Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


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SchwachSuper 
Erstellt am 21. Juni 2011 Geschrieben von Sven Wagener Kategorie: gamescom 2009
Veröffentlicht am 21. Juni 2011 Zugriffe: 137
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Sonntag, 23.08.2009, Abschlußtag der gamescom 2009 in Köln. Klappte an den anderen Tagen alles bestens, was die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn anbelangt, so kam an diesem Sonntag alles anders.

Pünktlich um 7,50 Uhr - für einen Sonntag sowieso eine unnnormale Uhrzeit - standen wir beide also wieder am Barmer Bahnhof in Wuppertal und warteten auf die S-Bahn, um zum Wuppertaler Hauptbahnhof weiterzufahren. Leider kam diese gut 6 Minuten zu spät, was dafür sorgte, dass wir am Hauptbahnhof zum anderen Gleis rennen mussten. Hätten wir uns auch sparen können, denn dafür dass die eine Bahn zu spät kam, fuhr die andere einfach zwei Minuten zu früh ab... wieso auch nicht.
So durften wir also einige Zeit am Bahnhof rumstehen, danke dafür an die Deutsche Bahn AG. Auch dafür, dass es die Deutsche Bahn AG an keinem der Messetage schaffte, an die Nahverkehrszüge einen oder zwei zusätzliche Waggons anzuhängen und die Züge daher immer gerappelt voll waren. Aber vermutlich wusste man nicht, dass Messe ist...

So kamen wir also gegen 9.30 Uhr am Kölner Messegelände an, später als gewollt, aber warum soll man sich aufregen? Die Messehallen waren um diese Uhrzeit noch überschaubar gefüllt, daher nutzten wir die Gelegenheit und stellten uns bei der Live-Demo-Vorführung zu "Star Wars: The Old Republic" an, da die Schlange noch nicht sooo lang war. Nach etwa 25 Minuten Wartezeit durften wir auch in den kleinen Kinosaal, in den etwa 100 Leute passten. Nach kurzer Begrüßung durch Bioware begann die Vorführung und einige der Klassen des kommenden MMORPGs aus dem Star Wars-Universum wurden den neugierigen Zuschauern gezeigt und erklärt. Es gab einige Infos über die Spielelemente, die Steuerung, diverse Skills der Charaktere und z.B. zum Questsystem.
Alle Questtexte werden wohl gesprochen und werden u.a. in englischer, französischer aber auch deutscher Sprache zu hören sein. Natürlich wird es in "Star Wars: The Old Republic" auch ein Gildensystem geben, Crafter dürfen diversen Handwerken nachgehen und auch sonst werden viele Dinge Einzug ins Spiel erhalten, die man bereits aus anderen MMORPGs kennt. Der Ersteindruck war recht positiv und man darf auf ein gutes MMORPG hoffen. Langsam näherte sich die Vorführung dem Ende und die Zuschauer wurden aus dem Kleinkino entlassen, wobei am Ausgang für die Zuschauer noch Buttons zum Game verteilt wurden.

Wir schlenderten weiter durch die Messehallen, machten noch das ein oder andere Foto für unsere Bildergalerie und kamen irgendwann am Ubisoft-Stand an. Da die Schlange vor der "James Camerons: Avatar"-Präsentation recht überschaubar war, stellten wir uns dort an. Im Nachhinein wussten wir, wieso die Schlange so "kurz" war, denn es wurden immer nur etwa 20 Leute gleichzeitig in die Vorführung gelassen. Dies sorgte dafür, dass wir am Ende dann doch gute 90 Minuten angestanden haben, bevor wir endlich unsere 3D-Brillen entgegennehmen und die Vorführung betreten durften. Diese speziellen 3D-Brillen brauchte man, da im - nun ja, sagen wir "Präsentationszimmerchen" - Vorführraum ein großer 3D-Prototype-Fernseher stand, der das Spiel in seiner vollen Pracht zeigen sollte. "Avatar" wird auch in der Verkaufsversion auf diesen 3D-Geräten in voller 3D-Qualität spielbar sein, nur wer hat solch ein Gerät schon in den eigenen Wänden stehen? Laut dem Ubisoft-Mitarbeiter, der durch die Präsentation führte, liegt der Preis des Gerätes bei etwa 120.000 Euro, demnach eine Summe, die nur wenige auf den Tisch legen werden...

Optisch konnte das Spiel durch die 3D-Effekte bei der Vorführung überzeugen. Ob es auf "normalen" Wiedergabegeräten jedoch auch ein Toptitel wird oder eher "ein Shooter wie 1000 andere" - das bleibt abzuwarten. Die Präsentation gefiel mir nicht ganz so gut, wie noch zuvor die zu "Star War: The Old Republic". Man merkte bei der "Avatar"-Präsentation ein wenig, dass hier immer und immer wieder die gleichen Texte für die Besucher runtergespult wurden und beim "Moderator" ein wenig Langweile am letzten Messetag aufzukommen schien. Nach der Präsentation des Titels, die nur ca. 20 Minuten dauerte, durfte man den Titel noch selbst kurz anspielen, sowohl auf Xbox, als auch die ebenfalls erscheinende Wii-Version. Da wir jedoch noch andere Dinge vor hatten, verzichteten wir und verliessen den Ubisoft-Stand, auf dem natürlich noch andere Titel vorgestellt wurden.

Wir gingen am Blizzard-Stand vorbei, an dem gerade ein Live-Raid von World of Warcraft endete. Natürlich wurde direkt danach der Trailer zur kommenden Erweiterung "Cataclysm" gezeigt, was auf der großen Leinwand natürlich klasse aussah. Die Schlange am Blizzard-Stand, an der man sich anstellen musste, wenn man StarCraft 2 oder Diablo 3 anspielen wollte, war wie schon an den anderen Messetagen unmenschlich lang, wir tippen darauf, dass auch am letzten Tag etwa 3 Stunden Wartezeit nötig gewesen wären, um an einen der Rechner zu gelangen...

Wir machten nochmal kurz Halt am Panini-Stand, an dem wir am ersten Messetag übrigens kurz mit Steffen Volkmer, dem PR-Manager von Panini gesprochen hatten, da wir mit diesem ja schon recht lange per eMail in Kontakt stehen. Im Gegensatz zur Leipziger Messe in den vergangenen Jahren durfte hier diesmal verkauft werden, was natürlich zum einen Panini sehr freute, aber auch von sehr vielen Messebesuchern genutzt wurde, um neuen Vorrat an Lesestoff zu bekommen.
Beim weiteren Schlendern durch die Hallen trafen wir noch einmal auf Claas und Kai von Daedalic und plauderten noch kurz mit den beiden, ehe wir unsere Messetage so langsam ausklingen liessen. Wir machten letzte Fotos und verliessen das Messegelände, um die Heimreise - im wieder einmal vollkommen überfüllten Zug - anzutreten.

Unser persönliches Fazit:
Wir hatten an unseren drei Messetagen viel Spaß, konnten einige neue Kontakte knüpfen und lernten endlich einige der Leute kennen, mit denen wir teilweise seit mehreren Jahren bisher nur in Mail- und Telefonkontakt standen. Die Präsentationen, an denen wir teilnehmen durften, konnten uns begeistern.
Was die "normalen" Messehallen betrifft, so teilen wir die Meinung von vielen Besuchern, dass es schade ist, dass man in manche Bereiche nur kam, wenn man stundenlang anstehen wollte. Durch die Altersfreigabe der einzelnen Spiele war es so nicht möglich, nur "mal eben kurz" einen Blick auf die Bildschirme zu werfen, was sicher vielen Messebesuchern gereicht hätte. Und nur um mir z.B. Diablo 3 nur mal ein wenig anzuschauen, stelle ich mich als normaler Besucher keine 3 Stunden an, da verbringe ich meine Zeit schon lieber sinnvoller.
An diesem Nachteil sind nicht zwingend die Aussteller Schuld, sondern eher andere Stellen, die in unserem Staat etwas zu melden haben. Ob jedoch so eine Messe, die vier Tage lang für Besucher zugänglich ist, für viele nicht eher langweilig wirken könnte, bleibt abzuwarten.

In diesem Jahr waren es in etwa 245.000 Besucher, die die Kölner Messehallen an den gamescom-Tagen stürmten. Bleibt abzuwarten, wieviele es im kommenden Jahr werden, wenn es vom 18-22 August wieder heißt:
Türen auf für die gamescom 2010 in Köln!

Wir werden auf jeden Fall auch im kommenden Jahr wieder dabei sein und sind gespannt, ob es bis dahin jemand bei der Deutschen Bahn AG kapiert, dass es sinnvoll ist, an Messetagen weitere Waggons an Züge zu hängen...

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