| Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!
Prototype 2 - Das Review
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Normalerweise ist Clive Barker ein bekannter Horrorautor, der mit seinen Geschichten den Lesern das Gruseln beibringt. Nun gab Clive Barker sein Debüt als Regisseur zu seinem ersten Computerspiel. Er leistete jedoch keine Programmierarbeit, stand dafür den Entwicklern mit Rat, Tat und seinem gesammelten Wissen zur Seite.
Das Ergebniss aus Horrorautor und renomiertem Programmiererteam (Dreamworks Int.) ist eine Horrorstory, die nach klassischer Shootermanier umgesetzt wurde.
Der Spieler schlüpft in die Rolle von Patrick Galloway, dem Helden des Games. Zu Anfang wird Patrick von einem Freund ins Irland der 20er Jahre beordert, da auf dessen Grundstück angeblich Geister und Dämonen ihr Unwesen treiben. Wie es sich für einen Gruselschocker gehört, trifft der Spieler in einer stürmischen Nacht auf dem Grundstück ein. Nachdem sich Patrick auf die Suche nach seinem alten Freund gemacht hat, wird er so langsam in die schaurige Atmosphäre eingeführt und die geisterhaften Erscheinungen und die packende Geräuschkulisse sorgen für die notwendige Spannung.
Im Verlauf des Spiels wird ganz klar deutlich, daß der "gute alte Freund" durch rituelle Beschwörungen eine überirdische Macht erweckt hat, die seine Familie als Untote ins Leben zurückgerissen hat.
Nach und nach wird der Spieler im Kampf gegen die "lieben Verwandten" aus der Villa herausgelockt. Seine weiteren Ziele sind Katakomben, ein Kloster usw. bis hin zu einer reinen Dämonenwelt.
Die Story wird nicht in trockenen Textpassagen abgehandelt, sondern dynamische Zwischensequenzen bringen dem Spieler die Geschichte näher und bauen zusätzliche Horroratmosphäre auf.
Natürlich werden die Geheimnisse um die Story nach und nach aufgedeckt. Im Verlaufe des Spiels findet der Spieler Briefe und Bücher, die er sich im Journal in aller Ruhe durchlesen darf.
Das zur Verfügung stehende Waffenarsenal wurde der Zeit angepaßt. Statt Raketenwerfern und Laserflinten stehen dem Spieler z.B. eine Schrotflinte, eine Sense oder Molotowcocktails zum Einsatz gegen die Höllenbrut bereit. Etwas außergewöhnlich für das Shooter-Genre ist die Tatsache, daß auch Magie eingesetzt werden kann und auch sollte. Je weiter der Spielverlauf fortschreitet, werden immer neue Zaubersprüche verfügbar, welche bei Benutzung natürlich auf die Mana-Energieleiste gehen.
Die Steuerung des Games läuft wie üblich im Genre per Maus und Tastatur ab. Die Eingaben des Spielers werden sofort in die Tat umgesetzt.
Sowohl Sound, als auch Grafik können voll überzeugen. Die hochgepuschte Unreal-Engine bringt Edelgrafik pur für des Spielers Augen. Der Hintergrundsound, als auch die Geräuscheffekte, lassen den Spieler nicht selten auf seinem Platz zusammenzucken.
Die Haare der Monster wedeln genauso im Wind, wie z.B. Vorhänge, Regen prasselt gegen Fensterscheiben, Krallengekratze ist zu hören und Monster nagen genüßlich an ihrer Beute, um hier nur einen kleinen Auszug der Grafik- und Soundfeinheiten zu nennen.
Bereits aufgesuchte Gebiete im Spiel müssen mehrfach wieder aufgesucht werden, wobei sie sich dem Spieler bei jedem Mal neu präsentieren. Dies geschieht vor allem durch unterschiedliches Wetter und Tageszeit. Auch ist der Spieler in bereits gesäuberten Bereichen niemals vor Überraschungsangriffen der bösen Schergen gefeit.
Fazit:
"Clive Barker's Undying" ist der wohl gelungenste Horror-Shooter, der bisher auf dem Markt erschien. Das einizige Manko am Game ist die Tatsache, daß ein Multiplayermodus komplett fehlt, aber vielleicht wird dieser ja in einer Art Add-On nachgeschoben. Ansonsten bietet das Game Spannung und Action pur und präsentiert sich in vollkommen ausgereifter Manier. Wir kommen daher nicht umher, dem Game auch ohne Multiplayermodus unseren Award zu verleihen, da der Einzelspieler zahlreichen Horror-Stunden vor seinem Rechner "ausgesetzt" ist.
Unsere Note:
Grafik: 92%
Sound: 94%
Steuerung 88%
Spielspaß: 89%
Gesamtnote: 91%