Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 05. Juni 2011 Geschrieben von Sven Wagener Kategorie: PC
Veröffentlicht am 05. Juni 2011 Zugriffe: 254
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"Capriccio" ist ein professioneller MIDI- und Audiosequenzer, der schon seit einigen Jahren auf dem Markt ist und nun hier in Version 3 in überarbeiteter Form vorliegt. Nach dem Öffnen des sehr ansprechend designten Verkaufskartons findet sich neben der Software-CD ein sehr dickes, und dadurch auch umfangreiches Handbuch. Auch wenn die meisten Käufer erst mal nur "reinhören", wenn das Produkt erworben wurde, wird man sich früher oder später mit dem Handbuch beschäftigen müssen, um alle Features von "Capriccio" auch nutzen zu können.

Wurde die CD nun eingelegt, startet die Installation der Software, sofern die Autostart-Funktion des CD-Laufwerkes aktiviert ist, automatisch. Dieser Vorgang nimmt etwas Zeit in Anspruch, aber nachdem er abgeschlossen ist, wird künftig für die Arbeit mit "Capriccio" keine CD mehr benötigt, so dass das Laufwerk für etwaige Sample-CDs verfügbar bleibt. Wer nun schon einmal mit MIDI-Sequenzern gearbeitet hat, wird sich hier bei den gröbsten zu erledigenden Schritten sofort auskennen. Aber trotzdem beherbergen die einzelnen Fenster immer noch Optionen, die erst mit einem ausgiebigen Studium des Handbuches bzw. der Online-Hilfe erschlossen werden. Gerade für Einsteiger erweist sich die Online-Hilfe als wahrer Fundus an Informationen, da hier, mehr verständlich als im gedruckten Handbuch, auf die unterschiedlichen Themen eingegangen wird.

Bei der Arbeit mit dem Programm fiel auf, dass sehr viel Wert auf eine Tastaturbenutzung gelegt wird, da einige Funktionen gar nicht erst über die Menüs erreicht werden können und nur durch Hot-Keys zur Verfügung stehen. Das erschwert den Einstieg, ist für geübte Benutzer aber sehr vorteilhaft. Auch hier sind die Tipps in der Online-Hilfe wieder sehr viel mehr hilfreich, als in dem gedruckten Buch, in dem die Thematik etwas durcheinander geraten scheint. Gesuchte Tastaturbefehle sind hier sofort auffindbar und im Buch erst durch die Suche durch etliche Querverweise auszumachen.

Hat man sich nun nach einiger Zeit eingearbeitet, stehen einem mit dem Programm folgende Möglichkeiten offen:
- Aufnahme und Wiedergabe von Midi-Dateien und Audio-Dateien
- Mehrere Songs gleichzeitig bearbeitbar (32 Bit)
- Bis zu 64 Spuren, wovon 8 für Audio-Spuren verwendbar sind
- Takteditor, Event-Editor, Piano-Roll-Editor, Tempo-Editor, Controller-Editor
- WAVE-Editor, System-Exclusive-Editor, Patchfile-Editor, Marker-Editor
- Vollwertiger Mixer analog eines Tonstudios
- Viele Loops und Beispieldateien
Neu an Version 3 ist hier die Möglichkeit, bis zu 64 Spuren zu bearbeiten und eine Schnittstelle zum hauseigenen "Capella"-Notensatzprogramm. Bei letzterem ist aber leider bedauernswert, dass "Capriccio" nur mit den professionellen Versionen von "Capella" zusammenarbeitet und die beiden Kaufhausvarianten "Capella 500" und "Capella 800" nicht unterstützt werden. Das hängt wohl damit zusammen, dass in diesen Versionen die Stimmenzahl begrenzt ist und dadurch keine vollkommene Kompatibilität zu "Capriccio" erreicht werden kann.

Um sinnvoll mit diesem Programm umgehen zu können, bzw. alle Features auszunutzen, sollte man auch über ein MIDI-Keyboard verfügen, mit dem Noten eingegeben werden können. Alle anderen Möglichkeiten hierzu sind schlichtweg viel zu kompliziert. Ist es aber die Aufgabe schon vorhandene Midi-Dateien zu bearbeiten, stehen hier mit den vielen unterschiedlichen Editoren alle erdenklichen Möglichkeiten einer individuellen Bearbeitung offen. Viele Midi-Programme ermöglichen beispielsweise nicht, die Tempi oder Dynamik im Stück selber zu variieren, so dass nur die voreingestellten Werte im gesamten Titel über erhalten bleiben. Bei Werken wie der "Toccata und Fuge in D-Moll" von J.S.Bach (BWV 565), in der stetige Dynamik- und Tempowechsel vorkommen, ist somit kein zufriedenstellendes Ergebnis erreichbar. Nicht so mit dem hier vorliegenden "Capriccio 3.0". Sowohl durch den Tempo-Editor, Event-Editor und auch beim Mastering des Stückes können diese Werte dauerhaft eingestellt und das Stück abgespeichert werden. Natürlich klingen auch moderne Musikstücke mit diesen und den anderen Features des Programms viel lebhafter, als die stur vor sich hinmarschierenden Titel anderer und einfacherer MIDI-Sequenzer. Um noch mehr "Farbe" in das Musikstück zu bekommen, können dann auch Audio- bzw. Wave-Dateien in das Gesamtwerk eingefügt werden. Hierzu muss nur der Startpunkt, die Dauer und weitere relevante Daten angegeben werden und schon erklingt beispielsweise ein aufgenommener Donner in der "Mondschein-Sonate" von Beethoven.

Wer Wert auf gediegenen Klang der hiermit produzierten Musikstücke legt, sollte auch eine "anständige" Soundkarte im Rechner haben oder zumindest über einen Software-Synthesizer verfügen, wie er beispielsweise vielen preiswerten Soundkarten beiliegt. Natürlich ist ein Wavetable in Hardware von der Performance her besser. Einen sehr Guten besitzt hier beispielsweise die "Soundblaster Live" in ihren verschiedenen Versionen, was dadurch, dass sie marketingmäßig mehr auf den Spieler setzt, etwas untergeht. Um dann die fertig produzierten Stücke in ein "brennbares" Format umzuwandeln, bedarf es aber leider noch zusätzlicher Software. Das Konvertieren von MIDI nach Wave oder MP3 ist hier nicht möglich. Dazu kann aber zu dem aus dem selben Hause stammenden Programm "Capella Media Producer" in der aktuellen Version 4 gegriffen werden. (Preis 88 Euro)

Fazit:
"Capriccio" richtet sich mehr an den erfahrenen Musiker, der die Thematik der MIDI-Musik in all ihren Belangen und Einzelheiten genauestens kennt. Einsteiger in die Materie haben es durch das etwas durcheinander geratene Handbuch ziemlich schwer, kommen aber mit der Online-Hilfe dann doch schnell zu zufriedenstellenden Ergebnissen. Die Einarbeitungszeit bei einem so umfangreichen Programm ist sicherlich höher anzusetzen, als bei einfacheren Anwendungen. Lektionen, wie sie beispielsweise Bestandteil von "Capella" sind, würden hier sicher auch hilfreich sein. Lobenswert ist die Stabilität, mit der die Software inzwischen arbeitet. Hat man zu Beginn seine Audio-Hardware einmal konfiguriert, kommt es bei der Arbeit zu keinen Komplikationen mehr. Somit bleibt "Capriccio" mit seinem moderaten Preis ein Tipp für alle Profis, Anfänger sollten sich zuerst mit weniger umfangreicher Software einarbeiten. (fb)

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