Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


Bewertung:  / 1
SchwachSuper 
Erstellt am 24. Oktober 2011 Geschrieben von Sven Wagener Kategorie: Xbox 360
Veröffentlicht am 24. Oktober 2011 Zugriffe: 825
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2K Sports hat es jedes Jahr leichter, denn die Konkurrenz im Basketball wird immer geringer. Setzt nun schon EA seit einiger Zeit aus, wenn es um Basketball geht, macht dies diesmal offenbar gleich die gesamte NBA und räumt damit einem Game das Feld. Ok, der Lockout in den Staaten, (bei dem es um Spielergehälter geht und dabei ein Streit zwischen Spielern, Managern, Teams und der Liga entbrannt ist) ist wohl eher nicht geplant gewesen, aber immerhin sitzen die Leutchen dann nicht vorm TV oder in der Halle, sondern können in diesem Moment ganz gepflegt an der heimischen Konsole dem Basketball-Sport fröhnen. Ob denn NBA 2K12 zum Spielen anregt, oder eher die Videogames-Spieler ebenfalls zum Streik aufruft, unser Review kann euch da vielleicht weiterhelfen...

Das Hauptproblem von NBA 2K12 ist ein ähnliches, wie bei anderen Sportspielen auch. Wie bei diversen Fußball- oder Eishockey-Titeln ist es schwer, an guten Spielen noch etwas zu verbessern. Daher sucht man auch bei NBA 2K12 die Neuerungen und Verbesserungen eher im Detail, wird dort aber dafür dann auch fündig. Fange ich also am besten mit der Neuerung an, die am offensichtlichsten ist, nämlich der neue Legenden-Modus. Durfte man bisher nur als Michael Jordan einen der großen Basketballer spielen, sind es nun insgesamt 15 Basketball-Stars aus vergangenen Tagen, in deren Rolle man schlüpfen darf. Und nicht nur diese 15 Spieler sind enthalten, nein, man bekommt gleich das gesamte Team aus der entsprechenden Epoche serviert. So kann man in diesem Modus eine kleine Zeitreise erleben und spielt z.B. in den 60er Jahren. Um dem Spieler auch gleich das Gefühl zu vermitteln, wirklich dort gelandet zu sein, wird die gesamte Präsentation auf die 60er umgestellt. Das Spiel schaltet auf schwarz/weiß um, Farbfernsehgeräte waren damals eben kein Standard, die Kommentatoren klingen, als sprechen sie durch Blechbüchsen und auch die Spieler und das Spielfeld präsentieren sich im 60er-Look. So oder ähnlich ist es bei allen 15 Legenden, die man spielen darf, hier wird die gesamte Präsentation an deren aktive Spielzeit angepasst.

 



Ob nun Russel, Erving, Malone, Pippen oder Jordan, man wird im neuen Legenden-Modus schon einige Zeit verbringen, wenn man sich diesen komplett anschauen will, was ich unbedingt empfehle! Leider darf man die freigeschalteten, klassischen Teams nicht im Online-Spiel verwenden. Warum, das weiß vermutlich nur 2K. Beim Onlinespiel komme ich übrigens gleich zum größten Schwachpunkt in NBA 2K12. Zum einen muß man, bevor man überhaupt online spielen darf, ein neues 2K-Konto anlegen, welches durch eMail-Verifikation zu bestätigen ist. Hier dürften schon einmal die Probleme bekommen, die kein eMail-Konto besitzen, oder zu Hause wirklich nur die Konsole stehen haben und ansonsten nicht im Internet tätig sind. Ok, diese Zahl wird immer geringer, aber für ein Spiel, welches auf Konsole erscheint, sollte ein PC (oder ähnliches) dann keine Voraussetzung darstellen!
Hat man sein Konto aktiviert, darf man in diversen Spielmodi online antreten. Obwohl es hier schon einige Patches gab, ist das Matchmaking leider noch immer keine ganz runde Sache. Auch die Verbindung bricht gelegentlich ab, was auf Dauer keinen großen Spaß macht.

Wechselt man aber ins Offline-Geschehen, zeigt NBA 2K12 seine ganzen Stärken. Egal ob alleine mit dem selbstkreierten Spieler, oder aber mit bis zu vier Spielern an einer Konsole, hier ist NBA 2K12 Unterhaltung pur. Dies beginnt schon bei der optischen Präsentation. Sieht man einmal davon ab, dass nicht alle Spieler ihren realen Gegenstücken total ähneln (ja, man erkennt sie schon, aber nachbessern könnte man hier trotzdem im kommenden Jahr), bekommt man mit NBA 2K12 einfach alles spendiert, was ein Basketball-Spiel oder seine TV-Übertragung ausmachen. Fangen wir einmal beim Kommentatorenteam an. Gerade die Sprecher im virtuellen Sport sind es, die in Fußballspielen eher zum Lachen anregen, als dazu, fachlich informiert zu werden. Dies ist in NBA 2K12 ganz anders. Die Sprecher fiebern beim Spiel mit, kommentieren Spielzüge 1a, fachsimpeln, wenn auf dem Feld gerade wenig passiert oder unterbrechen ihre Sätze, wenn eine geniale Aktion dazu animiert. Sollte man also einmal einem Sportspiel einen Sonderpreis für die besten Kommentatoren geben, NBA 2K12 hat ihn verdient!

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