Bomba nun vor der Herausforderung, alle Beweise für die Existenz von explosiven Materialien rückstandslos verschwinden zu lassen. Eine Aufgabe, die sich als kniffelig entpuppen soll...

Nach der Installation des Games erwarten Sie erst mal eine Reihe von Optionen, die sie nach Ihren Wünschen einstellen können, so u.a. die Soundlautstärke oder die Steuerung. Diese kann übrigens per Tastatur oder auch mit Hilfe eines Gamepads/Joysticks erfolgen. Es liegt hierbei ganz an Ihnen, mit welcher Steuerungsart Sie besser zurechtkommen, von daher erfolgt an dieser Stelle keine besondere Empfehlung.

Zu Beginn des Spieles werden Sie, bzw. Ihre Spielfigur – also Bomba – in einen Trainingsbereich geworfen. Dieser ist wie alle anderen Level aufgebaut, verfügt allerdings noch über praktische Hinweisschilder, die Ihnen Auskunft darüber geben, wie weit z.B. der Explosionsradius des Dynamites ist. Der Trainingsbereich besteht aus insgesamt fünf Abschnitten, die es zu absolvieren gilt.

Doch was ist nun eigentlich der Sinn des Spiels? Im Grunde ganz einfach: Sie müssen in über 60 Leveln die Fabrik von allem verdächtigen Material befreien. Und dies geschieht, indem Sie in jedem Bereich sämtliche Bomben oder Dynamitstangen sprengen. Hört sich einfach an, ist es aber keineswegs. Denn während am Anfang die Lösungswege noch offensichtlich sind, müssen Sie im späteren Spielverlauf immer mehr tüfteln, um an die Lösung zu kommen. Denn es treten einige Schikanen auf. Zu Beginn jedes Bereiches erhalten Sie jedoch einen Tipp, oftmals ist aber schon dieser allein ein Rätsel für sich.

Ihnen werden verschiedenste Hindernisse in den Weg gelegt, die es zu überwinden gilt. Zum einen sind bestimmte Stellen sehr glitschig, so dass Sie über diese einfach hinüberrutschen, ohne dass Sie bremsen können. Da ist dann Denkarbeit gefragt, um an die gewünschten Stellen zu gelangen. In anderen Bereichen versperren Kisten, Regale oder sperrige Boxen den Weg, die erst weggesprengt werden müssen. Oder Ihnen begegnen brüchige Bodenplatten, die nach dem Betreten verschwinden und Ihnen somit den Weg versperren.

Genaues Überlegen ist gefragt, denn wenn Sie einmal an der falschen Stelle zünden, dann ist der Level schnell für Sie beendet. Entweder wurde Bomba gnadenlos gegrillt (wobei er allerdings nur schwarz dargestellt wird und verschwindet, also keine übertriebene Gewaltdarstellung) oder Sie haben sich den Weiterweg vernichtet. Oftmals sind hier mehrere Versuche nötig, um einen Bereich erfolgreich abzuschließen. Dabei stehen Bomba insgesamt drei Leben zur Verfügung. Nach einem Bereich werden dann die Punkte errechnet, die Sie erreicht haben. Dabei hat jedes Level eine Grundpunktzahl, die Sie allerdings durch Zeitboni erhöhen können. So kann es dann auch zu Wertungen über „Geschafft“, „Perfekt“ bis hin zu „Superheld“ kommen.

Die Grafik präsentiert sich isometrisch, Sie blicken von schräg oben auf das Geschehen. Während des Spiels ist jeweils nur ein kleiner Teil des Bereiches einsehbar. Wer die fehlende Übersicht vermisst, wird jedoch dankbar die „M“-Taste in Anspruch nehmen, denn damit kann man sich einen kompletten Überblick über den Bereich verschaffen und sich seinen Lösungsweg ausarbeiten. Die einzelnen Bereiche sind recht abwechslungsreich und liebevoll gestaltet worden und auch die Animationen können sich sehen lassen. Es sieht wirklich witzig aus, wenn Bomba durch den Bereich wandelt und umständlich über eine am Boden liegende Sprengladung springt. Sein Aussehen hat ein bisschen was von Superman, allerdings in orange/blau und mit einem großen B auf der Brust.

Die Steuerung ist denkbar einfach, da Sie ja nur Bomba steuern müssen. Außer zu laufen und Sprengladungen zu zünden, kann der Held nichts weiteres, Hindernisse können nicht übersprungen werden und klettern ist nicht vorgesehen. Am Ende eines Bereiches wird er von einem plötzlich auftauchenden Seil in die Höhe gezogen, das war’s auch schon. Das ist zwar nicht viel, bietet aber so Spielern jedes Alters die Möglichkeit, sich mit dem Spiel zu beschäftigen, da keine lange Paukerei irgendwelcher Bewegungsabläufe notwendig ist.

Auch musikalisch hat „Bomba“ was zu bieten. So können Sie zu Beginn auswählen, ob Sie nur ein Lied pro Level hören wollen oder ob die musikalische Untermalung die ganze Zeit andauern soll. Musik- und Soundlautstärke lassen sich – wie schon erwähnt – in den Optionen zu Anfang einstellen. Die einzelnen Musikstücke sind zwar nicht die absoluten TopTen, jedoch passen sie zum Spiel und stören in keinster Weise.

Erwähnenswert ist noch, dass es für jedes einzelne Kapitel einen eigenen Highscore gibt, in den Sie sich namentlich eintragen können. Eine Begrenzung auf drei Zeichen, wie in vielen anderen Spielen, konnte hier nicht verzeichnet werden. Ich konnte meinen Namen ausschreiben und der hat ja immerhin sieben Buchstaben.

Ein ausführliches Handbuch liegt dem Spiel nicht bei, jedenfalls nicht in Printform. Dafür findet man auf der CD-ROM ein ausführliches Handbuch im .pdf-Format, Acrobat Reader ist also vonnöten.

Fazit:
„Bomba“ wird mit Sicherheit kein neuer strahlender Stern am Spielehimmel, jedoch bietet es amüsante Unterhaltung für Jung und Alt. Grafik, Steuerung und Sound sind auf das Game und seine Aufgaben abgestimmt und können in diesem Rahmen überzeugen. Sofern Sie also mal wieder Ihre grauen Zellen so richtig zum Rauchen bringen wollen, ohne vorher ein megadickes Handbuch zu Rate ziehen zu müssen, sollten Sie unbedingt einen Blick auf „Bomba“ werfen. (ds)

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