| Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!
Prototype 2 - Das Review
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Die Story:
Das 21. Jahrhundert hat begonnen. Die Mehrheit der Staaten schließt sich zum internationalen Friedenscorps ICP zusammen, dessen Zweck die Erhaltung des Weltfriedens ist.
Aber nicht alle Staaten teilen dieses Anliegen und provozieren immer wieder Konflikte mit der eigens gegründeten Vereinigung GHOST, einer Geheimorganisation, die ohne jegliche Skrupel nur die ökonomischen Interessen ihrer Mitgliedsländer durchsetzt. GHOST zögert nicht, Krisensituationen zu verursachen, deren Ziel die Destabilisierung des weltweiten Gleichgewichts ist, um so jegliche Chance des Friedens zu zestören.
Das Game:
Der Spieler hat die Wahl, ob er lieber die Seite der ICP übernimmt, oder sich auf die Seite von GHOST schlägt.
Die Steuerung ist im Groben wie in anderen Games des Genres (z.B. Ground Control). Per Maus dirigiert der Spieler seine Einheiten, wobei die übersichtlichen Menüs sehr hilfreich sind.
So kann z.B. festgelegt werden, ob sich die Einheiten im Ernstfall eher zurückhaltend oder offensiv verhalten sollen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, eigenen Generälen (insofern diese vorhanden sind) ganze Stationen zu überlassen. Somit ist der Spieler nicht gezwungen, sich immer um alles kümmern zu müssen. Dieser Faktor läßt dem Spieler viel Zeit für strategische Planung.
Der Clou des Games liegt ganz klar in der künstlichen Intelligenz und im kreativen Missionsdesign. Zu keiner Zeit kommt das Gefühl auf, daß man einen ähnlichen Auftrag doch schon einige Missionen vorher zu verrichten hatte.
Die gegnerischen Truppen sorgen dafür, daß der Spieler (nicht wie in ähnlichen Games des Genres) nicht durch eine reine Übermacht des Sieg erringen kann. Hat man zu einem Zeitpunkt die gegnerische Basis in Kürze überrollt, so sieht man sich plötzlich in einem Hinterhalt und darf von vorne beginnen. Es gilt hier für den Spieler, sich auf alle eventuellen Gegenschläge und Tricks des Gegners einzustellen, will man in der Kampagne weiterkommen.
Finanzielle Unterstützung erhält der Spieler nicht durch den Abbau diverser Rohstoffe. Hier zählt die öffentliche Meinung, wie ein Einsatz absolviert wurde. Wurden z.B. Gefangene in kürzester Zeit per Rettungsmission aus den feindlichen Lagern befreit, so wirkt sich dies auf die Öffentlichkeit wesentlich positiver aus, als wenn die gegnerische Basis niedergewalzt wurde und auch bei den Gefangenen Verluste hinzunehmen waren.
Insgesamt heißt das: Je besser der Einsatz in der Öffentlichkeit abschneidet, umso mehr Ressourcen stehen für kommende Einsätze zur Verfügung.
Diese Ressourcen werden u.a. für den Gebäudebau benötigt, oder aber um neue Einheiten zu beschaffen.
Die grafische Umsetzung der Einheiten kann als sehr gut eingestuft werden. Hier haben die Entwickler sehr auf Detailreichtum geachtet. Ein kleines Manko sind die Karten, wirken diese doch alle etwas "flach".
Die Sounduntermalung ist zwar nicht der Hammer, aber für das Strategiegenre ausreichend.
Ein Karteneditor liegt dem Game bei, womit sich recht leicht neue Maps erstellen lassen.
Natürlich darf "Conflict Zone" auch im Internet oder im lokalen Netzwerk mit bis zu acht Spielern gespielt werden.
Fazit:
Als das Game im Juni diesen Jahres auf den Markt kam, wurde mitgeteilt, daß der Handlungsablauf in naher Zukunft spielt. Zu diesem Zeitpunkt konnte natürlich niemand wissen, wie sehr man mit dieser Äußerung im Recht liegt. In der Realität könnte man die beiden Seiten des Games auch als Weltgemeinschaft/Naher Osten bezeichnen, aber darauf möchte ich bei einem Test nicht weiter eingehen.
Das Game an sich kann mit abwechslungsreichen Missionen aufwarten. Die KI wurde nahezu perfekt umgesetzt, kann man sich doch zu keiner Zeit in Sicherheit wägen. Die Grafik der Fahrzeuge und Truppen wurde liebevoll gestaltet, nur das Mapdesign läßt ein wenig zu wünschen übrig. Alles in allem aber ein sehr guter Vertreter des Echtzeitstrategie-Genres ! (sw)
Systemvoraussetzungen:
Windows 95/98/2000/ME
Pentium II 300 MHz
128 MB RAM
3D-Grafikkarte mit 8MB AGP (oder 16MB PCI)
Maus
650 MB freier Festplattenspeicher
Die Note:
Grafik 82%
Sound 78%
Steuerung 85%
Spielspaß Singleplayer 84%
Spielspaß Multiplayer 86%
Gesamtnote 83%
Testmuster von: Ubi Soft