| Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!
Prototype 2 - Das Review
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Ave Leser! Willkommen im alten Rom, willkommen bei Caesar IV.
So, ihr seid mit Rom nicht zufrieden? Wollt selbst Statthalter sein? Dann los, nur zu, übt euch darin, Caesar zu dienen und ihm die perfekte Stadt zu bauen...
Was auf den Spieler wartet
Drei Kampagnen gibt es, um angehende Statthalter bei Laune zu halten, bzw sie zu fordern. Kann man die erste noch als Tutorial ansehen, in der man alles Wichtige zum Spiel erfährt und erlernt, so bekommt man spätestens in der zweiten Kampagne mehr zu tun. Zur Zeit der Republik wird man nach Gallien, Sizilien und Griechenland geführt. Wem dies noch immer nicht reicht, der darf sich an die imperiale Kampagne wagen. Diese darf man jedoch nicht direkt anwählen, sondern muß sie durch Erfüllen der zweiten Kampagne freispielen.
Dies ginge vermutlich auch ohne, belohnt den Spieler aber für das Bewältigen der zweiten Kampagne.
Der Vorteil der Kampagnen liegt darin, dass dem Spieler nichts aufgezwungen wird. Ist man eher friedlicher Natur, gibt es immer die Möglichkeit, eine Mission mit wirtschaftlichem Faktor zu wählen. für kriegerische Gemüter gibt es jedoch auch immer die Variante, sich mit Militärgewalt durchzusetzen.
Reicht einem dies nicht, so kann man mit dem mitgelieferten Editor jederzeit selbst Szenarien erstellen und diese natürlich auch anderen zur Verfügung stellen. An einen Multiplayer-Modus wurde ebenfalls gedacht, wenn auch eher indirekt. Hier steht der Vergleich mit anderen Spielern nur über eine Bestenliste zur Verfügung, was jedoch nicht weniger spassig ist, als der direkte Vergleich.
Die Kampagnen...
Vor jeder Kampagne werden dem Spieler diverse Ziele auferlegt, die es zu erfüllen gilt. Kultur, Sicherheit, Wohlstand, Ansehen und Bevölkerung fließen in die Wertung ein und es gilt, die optimale Stadt zu bauen. Denn je besser die Stadt, umso höher die Wertung in den einzelnen Bereichen. Tempel und Schulen steigern den Kulturwert, reiche Bürger den Wohlstand, Sicherheit wird durch Militärpräsenz erhöht und der Bevölkerungswert errechnet sich aus der Menge der Einwohner.
Schwierig wird es hingegen beim Ansehen: Der römische Senat äussert während einer Kampagne unterschiedlichste Wünsche, denen man nachkommen sollte, will man erfolgreich sein. Ganz schlecht sieht es aus, wenn man Schulden macht, so etwas wird vom Senat gar nicht gerne gesehen und der Spieler wird mit einem Rückgang des Ansehens abgestraft. Reagiert man hier nicht, droht sogar die Absetzung und das Spiel ist vorzeitig beendet. Erfüllt man jedoch die nötigen Voraussetzungen, wird man mit dem Absolvieren der Kampagne belohnt.
Bewohner braucht das Land
Die Bewohner der Stadt bestehen aus drei Schichten, Unter-, Mittel- und Oberschicht. Welche Einwohner wir in die Stadt locken, bestimmen wir durch den Bau der dementsprechenden Häusertypen. Jedoch kann man nicht einfach nur Villen bauen, denn je höher die Schicht der Bewohner, umso höher deren Anforderungen. Freut sich ein Unterschichtler noch über einen einzelnen Baum, wird der Bewohner aus der Oberschicht den Spieler hierfür nur auslachen. Theater, Arenen und ein Kollosseum müssen es sein, wenn man diese Bevölkerungsschicht zufrieden stellen will.
Neben diesen "Kleinigkeiten" muß auch an Bildung und medizinische Versorgung gedacht werden. Spart der Spieler hier, wird er schneller von Seuchen heimgesucht, als er es möchte. Sind die Bewohner nicht gebildet, können sie keine höherwertigen Aufgaben übernehmen, womit das Stadtwachstum eingedämmt wird.
Zudem muß man eine ausgewogene Mischung der drei Schichten in seiner Stadt unterbringen. Nahrung wird auf Feldern produziert, jedoch wird man dort keinen Oberschichtler zum Arbeiten bewegen können. Diese "niederen Aufgaben" sind natürlich der Unterschicht vorbehalten. Die produzierte Grundnahrung wird hingegen von der Mittelschicht weiterverarbeitet. So hat jeder seine Rolle im Ablauf der Stadt. Je nach Erfolg in den einzelnen Schichten entwickeln sich die Wohnhäuser weiter, man kann also sehen, wo die Bürger zufrieden sind und wo nicht.
Geld... das liebe Geld
Der Stadtsäckel wird zum einen über Steuern gefüllt, zu deren Eintreibung Steuerbüros erbaut werden müssen. Die zweite Möglichkeit, zu Geld zu kommen, liegt im Verkauf von Waren. Hierzu klickt man auf der Landkarte andere Städte an und bekommt angezeigt, welche Waren diese benötigen. Somit ist für regen Handel gesorgt.
Jedoch verbleibt das mühsam rangeschaffte Geld nicht im eigenen Säckel, denn die Stadt und deren Bewohner produzieren neben Waren auch Unkosten. Jede Einrichtung der Stadt verschlingt ein wenig (oder ein wenig mehr) des Geldes. Für jedes Problem gibt es eine Möglichkeit, gegenzusteuern. Brennt es, muß man eine Feuerwehr planen, verbreiten sich Seuchen, müssen Mediziner her etc. Alles Dinge, die den Statthalter Geld kosten.
Auch die Sicherheit der Stadt geht ins Geld. Sind keine Stadtmauern vorhanden, werden sich ab einem bestimmten Grad die Häuser nicht mwhr weiterentwickeln. Das jedoch reicht nicht aus, denn auch die militärische Präsenz muß vorhanden sein. Kasernen müssen gebaut und Waffen geschmiedet werden, um die Truppen auszubilden und auszurüsten. Leider ist der Militärpart eher das Sorgenkind des Spiels. Will man einen Feind angreifen, so muß man seine Truppen umständlich auf ihn schicken. Das wars auch schon, den Rest machen die Truppen von alleine, man kann nicht weiter eingreifen. Dies ist der Grund, wieso es keine direkten Multiplayer-Kämpfe gibt, die Entscheidung für den Vergleich per Statistik war also eine gute Lösung.
Was fürs Auge und fürs Ohr
Grafisch präsentiert sich das Game recht nett. Viele Animationen sorgen dafür, dass man sich das Treiben in der Stadt anschaut. Ob auf den Feldern,in den weiterführenden Betrieben und den Strassen, es ist immer etwas los im eigenen Städtchen. Auch die Gebäude sind sehr gut gelungen und bringen den antiken Flair gut rüber. Lediglich in der höchsten Zoomstufe wirkt alles ein wenig grob und unscharf, was verbesserungswürdig wäre.
Vom Sound her erinnert alles ans alte Rom. Hymnen und Fanfarenklänge sind zu hören, die einzelnen Betriebe sind passend untermalt und auch die deutsche Sprachausgabe ist recht gelungen. Letztere tritt besonders in Kraft, wenn man - mal wieder - zum Senat zitiert wird.
Gesteuert wird genretypisch über gut erreichbare Menüs.