Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
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SchwachSuper 
Erstellt am 21. Juni 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: Romane
Veröffentlicht am 21. Juni 2011 Zugriffe: 178
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Im Jahr 975 BF holt Kaiser Reto einen aufstrebenden Weißmagier an seinen Hof: Gaius Cordovan Eslam Galotta. Doch der junge Magier muss schnell erfahren, dass er seine beeindruckenden magischen Fähigkeiten nicht nur für seine ungewöhnlichen Forschungen benötigt, sondern auch, um sich im Ränkespiel des Hofes zu behaupten, wo vor allem die Rolle der Alara Paligan, der Gemahlin des Kronprinzen Hal, undurchschaubar ist.


Galotta wird von Reto beauftragt, ihm eine magische Waffe zu erschaffen. Der erste Schritt führt ihn in den legendenumrankten Reichsforst, wo er nach verborgen lebenden Elfen sucht. Bald darauf betreibt er Feldforschungen auf dem lebensfeindlichen Maraskan.
Der Hofmagier ist der erste Teil der Biographie aus dem Leben des G.C.E. Galotta.

Zu den Autoren des Buches habe ich auch einige Informationen für euch, die ich dem Buch entnommen habe:
Kathrin Ludwig (geb. 1981 in Neumünster) studiert Latein und Deutsch auf Lehramt in Kiel. Von Kindheit an schrieb sie Gedichte und Erzählungen und nahm erfolgreich an zahlreichen Wettbewerben teil. Sie ist Autorin des Jugendtheaterstückes „Mitternachtsparty im Geisterwald“, das während der Spielzeit 1998/99 in Neumünster aufgeführt wurde.
In den 90er Jahren entdeckte sie die Welt der Fantasy für sich und befasste sich dabei auch mit dem Schwarzen Auge. Um 2000 entstand der erste Plan für eine Biographie des Schwarzmagiers Galotta.
Kathrin Ludwig ist Webmasterin des „Schwarzmagier-Blues“ und abseits von Aventurien auch als Illustratorin, Lyrikerin und Erschafferin eigener Welten tätig.
Der Hofmagier ist ihr erster Roman.

Mark Wachholz (geb. 1976 in Berlin) studiert Geschichte und Dramaturgie und lebt als freier Autor in Berlin.
Sein Einstieg in die Welt des Schwarzen Auges erfolgte bereits in den 90er Jahren. Seit der mehrmaligen Teilnahme am Abenteuerwettbewerb „Der Goldene Becher“ schreibt er auch offiziell für Aventurien und ist seit Ende 2003 Mitglied der DSA-Redaktion. Seitdem war er an zahlreichen Publikationen beteiligt, u.a. schrieb er die Historien-Kapitel vieler Regional-Spielhilfen und arbeitete an den Abenteuerbänden „Ränkespieler & Rivalen“, „Rückkehr der Finsternis“, „Drachenodem“, „Verwunschen & Verzaubert“, „Meister der Dämonen“, „Rückkehr des Kaiser“, „Skaldensänge“, „Invasion der Verdammten“ und „Mächte des Schicksals“. Ebenso hat er die 20-jährige irdische Geschichte des Schwarzen Auges für den DSA-Reader „Magische Zeiten“ zusammengetragen und ist einer der Webmaster der DSA-Webseite www.alveran.org. Außerdem entwarf er zusammen mit anderen DSA-Autoren die Geschichte zum kommenden DSA-Computerspiel „Drakensang“ (Release: 01.08.2008). Abseits von Aventurien ist er auch als Drehbuchautor und Skriptberater tätig.
Der Hofmagier ist der erste Roman von Mark Wachholz.

Das schwarze Auge: Der Hofmagier besteht aus einer Übersicht der „Dramatis Personae“ (aufgeteilt in „Der Protagonist“, „Die Damen“ und „Die Herren“), einer gezeichneten Karte Aventuriens, einem Prolog, insgesamt 13 Kapiteln und einem Nachwort. In diesem wird auf den zweiten Band der Galotta-Biographie hingewiesen, auch ein kurzer Auszug aus dem Folgeband Der Feuertänzer ist zu lesen. Im Anhang findet sich zudem noch ein Glossar allgemeiner Begriffe, aufgeteilt in „Die Götter und Monate des Zwölfgötterglaubens“, „Wichtige Maßen und Münzen“ und „Zeitrechnung“. Es folgen ein Glossar sonstiger Begriffe von A-Z und einige Zaubersprüche. Die Geschehnisse des Buches laufen in den Jahren 968 BF bis 989 BF ab.

Der Prolog befasst sich dabei mit Galottas Jugend, in der er auf Nahema trifft, die sich ihm im Wald in Gestalt eines Rabens genähert hat. Er weiss, dass sie eine sagenumwobene Zauberin ist, scheut sich aber, mit ihr zu reden. Sie erzählt ihm etwas von verwobenen Schicksalsfäden und bietet ihm an, ihr Schüler zu werden, doch das lehnt Galotta kategorisch ab. Nahema berichtet ihm noch von einer Prophezeiung, nach der er in Gefahr ist. Diese Prophezeiung wird innerhalb der Geschichte mehrmals wieder aufgenommen, da sich die Ereignisse nach ihr zu richten scheinen. Auch Nahema selber verliert nicht an Bedeutung und bleibt in Galottas Gedanken, auch wenn er gar nicht so begeistert davon ist.

Ihr begegnet Galotta 975 BF erneut, sieben Jahre sind somit seit dem Treffen mit Nahema vergangen. Er beschäftigt sich mit Schmetterlingen und sinniert über die Machtverhältnisse im Mittelreich und den neuen Kaiser Reto. Ihr erfahrt etwas über den Allaventurischen Magierkonvent und die Wahl um das Amt des Vorsitzenden der Weißen Gilde, der Galotta angehört. Galotta hat sich um dieses Amt beworben und will die Ikanaria-Schmetterlinge zum Thema seiner Wahlrede machen, um einige neue Erkenntnisse über die Magie zu verbreiten. Doch die Inhalte seiner Rede erzürnen die anwesenden Weißmagier in großem Maße und seine Chancen, zum Convectus Primus ernannt zu werden, sinken ins Bodenlose. Er will schon aufgeben und wieder in seine Heimat reisen, als ihn ein Gesandter des Kaisers zu sprechen wünscht. Dieser übergibt dem Magier einen kaiserlichen Brief und einige Papiere – Galotta soll unverzüglich zum Kaiser kommen.

Das erste Treffen mit Kaiser Reto erfolgt im Reichsforst. Nachdem die beiden miteinander geredet, gegessen und gekämpft haben, ist Reto bereit, Galotta mit zum kaiserlichen Palast zu nehmen. Dort stellt er ihm seinem Sohn, Prinz Hal, vor und ernennt Galotta zum Hofmagier.

Sein Amt als Akademieleiter in Elenvina stellt Galotta einem Nachfolger zur Verfügung, um sich voll und ganz seinen Aufgaben als Hofmagier widmen zu können. Nebenher geht er weiter seinen Forschungen nach, die dem Erfinden eines mächtigen Beherrschungszaubers dienen. Reto will diesen als Kriegswaffe nutzen.
Im Laufe der Jahre setzt Galotta seine Forschungen fort, jedoch ohne Erfolge verzeichnen zu können. Der erwartete Zorn des Kaisers bleibt aus, der geplante Krieg wird verschoben.
Prinz Hal heiratet. Galotta erkennt, dass mit der Braut auch große Veränderungen ins Kaiserreich einziehen werden.

Ein erstes Zusammentreffen mit Alara Paligan, der Gemahlin des Prinzen, verläuft eher kühl und Galotta kann sich kein richtiges Bild von ihr machen. Die weiteren Begegnungen verlaufen positiver und schließlich ist ein fast schon zu starkes Vertrauensverhältnis entstanden. Alara bittet Galotta sogar um seine Hilfe in einer für sie wichtigen Angelegenheit.
Wieder einmal wird ein Krieg zum Thema, bei dem der Kaiser auf Galottas Hilfe setzt. Er erwartet sich immer noch eine magische Kriegsmaschine von ihm. Das Verhältnis zu Alara wird immer intimer.

Galotta kommt mit seinen magiephilosophischen Forschungen nicht so voran, wie er will, zumal ihm Unterstützung von anderen Magiern – Menschen und Elfen – verwehrt wird. Er braucht einen „wilden“ Elfen, der ihm hilfreich sein könnte. Da der Kaiser derzeit nicht im Palast ist, erbittet Galotta die Erlaubnis der Reichskanzlerin, die Elfen zu erforschen. Ihm wird erlaubt, sich mit einer Strafexpedition in den Reichsforst zu begeben – Galotta ahnt nichts Gutes.

Er ist schon einige Wochen im Reichsforst unterwegs, bisher kam es jedoch zu keiner Begegnung mit Elfen. Mit dem Hauptmann der Strafexpedition versteht er sich nicht sonderlich gut, doch einer der Waldläufer, die die Route auskundschaften, scheint ein Elfenfreund zu sein, der auch regelmäßigen Kontakt zu dieser Rasse hat. Als der Trupp zu einer verwüsteten Siedlung gelangt, kommt es dort zu einem ersten Aufeinandertreffen mit einer Elfe namens Aysuranda Sturm-am-Firmament. Diese verschwindet jedoch wieder, doch Galotta zahlt dem Waldläufer einiges, damit dieser den Hofmagier zu ihr führt. Doch es kommt anders: Galotta findet die Elfe tot auf einem Baum, der halbe Expeditionstrupp ist niedergemetzelt worden und die andere Hälfte muss vor herannahenden Elfen fliehen.

Zurück beim Lager an der Siedlung taucht der Waldläufer wieder auf, er hat Galotta „Ware“ mitgebracht: Zwei Elfenkinder. Zudem taucht noch eine dritte Elfe auf. Die drei Elfen werden sterben, weil ihnen die Mutter genommen wurde und Galotta scheint nicht imstande, ihnen zu helfen. Doch dann hat er die rettende Idee, er bindet den Geist der Elfen an sich. Sie erzählen ihm von einer vierten Schwester und auch diese bindet er an sich. Die Reise zum kaiserlichen Hof beginnt...

Kaiser Reto ist nicht gerade begeistert von den vier Elfen, doch Galotta erklärt ihm, dass seine Forschungen bezüglich der magischen Kriegswaffe nun wesentlich besser voranschreiten würden.
Doch die Forschungen verlaufen alles andere als gut, denn nur zwei der vier Elfen lassen sich lehren und sozusagen „vermenschlichen“. Oft ist Galotta kurz davor aufzugeben.

Alara hat unterdessen irgendetwas vor und dazu braucht sie Galotta als ihren Verbündeten.
Bei einem Treffen offenbart sie dem Hofmagier, dass er der Vater ihres ungeborenen Kindes ist und erbittet seine Hilfe. Galotta weiß, dass sie ihm gegenüber nicht aufrichtig ist und vermutet eine Intrige. Bei einem Gespräch mit Prinz Hal verhärtet sich diese Vermutung und ihm wird so manches erschreckend klar. Doch Galotta verfängt sich immer mehr in dieser Intrige und ist machtlos dagegen.

Alara bringt einen gesunden Sohn zur Welt und Kaiser Reto bereitet weiter seinen Krieg vor.
Bis zum Ende der Geschichte rund um Hofmagier Galotta sind es noch rund 70 Seiten. Fliegt der Schwindel um Alaras Kind auf? Wie wird der Krieg verlaufen und schafft es Galotta, seine magische Kriegswaffe fertig zu stellen? Dies sind Fragen, die ihr euch nur selber beantworten könnt, indem ihr Der Hofmagier zur Hand nehmt und lest.

Ich war anfangs ein bisschen skeptisch, ob ich die Geschichte verstehen würde, obwohl ich mich noch nie mit irgendwelchen Geschehnissen des Schwarzen Auges beschäftigt hatte. Doch meine Skepsis war unbegründet, denn auch als absoluter Neuling in der DSA-Welt kommt man mit dem Buch prima zurecht. Aventurien wird schnell zu eurer neuen Heimat werden, zumal Der Hofmagier überaus lebendig und spannend bzw. fesselnd geschrieben ist. Die Erzählweise ist dabei oft sehr ausschmückend, was die Geschehnisse noch interessanter macht.

Der Feuertänzer, der zweite Band der Galotta-Biographie, steht jetzt schon auf meinem persönlichen Wunschzettel und wird sicherlich in meinem Bücherschrank landen, denn ich will unbedingt wissen, wie es mit dem sympathischen Hofmagier, dem Kaiser und allen anderen weitergeht. Vielleicht habe ich ja die Gelegenheit, euch auch von diesem Buch zu berichten.

Rechtschreibfehler kommen übrigens nur gelegentlich in Der Hofmagier vor, allerdings verfremden sie ab und an die Bedeutung eines ganzen Satzes. Ansonsten lässt sich das Buch aber wunderbar lesen, die Kapitel sind in einzelne Abschnitte unterteilt und wurden neben einem Titel auch mit Orts- und Zeitangaben bestückt. Diese Orts- und Zeitangaben sind auch über einzelnen Abschnitten zu finden und sorgen für eine gute Übersicht.

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