Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 13. Juni 2011 Geschrieben von Sven Wagener Kategorie: Xbox 360
Veröffentlicht am 13. Juni 2011 Zugriffe: 453
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2 Jahre ist es her, dass der Spieleentwickler Tetsuya Mizuguchi (Q-Entertainment) den ersten Teil von Ninety-Nine Nights (kurz N3), entstehen ließ. Nun liegt uns der zweite Teil vor. Ninety-Nine Nights 2 (N3II) bietet Schlachten gegen Horden von Kriegern. Nicht zehn, nicht hundert, nein, tausende von Gegnern warten auf euch in den einzelnen Missionen. Der Kampf Gut gegen Böse findet eine Fortsetzung in einer mäßigen Geschichte und wer ein reines Hack´n Slay erwartet, dem muss ich eingeschränkt widersprechen…


Galan, der Himmelswolf, kommt aus einem zerstörten Land, um den “Herrn der Nacht” zu bezwingen. Dieser ist in der mittleren Ebene aufgetaucht, verwüstet das Königreich und hat es in seiner Bahn erobert. Die Überlebenden haben sich versteckt, um der übermächtigen Armee des “Herrn der Nacht” zu entkommen. Zwei Festungen fielen und der Feind steht vor den Toren. Galan soll zunächst in die Ebene von Palma reisen und die Trutzburg Verdei zurückerobern. Ihm wird ein Elder-Amulett mitgegeben, dass er in der Trutzburg auf einen Altar abzulegen hat. Dadurch erhält die Burg magischen Schutz, der bis zum nächsten Vollmond anhält….

Man beginnt das Spiel zunächst mit Galan, doch es werden im weiteren Verlauf des Spiels vier weitere Charaktere freigeschaltet. Mit Sephia, Zazi, Levv und Maggi ist es genauso möglich die Story zu spielen. Prima ist dabei die Idee, dass jeder Charakter seine eigene Geschichte hat und dadurch auch die Storyline anders ist. Das heißt, dass es Missionen gibt, die nur mit dem jeweiligen Charakter zu spielen sind. Natürlich treffen sich die fünf Vertreter des Guten an verschiedenen Orten wieder und dienen mitunter als Unterstützung. Zudem müssen auch so einzelne Abschnitte wiederholt gespielt werden, allerdings ist es eine Herausforderung auch die anderen Charaktere zu spielen und die Neugier auf die unterschiedlichen Wege wächst. Es ist auch grundsätzlich möglich, die Story eines Charakters zu unterbrechen und eine andere zu spielen, jedoch muss man dann aufpassen, da sich einige Passagen aus anderen Geschichten wiederholen, dass man nicht den Überblick verliert. Es könnte ratsam sein, die einzelnen Storys lieber nacheinander zu spielen.

Die Story um Galan beginnt gleich in einem riesigen Gemetzel. In alter Hack´n Slay-Manier kämpft man sich gleich durch die ersten Horden. Die Umgebung wirkt finster und ist auch dem weiteren Verlauf so angepasst. Ein Blick ins Menü zeigt uns, dass es Hauptmissionen wie auch Nebenmissionen zu bewältigen gibt. Um auch die Nebenmissionen zu aktivieren, ist es ratsam wirklich jede Ecke der Karte zu durchforsten. Zudem finden sich im Spiel auch viele nützliche Dinge, die nicht zwingend notwendig sind, doch nur so lässt sich der volle Spielgenuss auskosten und natürlich wird so auch der weitere Spielverlauf einfacher, da es beispielsweise für das Erledigen der Nebenmissionen Extra-Punkte gibt.

Auffällig gut wirkt der Sound auf mich. Immer dem jeweiligen Spielgeschehen angepasst verbreitet er eine Extra-Portion Spannung. Die Grafik des Spieles ist eher mittelprächtig. Hier hat die Welt mit Sicherheit schon besseres gesehen und unterm Strich muss man hier Abstriche machen. Trotzdem wirkt die Grafik auf mich sehr passend, mitunter finster und darum auch nicht wirklich schlecht. Größere Probleme gibt’s da eher bei den Texturen. Die Kontrollpunke sind mitunter auch schlecht gesetzt. Es kommt häufiger vor, dass man einen größeren Abschnitt wiederholen muss, wenn man stirbt. Und das kann nervig sein…
Die Steuerung ist ohne Probleme einfach zu bedienen, doch auch die Kameraperspektive ist in meinen Augen nicht gut umgesetzt. Da hätte ich mir mehr Distanz gewünscht, was augenschonender gewesen wäre.

Im Hauptbildschirm sehen wir zwei Leisten unterschiedlicher Farbe. Die grüne stellt meine verbleibende Energie dar. Die blaue zeigt die Leiste, durch die sich extra starke Zauberangriffe tätigen lassen. Diese füllt sich beispielsweise durch Erlegen der Gegner und lässt sich dann durch Drücken von RB aktivieren. Zudem sind die Kombos, die Anzahl erledigter Gegner und die Karte sichtbar (Zwei Zoom-Gößen). Es ist nicht nur möglich, sich mit seinem Schwert durch die Massen zu kämpfen, sondern auch mit Zauberei. Am Anfang stehen dafür lediglich zwei Zauber zur Verfügung und zwar Beben und Flächenangriff. Im weiteren Spielverlauf stößt man auf neue Zauber und natürlich auch auf neue Waffen. An dieser Stelle möchte ich noch auf meine obige “Anspielung” eingehen. Wir reden hier tatsächlich von Hunderten Gegnern, die einem gegenüber stehen. Es ist natürlich möglich sich in alter Hack´n Slay-Manier durchzukämpfen. Allerdings möchte ich dringend erwähnen, dass es durch das Aufleveln von Zauberkräften und deren Einsatz im weiteren Spielverlauf durchaus möglich ist, den Großteil dieser Gegner in Kürze zu beseitigen und dann lediglich die Hartnäckigen oder Verfehlten noch zu vermöbeln. Genau aus diesem Grund ist der Titel für mich kein reines Hack´n Slay. Wer es mag, kann so spielen, es ist allerdings nicht zwingend notwendig. Ganz im Gegenteil! Durch sinnvolles Einsetzen der Zauber sind die Gegner meist in Kürze besiegt und der eigentliche Spielspass geht nicht verloren. Wer Ninety-Nine-Nights II hauptsächlich nur ohne Zauber spielt, dem wird es durch die vielen und dann langen Kämpfe eventuell an Langzeitmotivation fehlen.

Das Spielgeschehen läuft im Grunde so ab, dass es Tausende von Gegnern in jeder Mission zu besiegen gilt. Am Ende der meisten Missionen warten Bossgegner auf euch, auf dem Weg zu diesen sind leichte Rätsel zu lösen. Hierbei kommen wieder die unterschiedlichen Charaktere ins Spiel. Jeder unserer fünf Helden hat eine Spezialfähigkeit, die man benutzen muss, um beispielsweise durch Feuerhürden zu gelangen oder Felsbrocken aus dem Weg zu räumen. Zumeist müssen Türen und Tore geöffnet werden, um weiterzukommen. Ein großes Manko sind zum Ende der Missionen die Bosse. Aus diesen Abschnitten hätte man sehr viel mehr machen können. Außer Ausweichen und Angreifen passiert nicht viel. Zudem ist häufig ein heftiger Schwierigkeitsanstieg zu spüren.

Nach den Missionen erfährt man zunächst den Punktestand und den erspielten Rang, der sich aus etlichen Dingen wie Zeit, Anzahl der Gegner, erledigte Nebenmissionen etc. errechnet. Anschließend gelangt man ins Charaktermenü. An dieser Stelle ist es dann auch möglich den Protagonisten zu wechseln. Im Charaktermenü lassen sich jeweils vier aktive und passive Fertigkeiten vergeben und später auch wechseln. Sowohl diese Fertigkeiten, wie auch die Waffe und der Charakter selber können hier aufgelevelt werden. Dieses geschieht durch Vergabe der roten Kugeln die man im Laufe des Spieles erhält. Als aktive Fertigkeiten gelten z.B. der Bebenzauber. Eine passive Fertigkeit wäre zum Beispiel “Tugend”, durch die sich die maximale Gesundheit erhöht.
Es ist auch nur NACH den Missionen möglich zu speichern. Während des Spiels gibt es lediglich Kontrollpunkte. Wer seine Konsole also aus macht, muss die Mission von vorne beginnen.

In Ninety-Nine Nights II gibt es 50 Erfolge freizuschalten. Davon gibt es 8 geheime Erfolge. 3 Schwierigkeitsstufen sind einstellbar. Es ist möglich im Koop-Modus Online zu spielen und ja, durch ordentliches Gemetzel spritzt Blut an eure Mattscheiben.

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