Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


Bewertung:  / 1
SchwachSuper 
Erstellt am 13. Juni 2011 Geschrieben von Sven Wagener Kategorie: Xbox 360
Veröffentlicht am 13. Juni 2011 Zugriffe: 539
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Die Kommentatoren Hansi Küpper und Wolff Fuss bitten zum nächsten Tanz auf dem grünen Rasen. Was erwartet uns im neuen Pro Evolution Soccer 2011? Etliche Verbesserungen, speziell was das Passsystem angeht, sollen den Vorgänger ins Abseits stellen. Ein neuer Cup qualifiziert sich für die nächste Hauptrunde und das Spieltempo wurde verlangsamt. Welche Lizenzen wurden bereitgestellt , um dem Spielgenuss noch die Traumvorlage zu erteilen? Machen wir uns auf die Suche, nach Stärken und Schwächen im neuen Pro Evolution Soccer 2011.


Zunächst einmal möchte ich euch alle Spielmöglichkeiten aus dem Hauptmenü vorstellen, um einen umfangreichen Überblick zu geben, was in Pro Evolution Soccer 2011 überhaupt möglich ist. Um ein schnelles Gefühl für den neuen Teil zu bekommen, habt ihr gleich die Möglichkeit eines Freundschaftsspieles. Dieses könnt ihr alleine gegen einen Computergegner bestreiten, gegen einen Freund an einer Konsole oder gleich mal im Onlinemodus. Zudem habt ihr auch die Wahl, euch nur ein Spiel als Zuschauer anzusehen. Beim Online-Spiel ist es so, dass euer Ergebnis bewertet wird und sich auf eure Statistiken und Punkte auswirkt.

Der erste größere Wettbewerb, an dem ihr teilnehmen könnt, ist die UEFA Champions League, hier gibt es zwar keinen Online-Modus, aber wie bei einem Freundschaftsspiel, könnt ihr gegen einen Computergegner oder einen Freund antreten. Hier müsst ihr Dinge wie Spielzeit, Spieleranzahl und zufällige Mannschaften oder Originalteams festlegen, ihr beginnt dann natürlich direkt in der Gruppenphase.

Neu bei Pro Evolution Soccer 2011 ist der Copa Santander Libertadores Cup. Dieser Südamerika-Cup verfügt über alle Lizenzen und ist ähnlich aufgebaut wie die Champions League in Europa. Auch hier müsst ihr einige Einstellungen vornehmen und könnt aus 40 Vereinsmannschaften auswählen. Für uns Europäer kein leichtes Unterfangen, mir zumindest sind bis auf zwei bis drei Vereine alle anderen Teams unbekannt. Ich entschied mich einfach für die mir unbekannten C.A. Colon und wurde dafür mit dem Nichterreichen der Gruppenphase bestraft. In diesem Modus gibt es erst noch eine Playoff-Runde, die aus Hin- und Rückspiel besteht, erst dann qualifiziert man sich für die Gruppenphase des Cups.

Viel Abwechslung erwartet euch im Modus Liga/Pokal. Im Pokalmodus habt ihr die Möglichkeit auf den jeweiligen Kontinenten zu spielen. Hier gibt es die Auswahl des Internationalen Pokales, der aus 32 Mannschaften besteht, der Europapokal ist mit 16 Mannschaften vertreten. Beim Afrika- und Amerika-Cup geht es direkt in die K.O.-Spiele, während ihr beim Asien-Ozeanien Cup, wie in den anderen Pokalen, erst durch die Playoff-Spiele müsst. Eine komplette Liga-Saison könnt ihr für folgende Ligen spielen: Die englische, italienische, spanische und die PES-Liga. Nur für die französische Lique 1 und die holländische Eredivisie liegen Original-Lizenzen vor. Sowohl der Pokal, als auch der Ligamodus sind online spielbar.

Nun kurz zu den Online-Spielen, die noch zusätzliche Möglichkeiten, zu den oben genannten, bieten. Hier könnt ihr euch zum einen auf ein schnelles Spiel einlassen, dass sich für zwischendurch, anbietet. Über die Spiel-Lobby erfahrt ihr mehr über die einzelnen Server. Ihr könnt auch eine Community gründen oder euch Höhepunkte der Finalspiele anschauen. In den einzelnen Wettbewerben, wie oben beschrieben, könnt ihr auch antreten, allerdings nur zu bestimmten Uhrzeiten. Im Legenden-Modus habt ihr sogar die Möglichkeit, mit eurem selbst erstellten Spieler aus dem “Werde zur Legende” Modus zu spielen. Dieses bietet natürlich einen großen Anreiz sich mit dem Modus ausführlich zu beschäftigen, doch dazu gleich mehr. Auch die komplexe Meister-Liga ist nun online spielbar und bietet somit dauerhaft natürlich viel zeitintensive Spielfreude. Zu den Onlinebegegnungen lässt sich sagen, dass die Gegner meistens mit den besten Vereinen der Welt spielen. So kommt es leider selten zu abwechslungsreicheren Begegnungen. Zudem ist es in meinen Spielen gelegentlich über einige Minuten zu Verzögerungen bzw. Rucklern gekommen.

Solltet ihr Probleme mit dem Gameplay haben oder einige Dinge mal ausprobieren wollen, bietet sich das Training an. Hier wählt ihr zunächst eine Mannschaft und entscheidet euch für ein freies Training ohne Gegner. Auch Freistösse können hier trainiert werden. Dafür könnt ihr natürlich die Entfernung und die Position selber festlegen. Auch Eckbälle, von beiden Seiten, können probiert und allgemeine Trainingsbedingungen festgelegt werden. Bei Pro Evolution Soccer 2011 habt ihr natürlich auch die Möglichkeit, sämtliche Dinge wie Spieler, Mannschaften, Stadien etc. zu editieren. Aufgrund der fehlenden Lizenzen ist das zwar eine schöne Sache, allerdings steckt dahinter auch jede Menge Arbeit. Es sei euch überlassen, ob ihr euch dieser aufwändigen Arbeit widmen wollt.

Ihr könnt Zusatzinhalte herunterladen, in den Systemeinstellungen diverse Optionen ändern oder in der Galerie sämtliche Statistiken einsehen, gespeicherte Wiederholungen laufen lassen oder Hintergrundbilder wechseln.

Doch nun zu den beiden wichtigsten und komplexesten Modi in Pro Evolution Soccer 2011. Da haben wir zum einen den “Werde zur Legende”-Modus. Hier geht es darum, lediglich einen Spieler zu steuern und eine Karriere zu beginnen. Zunächst legt ihr Name, Nationalität und einige Grundeinstellungen fest. Sehr umfangreich könnt ihr euch dann auch mit dem Aussehen eures Spielers beschäftigen, während ihr anschließend die Spielposition festlegt. Hier ist jede Position, außer die des Torwartes, möglich. Nachdem ihr dann noch entschieden habt, was für ein Spielertyp ihr seid, müsst ihr die ersten Fokuspunkte vergeben. Nun legt ihr noch ein paar allgemeine Einstellungen, wie beispielsweise Schwierigkeitsgrad und Spiellänge fest und schon trudeln die ersten Angebote eures Agenten ein. Ihr müsst euch also hier zunächst für einen Verein entscheiden. Dinge wie Spielwahrscheinlichkeit, Weltranglistenplatz und gegebenenfalls Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb waren für mich die Entscheidungsträger. Anschließend findet das erste Training statt, hier müsst ihr wieder Punkte vergeben. Wichtig ist hier, dass ihr eine spezielle Fähigkeit erlernen könnt. Je mehr Fokuspunkte ihr dafür vergebt, umso eher hat euer Spieler diese Fähigkeit erlernt. Insgesamt werden hier dann noch mal 10 Punkte vergeben.

Nun geht’s endlich auf den Platz. Entgegen der anderen Spielmodi steuert ihr hier ja lediglich einen Spieler und auch die Kameraperspektive ist eine andere und sehr gewöhnungsbedürftig. Hier wird euch die Perspektive quasi aus der Hintertoransicht präsentiert. Teilweise etwas unglücklich, da euer Spieler häufig zu weit vom Spielgeschehen entfernt ist und man nur schwer erkennen kann, was gerade rund ums Leder passiert. Vor dem Spiel und während der Halbzeit bekommt ihr von eurem Trainer taktische Anweisungen, die ihr zu befolgen habt. Nach dem Spiel wird dann eure Vorgabe bewertet. Erfahrungspunkte erhaltet ihr also durchs Spielen. Ihr beginnt mit ein paar Freundschaftsspielen, doch schon bald beginnt die neue Saison und einer erfolgreichen Karriere steht nichts mehr im Wege…

Nun zum zweiten komplexen Spielmodus von Pro Evolution Soccer 2011, dem eigentlichen Herzstück des Spieles: Die Meisterliga. Dieses ist der eigentliche Karrieremodus eures Vereines, in dem ihr euch durch Liga, Ligapokal und die Champions League kämpfen werdet. Zunächst einmal legt ihr fest, ob ihr mit den Originalspielern der Mannschaften spielen wollt oder lieber mit unbekannten Spielern, die auch deutlich schwächer sind. Anschließend flattern schon die ersten Sponsorenverträge ins Haus, für die ihr mitunter auch einige Ziele zu erfüllen habt. Ihr werdet hier sehr schön ins Spiel eingeführt und auch mit reichlichen nützlichen Hinweisen versorgt. So ist es gleich zu Beginn auch eure erste Aufgabe, einen Spieler abzuwerben. Dieses entscheidet sich allerdings noch nicht sofort, sondern dauert noch eine Weile, bis euer Scout alle Vertragmodalitäten ausgehandelt hat. In der nächsten Woche wird euer Training festgelegt. Legt ihr den Fokus lieber auf Ausgewogenheit oder wollt ihr doch taktisch vorgehen und eure Trainingseinheiten auf Angriff, Verteidigung oder Teamwork festlegen? Die Entscheidung liegt bei euch. Auch aus eurer Jugendmannschaft sollte einem Spieler ein Profivertrag vorgelegt werden, da er eine Unterstützung für eure Mannschaft sein kann und Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft.

Im eigentlichen Hauptmenü dieses Spieles habt ihr nun sehr viele Möglichkeiten, eure Mannschaft zu verändern. Unter “Themen” erhaltet ihr immer wieder neue Hinweise, die gerade für Einsteiger sehr nützlich sind. Den Spielplan könnt ihr natürlich auch schon einsehen, wobei die internationalen Wettbewerbe erst ein paar Wochen nach Beginn ausgelost werden. Sehr umfangreich ist der Menüpunkt “Mein Team”. Hier könnt ihr die Aufstellung, Strategie, Stil, Kombinationstricks, Formationen etc. festlegen. Der ganze Taktikbereich ist bei Pro Evolution Soccer 2011 wirklich sehr umfangreich. So hat jeder die Möglichkeit, seinem Team eine ganz bestimmte Note aufzudrücken und es macht sehr viel Spaß die verschiedenen taktischen Dinge auszuprobieren, um nach Möglichkeit schnell erfolgreich zu sein. Für mich eines der ganz großen Pluspunkte dieses Spieles.

In der Meisterliga könnt ihr natürlich auch auf dem Transfermarkt tätig werden oder neues Personal für verschiedene Bereiche einstellen. Training, Finanzen, Mannschaftsinfos, Turnierinfos und Statistiken gehören natürlich auch noch dem Hauptmenü an und sind immer einseh- und änderbar. Doch schon bald soll der erste Ampfiff erfolgen…

Es lässt sich also deutlich erkennen, dass hier eine ganze Menge geboten wird und viele lange Spielstunden vorprogrammiert sind. Doch nun genug der ganzen verschiedenen Spielmodi, kommen wir nun zum eigentlich wichtigsten Teil dieser Simulation, dem Fussballspiel! Bereits beim Einlauf der Mannschaften fällt auf, wie brillant die einzelnen Spieler dargestellt sind. Und nicht nur das Äußere unserer Stars fällt ins Gewicht, sondern auch ihre Bewegungsabläufe. Während Daniel van Buyten mit großen Schritten fast jeden Zweikampf gewinnt, klebt Arjen Robben nahezu der Ball am Fuß fest und er zeigt seine Schußstärke erst, wenn er nach innen zieht. Also sind die Bewegungsabläufe der einzelnen Spieler sehr realistisch dargestellt. Auch die Ballphysik ist bei Pro Evolution Soccer 2011 realistischer als je zuvor. Das Passsystem wurde dieses Jahr komplett überarbeitet. Hier wird nun anhand eines Balkens die Passstärke definiert. Es ist also nicht mehr so einfach Pässe zu spielen, sondern ihr braucht Präzision und Feingefühl. Das macht das Spiel zu Beginn nicht zwingend einfacher, sondern ganz im Gegenteil, hier bedarf es erstmal einiger Übung, da viele Pässe entweder zu lang sind oder verhungern. Zudem muss man auch in die jeweilige Richtung spielen, in der der anzuspielende Spieler steht. Auch hier ist erstmal Übung gefragt, da anfangs viele Pässe im Aus oder beim Gegner landen. Das gleiche gilt im übrigen auch für Schüsse. Hier landen anfangs schon sehr viele in den Wolken anstatt im Netz. Gegenüber dem Vorgänger wurde auch das Spieltempo ein wenig nach unten geschraubt. Auch an der KI wurde gearbeitet, hier fällt auf, dass gerade die Abwehrspieler öfter in die Zweikämpfe gehen, jedoch auch gelegentlich daneben stehen und so tun , als hätten sie mit dem gegnerischen Angriff nichts zu tun. Auch die Torhüter sind deutlich intelligenter geworden, allerdings fallen auch hier nach wie vor noch Gegentore, an denen ganz klar der Keeper schuld ist. Deutlich besser als beim Vorgänger, aber teilweise immer noch ärgerlich. Die Schiedsrichter sind nach wie vor sehr kleinlich und es bleibt dabei, wer nicht mit roter Karte vom Platz fliegen will, sollte sich das Grätschen lieber ersparen.

Die Kommentatoren Küpper und Fuss sind auch sehr schwach. Ewig gleiche Kommentare und dieses dann auch noch häufig nicht passend, machen die beiden eigentlich überflüssig. Schnell ist hier der Ton abgestellt. An dieser Tatsache ändert auch die durchschnittliche Stadionatmosphäre nichts. Gleiche Fangesänge, die zunehmend ins Hintertreffen geraten und Fans, die man auch besser hätte darstellen können. Doch eigentlich sind dieses ja lediglich Randgeschehnisse, was zählt ist auf dem Platz! Und hier lässt sich klipp und klar festhalten, dass die Spielerdarstellung, die Ballphysik, die taktischen Möglichkeiten und die ganze Spielmechanik ganz großer Sport sind!

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