| Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!
Prototype 2 - Das Review
|
|
PlayStation-Rollenspieler werden den ein oder anderen Titel aus der "Atelier"-Reihe bereits kennen. Entwickler Gust bringt hier in schöner Regelmäßigkeit Neues aus der Spielserie mit dem Alchemiesystem. Atelier Totori: The Adventurer of Arland ist nun der neueste Titel aus der Serie, der nun endlich auch in Europa erhältlich ist. Atelier Totori: The Adventurer of Arland schließt direkt an den Vorgänger Atelier Rorona an, diesen muß man aber nicht gespielt haben, Atelier Totori: The Adventurer of Arland bietet eine eigene Story. Schauen wir also einmal, ob sich das Warten auf das Japan-RPG gelohnt hat, oder eher nicht.
Die Geschichte von Atelier Totori: The Adventurer of Arland ist schnell erzählt. Totoris Mutter, eine Abenteurerin, wird vermisst. Alle sind der Meinung, dass sie bei einer ihrer Reisen verstorben ist, einzig Totori ist davon überzeugt, dass ihre Mutter noch lebt. Sie will nach ihr suchen, was aber nur mit einer speziellen Abenteurer-Lizenz möglich ist. Diese ist jedoch nur fünf Jahre gültig, viel Zeit bleibt also nicht.
Und hier komme ich auch schon zu einem Hauptaugenmerk, welches die Atelier-Titel von anderen RPGs unterscheidet. Man spielt unter Zeitdruck, denn man hat nur diese fünf Jahre, um Totoris Mutter zu finden, sollte diese denn noch leben. Scheinbar eine ganze Menge Zeit, allerdings nimmt jede Aktion, die man im Spiel ausführt, Zeit in Anspruch. So vergehen alleine beim Absolvieren des Tutorials schon locker drei Monate, wie man sieht, die Zeit drängt. Um im Spiel voranzukommen, muß man regelmässig seine Alchemiefähigkeiten verbessern, für neue Ausrüstung sorgen usw., denn nur dann darf man Gebiete bereisen, die für unerfahrene Abenteurer verschlossen bleiben.
![]()
Alchemie hat den Nachteil, dass sie Rohstoffe und Zutaten benötigt. Diese müssen natürlich besorgt werden, z.B. indem man gegen Monster kämpft. Diese Kämpfe laufen (wie bereits im Vorgänger) rundenbasiert ab. Man hat hier typische Befehle, die man ausführen kann. Angreifen, Items verwenden usw. gehören dazu, die Kämpfe laufen allesamt recht einfach und übersichtlich ab. Das heißt aber nicht, dass auch alle Monster leicht zu besiegen sind, ohne die richtige Ausrüstung gelangt man sehr schnell ins Hintertreffen. Natürlich nehmen auch die Kämpfe Zeit in Anspruch, so merkt man schon nach einiger Spielzeit, dass die Uhr unerbittlich gegen einen tickt. Schade eigentlich, denn Atelier Totori: The Adventurer of Arland bietet viele Orte, die man einfach gerne einmal "nur so" bereisen würde oder sich hier und da länger umschauen könnte. Unter dem Aspekt, alles möglichst schnell zu erledigen, verpasst man jedoch gerne mal das ein oder andere im Spiel.
Damit man aber doch alles im Spiel zu Gesicht bekommt, haben die Entwickler von Gust zehn verschiedene Enden ins Spiel gepackt. Welches Ende man zu sehen bekommt, entscheidet sich während des Spiels, wie man sich bei bestimmten Aufgaben oder Situationen entscheidet usw. Allerdings kann es auch vorkommen, dass man - gerade beim ersten Spielen - gar kein Ende zu Gesicht bekommt, da die fünf Jahre um sind, bevor man die eigentliche Aufgabe lösen konnte.
Auf den Reisen, die man im Laufe des Spiels absolviert, gibt es jede Menge Dinge zu sammeln, die dann für die Alchemie verwendet werden können. So stellt man z.B. Tränke oder Bomben her, bastelt sich aber auch neue Rüstungen oder Waffen.