| Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!
Prototype 2 - Das Review
|
|
In einer Galaxie, weit weit entfernt. Freitag es ist, junger Padawurm. Spottag es ist, möge der Wurm mit Dir sein!
So sagte mein alter Lehrmeister, Meister Yowurm immer zu mir. Auch er hatte eine zartgrüne Hautfarbe, ich wusste gleich, als ich ihn das erste Mal sah, dass nur er mein Lehrmeister sein kann. Das ist schon lange her, sowohl in Wurmjahren, als auch in Menschenjahren. Die Geschichte, die ich euch heute erzählen will, ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Ja, richtig, es geht um die Periode der Frau... nicht!
Es geht, wie sollte es zu Wurmnachten auch anders sein, um Star Wars: The Old Republic. Bzw. nicht direkt, vielmehr geht es um die Wurmversion, also um Star Worms: Tagliatelle oder Reis!
Zu Beginn muß ich euch mit einigen Hauptfiguren vertraut machen und um den erbitterten Kampf zwischen den Imperiums-Maden und den Rebellen-Würmern. Ich zählte natürlich zu den Rebellen, wozu auch sonst. Bei uns gab es einige, die eine spezielle Ausbildung geniessen durften und durch ihre Fähigkeiten zu den Jediwürmern aufstiegen. Bei den Maden gab es ebenfalls einige, die besondere Fähigkeiten besaßen, dies waren die Sith-Maden.
Wir Jediwürmer und auch die restlichen Rebellen waren immer dafür, dass man zu Hühnerfrikassee Reis isst. Die imperialen Maden waren jedoch der Meinung, dass es nur mit Tagliatelle richtig schmecken könne. Ja, normal könnte man sagen, dass das Geschmackssache ist und jeder dazu essen soll, was er will. Leider jedoch wurden die Maden von zwei grausamen Gestalten gelenkt. Zum einen war dies der alte Wurmperator. Zwar ein Wurm, aber er strebte nach Macht, die er nur bei den dummen Maden bekommen konnte.
Macht, das ist übrigens eine wichtige Komponente, mit der wir Jediwürmer, leider aber auch die Sithmaden umgehen konnten, dazu aber später mehr.
Der andere Fiesling auf Seite der Maden war ebenfalls ein Wurm, jedoch ein Wurm, der nur durch seine Maske lebensfähig war. Nachdem er nämlich eines Jahres auf dem Wurmnachtsmarkt zu nah ans Feuer kam, auf dem die Ameisen geröstet wurden, verbrannte er sich und wurde in eine Rüstung gesteckt, die ihn am Leben halten sollte. Leider verkohlte dabei auch sein nettes Wesen und er wurde böse. Seine Rüstung schwarz, von da an nur noch als Darth Vorm bekannt. Er und der Wurmperator schlugen sich also auf die Seite der Maden und versuchten, den gesamten Reisvorrat zu vernichten und alles mit Tagliatelle zu überschwemmen.
Dies konnten wir uns nicht gefallen lassen, also kam es, wie es kommen musste: Es gab Krieg zwischen den Maden und uns Würmern. Meister Yowurm, der ein sehr alter Wurm war, bildete einige von uns zu Jediwürmern aus. Mich, Luke Wormwalker, Obi Worm Kenobi und weitere sollten dafür sorgen, dass wieder Frieden einkehrte. Auf der anderen Seite standen die beiden Bösewichter und ihre Maden. Leider schlossen sich ihnen auch einige Würmer an, die keinen Reis mehr sehen konnten. Um diese von den Maden abzuheben, steckte man sie in weisse Kampfrüstungen. Ab diesem Zeitpunkt waren dies die Wormtruppen, die den Wurmperator verteidigen sollten.
Uns kamen noch einige andere Lebewesen zu Hilfe, z.B. Han Solo mit Wurmbakka, seinem Wollwurm. Han hatte ein Raumschiff, den Millenium Wormcon. Mit diesem schafften wir es, auch weite Strecken im All zurückzulegen, immer in der Hoffnung, neue Reisvorkommen zu erschliessen. Aber auch der Wurmperator und Darth Vorm waren nicht untätig. Sie bauten eine riesige Raumstation, den Madenstern. Von aussen sah er aus, wie ein gammeliges Stück Fleisch, in ihm bebte und waberte es, da sich die Maden ihren Weg durch seine Gänge suchten. Mit verfaulten Fleischbomben wollte das Imperium alle Reisvorkommen vernichten. Wir also ab in unsere Raumschiffe, ab zum Madenstern und eine Ladung Reinigungsmittel voll auf ihn abgeworfen. Platsch, machte es, doch wir hatten nicht getroffen. Die Maden litten zwar unter den neuen Hygienebedingungen, aber sie konnten sich anpassen.
Wir mussten uns vorerst zurückziehen, um einen zweiten Angriff vorzubereiten. Leider wurde dabei Han Solo von Kopfgeldjägern gefangen, da Han ein Schmuggler war. Er hatte sich bei Jabba the Hut, einer ganz üblen Made, Geld geliehen. Leider fiel Han auf den alten Trick rein. Jabba packte das Kreditangebot in einen Adventskalender und sagte, er würde diesen Kredit nur einmal vergeben... ach halt, das war letzte Woche das Thema. Hätte Han mal lesen sollen... Nun ja, auf jeden Fall nahm er das Geld und konnte es nicht zurückzahlen. So kam es dazu, dass er gefangen und ins Tiefkühlfach in Jabbas Festung gelegt wurde. Wir mussten ihn also befreien. Dabei half Leia Wormwalker, die Schwester von Luke. Sie verkleidete sich, nahm einen Thermalprotektor (tja, jetzt wollt ihr wissen, was das ist, was? Tztztz...) und begab sich in die Festung von Jabba, der alten Made.
Wir stiessen dazu, konnten Jabba überwältigen und Han befreien. Dank der Macht war dies kein Problem, schon gar nicht für einen Jediwurm wie mich. So stiegen wir in den Millenium Wormcon, planten den zweiten Angriff, flogen zum Madenstern und schafften es diesmal, ihn vom Himmel zu holen. Gerade noch rechtzeitig, denn er hatte als Ziel die Raumstation von Uncle Bens anvisiert. Die letzte Raumstation, die über genügend Reisreserven verfügte. Aber wie gesagt, es kam nicht dazu, wir fegten den Madenstern vom Himmel, alle waren glücklich, Darth Vorm hatte seine Kinder wieder (Luke und Leia, was vorher keiner wusste), der Wurmperator wurde in einen Vogelkäfig gesetzt, wo er schnell "neue Freunde" fand und alle waren zufrieden. Die dummen Maden sahen ein, dass man zu Hühnerfrikassee essen kann, was man möchte und es kehrte Ruhe ins Universum ein.
Ihr denkt nun "Der Spot hat heute voll einen an der Klatsche"? Nein, hat er nicht, nur weil ihr die Story anders kennt, könnt ihr doch nicht sagen, dass meine Version nicht vorher da war! Und ich musste mich ja leider kurz fassen, denn das hier ist eine Kolumne, kein Lesesaal! Ausserdem muß ich nun ganz schnell wieder meinen Wurm-PC starten, "Star Wars: The Old Republic" starten und mit meiner Razer-Hardware zum Game in neue Welten abtauchen.
Also, macht euch eine schöne Woche, geniesst die letzten Tage vorm Wurmnachtsstress und esst mal wieder Reis!
Bis kommende Woche!
So long
Euer Spot