Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 13. Juni 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: PlayStation 3
Veröffentlicht am 13. Juni 2011 Zugriffe: 223
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Es gibt Action-Adventure-Kost für Ihre PlayStation 3, mit der Sony dem Genre einen neuen Stempel aufdrücken möchte. Ob das auch gelingen wird und dieses Spiel sowohl vom Gameplay als auch den technischen Gesichtspunkten her überzeugen kann wird sich zeigen, einen kleinen Einblick erhalten Sie hier.


Die Hauptfigur des Spiels ist die Kriegerin Nariko und diese hat eine Geschichte zu erzählen:
„Das himmlische Schwert ... Mein Leben lang habe ich in seinem Schatten gestanden.
Die Alten sagen, es wurde für die Hand eines blutrünstigen Gottes geschmiedet. Jeder Sterbliche, der es führt, muss dafür einen schrecklichen Preis zahlen: Bei jedem Schlag spürt er, wie seine Lebensenergie schwindet. Als Kind erfüllte mich das Schwert, das so lange nicht benutzt und gleichzeitig so verehrt wurde, mit Misstrauen und Furcht. Ich zweifelte nicht an seiner Macht, aber ich fragte mich, ob man seine Macht jemals zum Guten wenden könnte.

In meinem Clan wurde das Schwert verehrt und geliebt. Der Legende nach würde unserem Volk eines Tages im Jahr des Feuerpferdes ein Sohn geboren werden, der diese Klinge gegen einen mächtigen Feind erheben würde. Dann würde das Schwert das Blut vergelten, das wir zu seinem Schutz vergossen hatten. Es würde uns dabei helfen, über das Böse zu triumphieren, und unserem Volk auf ewig den Frieden sichern. Das Jahr des Feuerpferdes kam und mit ihm ein Kind. Ein Mädchen. Ich. Der Clan beweinte sein Unglück und glaubte, dass sich die Götter gegen ihn gewandt hatten. Ich war nicht der Held, auf den sie gewartet hatten. Als Erstgeborene ihres Oberhauptes hätte ich ihre Prinzessin sein müssen. Stattdessen schmähte man mich als lebenden Fluch. Ich erinnerte sie nur daran, dass ihre Vernichtung bevorstand und sie machtlos waren.

Der Schatten des Schwertes wird immer länger. Die Tage meines Clans sind gezählt, und im schwindenden Licht stürmen die Horden des brutalen Königs Bohan über die Ebenen. Was kann ich tun, außer das Schwert zu beschützen, das er sucht: das Schwert, das ich hasse, das Schwert, das all meine Hoffnungen seit dem Augenblick meiner Geburt zunichtegemacht hat? Es zu führen, wird mich töten. Aber was ist schon der Tod für jemanden, der nie wirklich gelebt hat ...“

Soviel zur Story, die dem Spiel zugrunde liegt und die schon einige nützliche Einblicke gibt. So wissen Sie jetzt schon, dass der Hauptcharakter weiblich ist und das das namensgebende Schwert eine unangenehme Eigenart hat, nämlich die Tatsache, dass es Leben absaugt. Weitere Hintergründe, Legenden und Informationen über Freund und Feind erfahren Sie, wenn Sie sich durch die insgesamt sechs Kapitel vorarbeiten. Dabei wurde der Spielauftakt sehr interessant gestaltet, denn „Heavenly Sword“ beginnt mit der entscheidenden Schlacht und dem Tod der Heldin, um dann in einer Rückblende die Geschehnisse anzugehen.

In diese Schlacht wurde praktischerweise eine Art Tutorial eingebaut, dass Ihnen die Steuerung näherbringt und Sie mit den ersten Angriffsmöglichkeiten vertraut macht. Das Kampfsystem wurde recht übersichtlich gehalten, so dass Sie mit wenigen Tasten ungemein schlagkräftige Effekte erzielen können. Dabei bleibt das himmlische Schwert beileibe nicht Ihre einzige Waffe, während des Spielverlaufs greifen Sie auch mal auf Kanonen oder altertümliche Raketenwerfer zurück. Gegner gibt es wahrlich reichlich, auch Bosskämpfe stehen an, in denen der zu besiegende Scherge direkt mehrere Lebensbalken hat.

Wer jetzt vielleicht denkt, dass alles doch sehr nach einem Hack'n'Slay klingt und so gar nicht nach einem Action-Adventure, der lasse sich gesagt sein, dass er damit sogar bedingt recht haben könnte. Zwar gibt es auch einige Rätsel, die aber allesamt sehr leicht zu lösen sind, der Hauptaugenmerk des Spiels liegt aber eindeutig auf den zahlreichen Kämpfen und Massengemetzeln, wobei Sie es leider immer mit den gleichen Gegnertypen zu tun bekommen. Um zu einem richtigen Action-Adventure zu werden, müsste „Heavenly Sword“ hier mit weitaus mehr aufwarten.

Abwechslung bieten die Passagen, in denen Sie in die Rolle von Narikos Schwester schlüpfen, denn die traumatisierte Kai spielt sich ganz anders und ist dank ihrer automatischen Armbrust alles andere als eine Nahkämpferin. Mit ihren Selbstgesprächen und ihrer doch etwas seltsamen Art ist Kai recht unterhaltsam, auch wenn sie im Grunde auch nichts anderes macht, als gegen reinste Horden zu kämpfen und sich ihres Lebens zu erwehren. Oft sind diese Passagen auch recht lang geworden und es scheint eher so, dass sie viel dazu dienen, das Spiel künstlich in die Länge zu ziehen.

Speicherpunkte gibt es reichlich und diese sollten auch fleißig genutzt werden, damit das Spiel nicht schon früh endet und gerade vor Bosskämpfen die Sicherheit gegeben ist, dass Sie direkt einen neuen Versuch starten können, sollten Sie eine Niederlage erlitten haben. Ab und an stehen auch einige Quick Time Events an, bei denen Sie ein hohes Mass an Reaktionsgeschwindigkeit beweisen müssen. Auch da ist es oftmals sehr hilfreich, wenn Sie einen Speicherstand zur Verfügung haben. Insgesamt ist der Schwierigkeitsgrad des Spieles sehr hoch, auch wenn nicht jeder gemachte Fehler gleich zum Tod der Heldin führen muss und es des öfteren auch Alternativwege gibt.

Die Grafik des Spiels ist einfach bombastisch und nutzt die Möglichkeiten der PlayStation 3 voll aus. Hochauflösende Texturen, gewaltige Explosionen oder die Handlung, die in beeindruckenden Zwischensequenzen erzählt wird, detailgetreue Animationen dank Motion-Capturing-Verfahren - „Heavenly Sword“ zieht wirklich alle Register.

Auch der Sound kann sich hören lassen, die Sprachausgabe ist ausgezeichnet synchronisiert. Die Musikuntermalung ist ebenfalls sehr stimmig, leider übertönt sie manchmal die Dialoge.
Die Steuerung ist intuitiv, Sie kommen mit wenigen Tasten aus, erreichen damit aber weitreichende Attacken und Bewegungsabläufe.

Die Blue-Ray-Disc des Spiels hat übrigens noch einige Extras zu bieten, die aber allesamt erst freigespielt werden müssen. Dazu zählen einige Making Of-Sequenzen und Animefolgen. Lobenswert ist außerdem noch, dass elf Sprachfassungen enthalten sind, zwischen denen Sie jederzeit wechseln können.


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