| Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!
Prototype 2 - Das Review
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Noch etwas mehr als einen Monat müssen Fussballfans in aller Welt warten, bis in Südafrika der Abstoß zur FIFA Fussballweltmeisterschaft 2010 erfolgt. Südafrika wird dann gegen Mexiko das Eröffnungsspiel bestreiten, wer Weltmeister wird, werden wir erst am 11.07.2010 wissen, also einen Monat nach dem Eröffnungsspiel. Wer so lange nicht mehr warten möchte, der kann sich nun dank FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 das runde Leder in die heimische Stube holen und dem virtuellen Sport frönen. Ob der virtuelle Kick Spaß macht, oder ob man das Spiel besser tief unter einem Stadion vergraben sollte - wir werden sehen...
Wer Fußballspiele auf Konsole und PC kennt, wird kaum an den FIFA-Titeln aus dem Hause Electronic Arts vorbeigekommen sein. Das nun aktuelle FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 wird Spielern von "FIFA 10" recht bekannt vorkommen, denn im direkten Vergleich zum letzten Ableger der Serie gibt es kaum Veränderungen oder Neuerungen. Daher möchten wir auch schon jetzt anmerken, dass Besitzer von "FIFA 10" lieber erst einmal Probespielen sollten, bevor sie sich FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 zum Vollpreis kaufen.
Da die FIFA-Lizenz bei EA liegt, war es abzusehen, dass zum diesjährigen Fußballgroßereignis ein Spiel erscheinen wird. Für unseren Test zogen wir die PS3-Version heran. FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 bietet alle 199 Nationalmannschaften, die jemals an einer WM-Qualifikation teilgenommen haben. So sind neben den üblichen WM-Favoriten wie Brasilien, Italien, Spanien oder Deutschland auch kleinste Nationen mit von der Partie. Ob Mali, Burkina Faso oder Uganda, alle Teams fanden Einzug ins Spiel und können vom Spieler zum Traum eines jeden Fußballers geführt werden: Zum Gewinn der Weltmeisterschaft
Im Hauptmenü erwarten den Spieler eine Menge Spielmodi. Ob nun im "schnellen Spiel" eine vom System vorgeschlagene Partie, eine komplette Weltmeisterschaft, wahlweise sogar mit Qualifikation, als Mannschaftskapitän oder in diversen Online-Modi zu spielen, es wird vermutlich für jeden etwas dabei sein. Wer erst ein wenig üben möchte, findet hierzu einen Trainingsplatz, auf dem er sich austoben darf. Ob Freistöße, Elfmeter oder anderes, hier kann man seine Spielweise ein wenig perfektionieren.
Nimmt man vor dem Spielen einmal die Optionen unter die Lupe, wird man die erste Neuerung von FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 erkennen. Kommt man nämlich bei den Controller-Einstellungen an, fällt einem die "2-Tasten-Steuerung" auf, die man nun auswählen kann. Bei dieser Steuerung ist wohl eher an Gelegenheitsspieler gedacht worden, die keine Lust haben, die doch sehr komplexen Steuerungsmöglichkeiten von FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 zu "lernen".
Wie der Name der Steuerung vermuten läßt, lassen sich alle wesentlichen Dinge mit zwei Tasten erledigen. Eine ist zum Passen, die andere zum Schießen. Kann man mit dieser Steuerungsmethode gegen die KI noch Erfolge erzielen, sollte man nicht versuchen, damit online erfolgreich zu werden. Zu wenige Möglichkeiten hat man hierdurch und wird kaum einen menschlichen Gegner finden, den man so besiegen kann. Daher kann man sagen, dass dieses neue Feature vielleicht gut gedacht war, aber einfach zu wenig bietet, um erfolgreich virtuellen Fußball spielen zu können.
Entscheidet man sich für den "Mannschaftskapitän"s-Modus, kann man in der Nationalmannschaft seiner Wahl einen Spieler übernehmen. Dieser fängt jedoch nicht gleich als Topspieler an, sondern muß sich durch Leistung erst einmal für das Team seiner Nation empfehlen. Durch Spiele im B-Team kann er sich nach oben arbeiten. Um die Sache interessanter zu machen, muß man keinen realen Spieler übernehmen, sondern kann diesen selbst erstellen. Hier gibt es optisch sehr viele Möglichkeiten, den Spieler an seine eigenen Wünsche anzupassen. Natürlich muß man ebenfalls festlegen, auf welcher Position der Spieler spielen soll, was für die späteren Spielbewertungen wichtig wird. Da die Spieler in den Spielen von ihrem Trainer benotet werden, gilt es z.B. positionstreu zu spielen. Wer also einen Abwehrspieler erstellt, sich aber permanent im Sturm aufhält, wird kaum gute Noten einheimsen können.
Gelbe Pfeile unter dem Spieler zeigen an, wo er sich auf dem Spielfeld in etwa hinbegeben sollte, damit der Trainer zufrieden ist. Natürlich sieht der Trainer auch andere Dinge, die er benoten wird. Stürmer sollten Tore schießen, aber trotzdem auch an ihre Mitspieler denken und flanken, wenn es sinnvoller wäre.
Abwehrspieler z.B. sollten natürlich alles daran setzen, die gegnerische Mannschaft am Toreschießen zu hindern usw. Damit keine Langeweile aufkommt, gibt es einige Karriereziele, die man versuchen kann, zu erreichen. Diesen Modus kann man natürlich ebenfalls durch eine komplette Qualifikation und Endrunde spielen, aber auch nach einer WM kann man seinen Spieler weiter voranbringen, denn diesen kann man speichern und erneut "verwenden", natürlich nun mit besseren Werten.
Im WM-Modus darf man natürlich auch eine komplette Mannschaft übernehmen. Hier wählt man erst einmal eine von 199 Mannschaften aus, wobei es natürlich leichter ist, mit einer großen Fußballnation erfolgreich zu spielen, als mit einer Nation, die man nicht wirklich mit dem Fußballsport in Verbindung bringt. Anhand von Sternen sieht man, wie stark die einzelnen Mannschaften sind. Glänzen bei den Top-Nationen ganze 5 Sterne, gibt es einige Nationen, bei denen gerade mal ein halber gefüllt ist. Nur echte Profis werden es schaffen, mit diesen Erfolge einzuheimsen.
Hat man sich für eine Mannschaft entschieden, darf man auswählen, ob man gleich ins WM-Turnier springen will, oder aber die komplette Qualifikation spielen möchte. Entscheidet man sich für letzteres, kann man noch festlegen, ob man die reale Qualifikation nachspielen will, oder aber ob diese zufällig erstellt werden soll. Auch Freundschaftsspiele werden in der Qualifikationsphase nicht vergessen, diese sollte man nutzen, um Taktiken auszutesten und sich an sein Team zu gewöhnen.
Natürlich besteht das Herzstück des Spiels aus den Multiplayer-Möglichkeiten. Fußball ist eben kein Sport für Einzelspieler, was auch beim digitalen Ableger der Fall ist. Zum einen gibt es hier das Turnier der Nationen. Hier entscheidet man sich wieder für eine Mannschaft seiner Wahl und versucht, für diese Erfolge und damit Ranglistenpunkte einzuspielen. Eine Mannschaft mit wenigen Sternen bekommt bei einem Sieg wesentlich mehr Punkte gutgeschrieben als Teams, die die volle Sternzahl haben. Wichtig hierbei ist, dass alle Spiele, die weltweit gespielt werden, in diese Nationenwertung eingerechnet werden. Man kann also nur versuchen, seinen Teil zur weltweiten Leistung hinzuzusteuern und sein Team nach oben zu bringen. Zum Zeitpunkt meines Tests lag in der Nationenwertung Holland an der Spitze, dicht gefolgt von Mexiko. Deutschland beispielsweise lag nur auf dem 11. Rang.
Neben dem Turnier der Nationen gibt es noch viele andere Spielmodi, die man online ausprobieren kann, natürlich auch eine Art Liga mit Nationalmannschaften, in der man sich von der 3. Liga nach oben arbeiten muß, was nicht wirklich einfach ist.
Weitere Neuerungen im Vergleich zu "FIFA 10" sind zum einen das überarbeitete Elfmeterschießen, zum anderen die Intelligenz der Torhüter.
Letztere reagieren wesentlich besser, als in "FIFA 10". Konnte man diese da noch durch einfache Lupfer mehrmals pro Spiel ausspielen, bleiben die Torhüter diesmal auch mal im Kasten stehen, statt bei der kleinsten Kleinigkeit rauszulaufen. Allerdings bedeutet das nicht, dass man nun die perfekten Keeper im Kasten stehen hat. Auch in FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 reagieren die Schlußmänner teilweise nicht nachvollziehbar, lassen sich oft zu leicht ausspielen. So kommt es vor, dass in einem Spiel mit Halbzeiten a 5 Minuten locker 6 oder mehr Tore fallen. Hier kann man also nur weiter hoffen, dass EA dieses Manko endlich bei "FIFA 11" in den Griff bekommen wird.
Das Elfmeterschießen wurde hingegen gut überarbeitet und ähnelt jetzt einer Art Minispiel. Als Schütze bekommt man einen Balken eingeblendet, bei dem es gilt möglichst im grünen Bereich zu bleiben, sobald man schießt. Nun noch den Stick in die entsprechende Richtung drücken und einem guten Schuß steht nichts mehr im Wege. Als Torhüter muß man per Stick in die richtige Richtung springen und sich nicht nervös machen lassen, will man einen Torerfolg durch einen Strafstoß verhindern.
Die Aufmachung von FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 kann man als sehr gelungen bezeichnen. Die Atmosphäre in den Stadien kommt sehr gut rüber, natürlich sind alle originalen WM-Stadien übernommen worden. Bei den Qualifikationsspielen hat man sich leider pro Land auf ein Stadion festgelegt, so finden etwa in Deutschland alle Qualifikations- und Freundschaftsspiele in Berlin statt. Bei den WM-Spielen wurde noch ein wenig mehr in die Präsentation gesteckt, als bei den Freundschafts- oder Qualifikationsspielen. Papierschnipsel in Landesfarben, Feuerwerk und tolle Kulisse sorgen dafür, dass die Stimmung ausserhalb des Platzes gut auf den Spieler übergeht. Die Spieler der Mannschaften wurden ebenfalls sehr gut gestaltet, man erkennt also sehr gut, wer wer ist, zumindest bei den bekannten Spielern.
Viele Zwischeneinblendungen lockern den Spielverlauf auf, Wiederholungen dürfen natürlich bei wichtigen Spielszenen nicht fehlen. Bei den Zwischeneinblendungen wie z.B. kurzen Sequenzen der jeweiligen Trainer fällt leider auf, dass nur die "grossen" Nationen wirklich richtig ins Spiel gebracht wurden. Ein Trainer wird z.B. nicht eingeblendet, wenn man statt einem Top-Team beispielsweise das Team von Uganda übernommen hat. Auch äußert sich das bei den Spielernamen. Kennen die Kommentatoren jeden einzelnen Spieler der großen Nationen, bekommen sie bei kleineren den Mund nicht mehr auf. Das ist etwas schade, hier hätte ich es begrüßt, wenn alle Mannschaften gleichwertig behandelt worden wären.
Die Steuerung ist komplex, aber man wird sich recht schnell an diese gewöhnen. Spielt man nur gegen den Computer (bzw. die Konsole), kann man getrost zur 2-Tasten-Steuerung greifen, gegen menschliche Gegner kann man diese aber vergessen.
Es gibt aber leider auch etwas zu meckern an FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010: Bei längeren Spielsitzungen, die wir in der Testphase hatten, kam es nach einigen Stunden Spielzeit zu Rucklern in den Spielen und einmal sogar zum Komplettfreeze der Konsole, die nur durch Aus- und wieder Einschalten beruhigt werden konnte. Die Ruckler im Spiel treten zwar nicht permanent auf, jedoch blieb pro Spiel (wie gesagt, dies trat erst nach mehreren Spielstunden am Stück auf) das Bild für wenige Sekunden stehen, was natürlich je nach Situation spielentscheidend sein kann. Ich schließe aus, dass es an der Konsole liegt, da diese zum einen recht frisch ist (Slim, 250GB-Version), daher kaum Staub in ihr ruhen dürfte, zum anderen in keinem anderen Spiel bisher Probleme auftraten. Ob andere Spieler dieses Problem auch hatten, kann ich nicht sagen, wer davon betroffen ist, kann sich gerne bei uns im Forum im oben angegebenen Thread äussern.