Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 19. Juni 2011 Geschrieben von Sven Wagener Kategorie: Xbox 360
Veröffentlicht am 19. Juni 2011 Zugriffe: 618
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Ganze 11 Jahre ist es nun her, dass der Spieler Alice im Auftrag von American McGee auf eine Reise ins Wunderland begleiten durfte. Nun ist es erneut so weit, dass die „kleine“ Alice wieder durch ihre wilden Phantasien begleitet werden will. Auch Alice ist nun 11 Jahre älter, herangewachsen zu einer jungen Frau, aber noch immer geplagt von ihren Träumen. Ihre gesamte Familie fiel einem tragischen Feuer zum Opfer und Alice wird nun der Tat beschuldigt. Nun liegt es am Spieler, mit Alice eine Reise ins Wunderland zu unternehmen, um dort die wahren Schuldigen für die schreckliche Tat zu finden.
Ob diese Aufgabe Spaß macht, oder ob man den Titel vielleicht besser ebenfalls in das Feuer geworfen hätte, dem Alice' Familie zum Opfer fiel – wir werden sehen...

Gleich zu Beginn sei gesagt, dass das Wunderland in Alice: Madness Returns nicht sehr viel mit dem aus Lewis Carrolls Märchen „Alice im Wunderland“ zu tun hat. Einige der Figuren, die man aus dem Märchen kennt, wird man auch in Alice: Madness Returns treffen, so dürfen z.B. die Grinsekatze und die böse Herz-Königin nicht fehlen. Ansonsten ist das Wunderland in Alice: Madness Returns eher eine surreale Traumwelt, die einer gestörten Psyche entspringt. Womit wir auch beim Thema und beim Start des Spiels wären, denn der Spieler startet in einer albtraumartigen Sequenz, die die seelischen Abgründe Alice' preis gibt. Alice befindet sich seit einigen Jahren in Behandlung bei einem Psychiater, der ihrem Leiden auf den Grund gehen will. Leider bisher eher erfolglos.

Und hier steigt der Spieler ins Geschehen ein, übernimmt die Rolle von Alice und macht sich auf, die tristen Gassen Londons zu erkunden. Schon bald hüpft ein weißes Kätzchen vor Alice und animiert sie und damit auch den Spieler dazu, ihr zu folgen. Schnell rennt man dem Kätzchen nach, welches plötzlich verschwunden ist. Dafür jedoch tauchen merkwürdige Gestalten mit verzerrten Kaninchenfratzen auf, die ebenso plötzlich wieder verschwunden sind. Ein altes Weib erscheint, fordert Alice zu einem Besuch auf und nach einer kurzen Weile befindet sich der Spieler schon auf dem Dach der Alten um ihr einen Besuch abzustatten. Doch auch das alte Weib entpuppt sich als merkwürdige Gestalt und nachdem ihr plötzlich Flügel wachsen und ihr Gesicht fratzenhaft entstellt ist, springt Alice in ihr ganz persönliches Wunderland.

Im freien Fall geht es ab, an Dominosteinen und Uhren vorbei, bis Alice schließlich sanft auf dem Boden landet. Und hier beginnt das eigentliche Spiel. Langsam wird der Spieler in Alice: Madness Returns eingeführt, denn zu Beginn kann man nur springen. Schnell jedoch lernt man andere Fähigkeiten und bekommt diese auch erklärt. So darf man schon bald schrumpfen, um auch durch kleinere Durchgänge in andere Passagen des Wunderlands zu gelangen, Alice lernt die Fähigkeit des Schwebens und des Ausweichens und findet auch schon bald ihre erste Waffe, den Vorpal-Dolch. Diesen wird sie auch schon bald brauchen, denn die ersten Gegner erscheinen und wollen Alice ans Kleidchen. Sehr schnell wird man sich an die Fähigkeiten von Alice gewöhnt haben und bekommt auch schon bald seine zweite Waffe, die Pfeffermühlenkanone. Mit ihr kann man auf weiter entfernte oder fliegende Gegner schießen. Allerdings sollte man hier darauf achten, dass die Kanone nicht „überhitzt“, denn sonst braucht sie einen kleinen Moment, bis sie wieder einsatzbereit ist. Durch das Aufsammeln von Zähnen, die man in Schneckenhäusern findet, die aber auch von besiegten Gegnern fallen gelassen werden, kann man nach einiger Zeit im Wunderland shoppen gehen und seine Waffen aufwerten lassen.

Sehr schön umgesetzt wurde die Ausweichfähigkeit. Nutzt man diese (und man wird sie im Laufe des Spiels oft nutzen müssen), löst sich Alice kurz auf, verwandelt sich in einen Schwarm blauer Schmetterlinge und erscheint kurz darauf ein Stückchen entfernt wieder auf der Bildfläche. Diese Fähigkeit muss man beispielsweise einsetzen, um Gegner mit Schilden auszuschalten. Diese können normal nicht angegriffen werden, bzw. Angriffe prallen an deren Schild ab. Weicht man jedoch im richtigen Moment aus, stolpern die Gegner und sind kurze Zeit ohne Deckung. Diesen Moment nutzt Alice dazu, ihren Dolch oder die Pfeffermühlenmkanone einzusetzen und die entsprechenden Gegner ins Jenseits zu befördern.
Bei den Gegnern hat man sich übrigens eine Menge einfallen lassen. Alice kämpft gegen vielerlei Feinde, angefangen beim einfachen Teerwurm, über Teekessel bis hin zu übergroßen Bossen. Hier wird dem Spieler also einiges geboten.

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