Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 05. Juni 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: PC
Veröffentlicht am 05. Juni 2011 Zugriffe: 255
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Ihr habt noch eine Rechnung mit den Toten offen. Kehrt zum Bahnhof und Hotel in Dowerton zurück. Dort gibt es ein neues Geheimnis zu lösen und neuen Schrecken entgegenzutreten. Seit eurem letzten gefahrvollen Abenteuer sind die alten Gebäude sogar weiter verfallen, so dass ihr euch jeden Schritt wohl überlegen müsst. Kehrt niemals der Dunkelheit den Rücken zu... denn dort versteckt sich etwas, etwas Böses, Unbekanntes und Hungriges. Im neuen Dark Fall-Horror-Adventure, welches die Fortsetzung von "Das Journal" und "Schatten der Vergangenheit" ist, sind die Toten von Dowerton euer kleinstes Problem, während ihr von einem heruntergekommenen Raum zum nächsten vom Dark Fall selbst verfolgt werdet.

Es will eure Seele, will von ihr zehren, sie verschlingen und quälen. Ihr müsst die Geister im Hotel zu euren Verbündeten machen - koste es was es wolle. Nur durch erfolgreichen Exorzismus werdet ihr die erforderliche Kraft finden, um die Finsternis zu bekämpfen, die in dem vergessenen und verlassenen Hotel lauert. Bevor ihr euch nun fragt, wieso ihr freiwillig in so ein von Geistern heimgesuchtes Nest wie Dowerton zurückkehrt, sei euch verraten, dass ihr auf der Suche nach der kleinen Amy seid, die schon vor Jahren verschwand. Damals wart ihr nicht in der Lage, diesen Fall zu lösen, was für einen einst respektierten Polizisten wie den Inspektor natürlich nicht tragbar ist. Er wurde nach dem Verschinden von Amy Haven entlassen, da er glaubte, den Schuldigen gefunden zu haben und deswegen die Regeln brach. Durch die Presse wurdet ihr endgültig zerstört und seither sucht Amy euch heim. Es ist Zeit herauszufinden, was wirklich mit ihr geschehen ist.

Doch wer ist eigentlich diese Amy Haven? Nicht jeder hat die beiden vorhergehenden Teile der Dark Fall-Serie gespielt und weiss, wer dieses 11-jährige Mädchen ist, das an ihrem Geburtstag verschwand. Die Leiterin ihrer Schule war der Ansicht, sie würde den anderen Schülerinnen schaden und sie machte ihren Lehrern mit ihren makraben Zeichnungen und ihrem Interesse an den Toten Angst. Daher wurde sie von der Schule verwiesen und verschwand daraufhin. Sie wurde nie mehr gesehen... Eine entscheidende Rolle spielte auch Mr. Bones, ein finsterer Vagabund, der tote Tiere von der Strasse auflas, ihre Kadaver häutete und kochte, bis sich das Fleisch von den Knochen löste. Er glaubte, mit den Toten kommunizieren zu können, genauso wie Amy. Daher herrschte eine enge Verbindung zwischen den beiden und es ist anzunehmen, dass der gute Mr. Bones mehr über ihr Verschwinden weiss, als er zugeben will.

In Dowerton seid ihr so ziemlich auf euch alleine gestellt, während ihr die einzelnen Schauplätze untersucht und verschiedene Gegenstände auf- und einsammelt, um sie an anderen Stellen nutzbringend einzusetzen. Zwar habt ihr Kontakt zu einer recht gruseligen Figur, namens Echo, die über SMS mit euch kommuniziert, doch eine wahre Hilfe ist diese nicht. Es scheint so, als ob sie euch helfen will das Geheimnis hinter dem Dark Fall zu ergründen, aber im Grunde genommen scheint sie nur ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Sie stürzt euch von einem finsteren Erlebnis ins nächste, was zeigt, dass Echo nicht so freundlich ist, wie vielleicht angenommen. Diese fehlende Hilfe wird euch gerade bei den oftmals immens unlogisch erscheinenden Rätseln auffallen, bei denen nur hilft, es immer und immer wieder auszuprobieren, bis es irgendwann klappt. Ein gutes Gedächtnis ist bei Dark Fall: Lost Souls auf jeden Fall von Vorteil, dazu solltet ihr immer einen Notizblock neben dem heimischen Rechner liegen haben.

Notizen werdet ihr euch sicherlich eine Menge machen müssen, denn oftmals werdet ihr beispielsweise mit Zahlenkombinationen konfrontiert, die ihr erst sehr viel später im Spiel braucht. Im besten Fall habt ihr euch diese natürlich gemerkt, wahrscheinlicher ist es aber, dass ihr gar nicht mehr daran denkt, diese jemals gesehen zu haben. Oder ihr bekommt Informationen aus einem Brief, für die ihr euch aber mehrere Dinge merken müsst, die an verschiedenen Orten des Spiels eingesetzt werden müssen. Zudem verlangt die eigentliche Lösung des Rätsels, dass ihr nicht nur verschiedene Farben in der richtigen Reihenfolge einsetzt, sondern ihr müsst unterschiedliche Notizen abarbeiten. Leider aktualisert sich aber eure Aufgabenliste nicht und auch andere hilfebringende Features wie eine automatishe To-Do-Liste oder andere Informationsspeicher gibt es nicht. Gewisse Teile der vielen Rätsel, besonders die, die aus Zahlen, bestimmten Schemata oder Rhythmen bestehen, sind zudem zufallsgeneriert, so dass ihr euch keine Allround-Notizen machen könnt, die immer einsetzbar sind.

In Dowerton erwarten euch auf jeden Fall viele abstruse Figuren und verlorenen Seelen, die euch die Suche nach Amy Haven schwer machen wollen. Nehmt euch beispielsweise vor dem Lebenssauger in Acht, einer widerwärtigen und stinkenden Kreatur, die sich von gepeinigten Seelen ernährt. Ihr bekommt ihn nur zu Gesicht, wenn ihr eine Seele oder einen Geist beschwört und dann bleibt euch nur ein kurzer Moment, um dieses Wesen mit einer Waffe zu besiegen. Und das sollte recht fix geschehen, denn es kann schädliche Gifte aus seinen Körperöffnungen ausstossen. Die Vergessenen, die Shadowkin und der Ort des Bedauerns sind weitere Geister, Seelen und Räumlichkeiten, die nicht immer unbedingt das Beste für euch wollen. Für den Großteil eures Abenteuers habt ihr zudem nur zwei Gegenstände in eurem Bestand, zum einen ein Handy, welches u.a. zum Sichern und Laden eures Spielstands dient und eine Schere, die allerdings sehr rostig ist und von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden muss, da sie bei zu brutalem und häufigem Gebrauch zerbricht.

Euer Aufenthalt in Dowerton beschert euch eine First Person-Ansicht der Dinge, in der ihr euch in 90°-Drehungen rechts und links, sowie oben und unten umschauen könnt. Die vorgerenderten Hintergründe übermitteln gut den Verfall des einst schönen Örtchens, ihr merkt, dass an allem der Zahn der Zeit nagt. Hauptsächlich bewegt ihr euch in der Dunkelheit, geschickt eingesetzte Lichtquellen sorgen durch den so produzierten Licht- und Schatteneinfall für eine durchweg gruselige Atmossphäre, in der ihr so manchen Hinweis, aber auch viele Abscheulichkeiten entdecken werdet. Dark Fall: Lost Souls bietet jedoch nur eine mögliche Auflösung, in der ihr spielen dürft und Besitzer eines Breitbildmonitors werden enttäuscht sein, dass sie entweder die schwarzen Balken links und rechts ertragen müssen oder das Bild in einem 4:3-Verhältnis gestreckt bekommen, was auch nicht gerade positiver ist. Als Orientierungshilfe dient euch übrigens eine kleine Übersichtskarte, auf der noch nicht zugängliche Orte mit einem schwarzen X gekennzeichnet sind, denn nicht alle Bereiche Dowertons sind von Anfang an betretbar.

Gesteuert wird ausschließlich mit der Maus, ihr könnt aber auch auf die Richtungstasten eurer Tastatur zurückgreifen, beispielsweise, um euch umzusehen. Wie schon erwähnt, dient euer Handy sozusagen als Menü, welches bequem an unteren Bildschirmrand angewählt werden kann. In bester Myst-Manier erforscht ihr die düsteren Orte von Dowerton und dabei solltet ihr viel Geduld mitbringen. Durch die fehlende 360°-Drehmöglichkeit sind schon viele einzelne Drehungen notwendig, um wirklich alle Hinweise zu entdecken, manche werdet ihr nur finden, wenn ihr bestimmte Gegenstände verschiebt oder an ihnen rüttelt, was auch nicht immer reibungslos klappt.

Durchaus überzeugen kann der Sound des Spiels, der die düstere und mystische Atmosphäre von Dark Fall: Lost Souls effektvoll unterstreicht. Während eures gesamten Aufenthalts in Dowerton werdet ihr von einer leisen, nicht aufdringlichen Hintergrundmusik begleitet, die durch gut eingesetzte Soundeffekte, wie etwa den pfeifenden Wind oder den bröckelnden Putz der Wände unterstützt wird. Auch die Dialoge können durchaus überzeugen, zumal keine professionellen Synchronsprecher eingesetzt wurden.

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