| Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!
Prototype 2 - Das Review
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Man nehme einen Quecksilbertropfen, ein Brett, werfe ein paar Hindernisse darauf und versuche, den Quecksilbertropfen von der einen Seite auf die andere zu manövrieren, schwupps, man hat sein eigenes Mercury Hg erstellt. Ok, ganz so einfach ist es nicht, allerdings erläutert dies in einem Satz, was den Spieler bei Mercury Hg erwartet. Allerdings muß man seine Spielbretter nicht selbst basteln, sondern bekommt über 60 fertige präsentiert, durch die man sich durcharbeiten muß. Ob dies Spaß machen kann, oder ob man den Quecksilbertropfen lieber in ein Thermometer stecken sollte, damit er dort seinen Lebensabend verbringen kann, wir werden sehen...
Wem das Spielprinzip nun bekannt vorkommt, der erinnert sich vielleicht an das Jahr 2005, denn da erschien der erste der Mercury-Titel, damals noch für die PlayStation 2. Auch damals schon war das Spielprinzip, einen Quecksilbertropfen auf einem mit Fallen gespickten Parcours von A nach B zu manövrieren. Damit es nicht langweilig wird, natürlich unter Zeitdruck. Die Zeit heilt viele Wunden, ändert aber keine Spielprinzipe, daher geht es in Mercury Hg eben genau um diese Aufgabenstellung. Quecksilbertropfen haben einen großen Vorteil: Sie können kleiner werden und "überleben" trotzdem. Das heißt, wenn ihr in eine Falle geratet, geht nicht der ganze Tropfen vor die Hunde, sondern er wird nur kleiner. Je mehr ihr am Ende des Levels aber noch von eurem Ursprungstropfen ins Ziel bringt, umso mehr Punkte gibt es natürlich.
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Wer nun eine sagenhafte Story erwartet, hier ist sie:
Hg, so heißt unser Tropfen, wurde entführt und in einen tiefen Kerker gesperrt. Aus diesem kann er nur entkommen, wenn er sich durch schwierigste Prüfungen arbeitet, die ihn dem Ausgang immer ein Stückchen näher kommen lassen. Schafft er dies nicht, wird er nicht mehr rechtzeitig im Schloß sein, um die pinke Prinzessin vor einer garstigen Schildkröte zu... ähm... stopp, das war was anderes. In Mercury Hg gibt es ja gar keine Story. Nein? Nein! Ihr bekommt also auch nicht erklärt, wieso ihr einen Quecksilbertropfen steuert, wieso dieser durch die einzelnen Level kommen muß usw. Es ist halt einfach so!
Wenn man damit kein Problem hat, übernimmt man also die Rettung des Quecksilbertropfens. Allerdings steuert man nicht diesen himself, sondern man kippt das Spielbrett. Je stärker ihr die Umgebung neigt, umso schneller flutscht euer Tröpfchen durch die Gegend. Hier gilt es also, eine ruhige Hand zu bewahren, wenn man seinen Tropfen nicht in eine der vielen Fallen jagen will. Um den Spieler langsam mit dem Spielgeschehen vertraut zu machen, bekommt man zu Beginn einige leichtere Tutoriallevel spendiert. In diesen wird erklärt, wie sich der Tropfen wann verhält etc.
Hat man die ersten Level hinter sich gebracht, wird es aber auch langsam schon schwierig. Neben der Menge, die am Ende vom Tropfen übrig ist, fallen übrigens weitere Faktoren in die Endpunktzahl hinein. Zum einen sollte man - während man den Tropfen durch ein Level steuert - mit dem Quecksilberblob herumliegende Atome einsammeln. Diese bringen Bonuspunkte. Dann gibt es noch die unerbittlich tickende Uhr. Ist die Zeit abgelaufen, ist das Spiel jedoch nicht zu Ende, man darf den Level trotzdem weiterspielen. Allerdings bekommt man keine Bonuspunkte für die Restzeit mehr.