Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
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SchwachSuper 
Erstellt am 21. Juni 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: Romane
Veröffentlicht am 21. Juni 2011 Zugriffe: 152
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Besessen davon, die Menschen für ihre eigenen Zwecke unter Kontrolle zu bekommen, fechten die Mächte von Gut und Böse einen geheimen Krieg um die Seelen der Sterblichen aus. Dies ist die Geschichte des Sündenkriegs - des infernalen Konfliktes, der die Geschicke der Menschheit für immer verändern sollte.
3000 Jahre bevor das Grauen nach Tristram kam, war Uldyssian, Sohn des Diomedes, ein einfacher Bauer aus dem kleinen Dörfchen Seram. Doch sein ruhiges und idyllisches Leben endet abrupt, als er unter Mordverdacht gerät.


Er soll zwei Missionare bestialisch ermordet haben. Uldyssian setzt alles daran, seinen Namen rein zu waschen, doch dann nimmt er eigenartige Veränderungen an sich wahr. Er besitzt plötzlich beängstigende Fähigkeiten, über die kein Sterblicher jemals verfügen sollte...
Dies ist die Zusammenfassung der Geschichte, die ihr als geneigter Käufer auf der Buchrückseite finden könnt. Das Buch wurde von Richard A. Knaak geschrieben, ins Deutsche übersetzt hat es Raph Sander. Es umfasst einen Prolog und 23 Kapitel, wobei der Prolog eine ausführliche Erklärung des Sündenkrieges liefert.

Ein paar Worte zum Autor:
Richard A. Knaak, der regelmäßig in der Bestsellerliste der New York Times zu finden ist, hat über 30 Fantasy-Romane und mehr als ein Dutzend Kurzgeschichten verfasst. Zu seinen Arbeiten gehören "The Legend of Huma" aus der Dragonlance-Serie oder die epische Saga "War of the Ancients" für die Warcraft-Reihe. Neben seinen vielen Arbeiten für Warcraft, Diablo und Dragonlance machte er sich auch mit der Dragonrealm-Reihe einen Namen, die aus zehn Romanen und sechs Online-Novellen besteht. Außerdem schrieb er die "Sunwell-Trilogie", einen Warcraft-Manga für Tokyopop. Seine "Aquilonia Trilogy", die auf den Welten von Robert E. Howards basiert, erscheint demnächst bei Penguin/Ace. Zuletzt arbeitete er am zweiten und dritten Band der Trilogie "Diablo: The Sin War", am ersten Roman seiner Ogre Titans-Saga (dem Nachfolger seines Erfolgstitels "Minotaur Wars") und an anderen Projektten. Wer mehr darüber erfahren will, findet umfassende Informationen im Internet unter www.sff.net/people/knaak.

Im Lauf der Geschichte werdet ihr sehr viele Charaktere kennen lernen und mit Orten und Institutionen konfrontiert. Die wichtigsten Personen sind dabei Uldyssian und Mendeln ul-Diomed, zwei Brüder, die ihre restliche Familie durch die Pest verloren haben; Cyrus und Serenthia, eine Kaufmannsfamilie aus Seram; Achilios, der beste Freund von Uldyssian und Lylia, eine undurchschaubare angebliche Edelfrau, die durch ihre Schönheit und geheimnisvolle Aura die Menschen in ihren Bann zieht. Ihr bekommt Informationen über Seram, Partha, Tulisam und Kehjan, allesamt Städte des östlichen Reiches, haltet euch in Wäldern und Dschungeln auf und trefft auf die Kathedrale des Lichts und ihren Propheten sowie auf den Tempel der Triune, der die drei Geister Bala, Dialon und Mefis repräsentiert.

Uldyssian lernt Lylia in Seram kennen und von da an werden sich ihre Wege vorerst nicht mehr trennen, auch wenn dies zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt ist. Achilios und Mendeln finden ein merkwürdiges Artefakt im Wald, welches noch öfter eine wichtige Rolle spielen wird. Denn es verändert die beiden Personen. Zudem sorgt eine plötzliche Wetteränderung für Aufregung, die in dem Moment eintritt, als Uldyssian und Lylia die Leiche eines der beiden Missionare finden. Als sie ins Dorf zurückkehren, wird noch ein weiterer Mord bekannt, bei dem Toten wurde zu allem Übel Uldyssians Messer gefunden. Somit wird er auch als Mörder angeklagt und unter Arrest gestellt. Während seiner Gefangenschaft gelingt es ihm, die Zellentür zu öffnen, allerdings ist er sich selber nicht bewusst, wie er dies geschafft hat. Er nutzt diese Gelegenheit allerdings nicht zu einem Fluchtversuch, zu erschrocken ist er über das Ereignis. Lylia, die ihn besucht, erzählt ihm etwas über ihre Vergangenheit und einem "Spiel" zwischen Tempel und Kathedrale. Kurzv darauf treffen die Inquisitoren letzterer ein, um Uldyssian zu verurteilen.

Mendeln leidet immer wieder unter Gedächtnislücken und Visionen, er bringt dies mit dem Artefakt in Verbindung.
Uldyssian wird dem Großinquisitor vorgeführt, durch verschiedene Ereignisse und Lylias Hilfe gelingt ihm jedoch die Flucht aus Seram. Er entdeckt unheimliche Fähigkeiten an sich, die ihn ängstigen und verwirren.
Welche Rolle spielt der Primus des Tempels der Triune? Dies wird zu diesem Zeitpunkt noch nicht enthüllt, aber es scheint keineswegs eine unwichtige Rolle zu sein.
Achilios und Serenthia verlassen Seram ebenfalls, da sie nach Uldyssian suchen wollen, Mendeln und die restlichen Dorfbewohner werden zu Gefangenenen der Inquisitoren. Mithilfe seiner neuen Kräfte gelingt Uldyssian die Befreiung seines Bruders und der Dorfbewohner, allerdings kann er aufgrund dessen nicht in seinem Heimatdorf bleiben. Die Leute haben Angst vor ihm und behandeln ihn wie ein Monster. Daher brechen Uldyssian, Lylia, Mendeln, Achilios und Serenthia auf und verlassen Seram mit unbestimmtem Ziel.

In einem Waldstück trifft Mendeln auf ein riesiges Monstrum, das er mittels einer Vision des Artefakts kurzzeitig schwächen kann. Trotzdem kommt es zu einem Kampf, in den auch die anderen verwickelt werden. Während des Kampfes fällt seitens des Monstrums der Name Lucion. Doch wer ist dieser Lucion? Mendeln kommt es so vor, als ob auch Lylia ein Geheimnis zu verbergen hat, sie scheint jemand anderes zu sein, als alle denken. Doch er äußert seinen Verdacht nicht und Lylia versteht es geschickt, die anderen so zu manipulieren, dass Kehjan, die große Stadt, als nächstes Ziel auserkoren wird.
Der Tempel der Triune kommt wieder ins Spiel, wobei auch er nicht das zu sein scheint, was er vorgibt zu sein.

Auf dem Weg in die Stadt will Uldyssian seinen Gefährten die Kräfte, die er besitzt, vermitteln, jedoch scheint es nur bei Serenthia zu klappen. Nach einem Gespräch mit Lylia ergreift Serry, wie sie von Achilios liebevoll genannt wird, jedoch die Flucht und läuft den Friedenswahrern des Tempels der Triune in die Arme, die auf der Suche nach Uldyssian sind. Diese zwingen Serry, den Bauern zu verraten und sie zum Lager zu führen. Dort kommt es zu einem Machtkampf zwischen Malic, dem Friedenswahrer, und Uldyssian, der scheinbar zu Gunsten des Schergen der Triune ausgeht. Doch es verläuft anders, Lylia scheint damit etwas zu tun zu haben. Der Name Lucion fällt wieder, Malic verschwindet und die Gruppe scheint vorerst wieder sicher zu sein.

Lucion ist der Sohn Mephistos, der der Vater des Primus vom Tempel der Triune ist, ergo ist der Primus Lucion. Baal und Diablo sind die Brüder von Mephisto, dem Herrn des Hasses und ihr Bestreben ist die Unterwerfung der Welt - des Sanktuariums. Weiterhin ist von zwei anderen Personen die Rede: "sie" und "der Widersacher".
Malic wird erneut auf die Jagd nach Uldyssian geschickt, diesmal dienen ihm Schreckensritter als Verstärkung. Dieser ist zusammen mit seinen Gefährten zur Stadt Partha gelangt. Dort heilt er einen Jungen mithilfe seiner Kräfte, woraufhin ihn die Bürger Parthas verehren und ihn als "Heiliger" betiteln.

Eine neue Person hat ihren ersten Auftritt in der Geschichte um den Sündenkrieg, bisher schon bekannt als der Prophet der Kathedrale des Lichts. Sein wahrer Name lautet Inarius, einst war er Befehlshaber über die himmlischen Heerscharen. Erneut ist von "ihr" die Rede, wobei der Name dieser ominösen Person bekannt wird: Lilith.
Uldyssian ist währenddessen bestrebt, den Menschen von Partha seine Macht zu vermitteln. Ihm wird klar, dass die grosse Stadt Kehjan warten muss. Lylia beschliesst, dass auch Partha für ihre Zwecke ausreichend ist - doch was sind ihre Zwecke? Welchen Plan verfolgt die angebliche Edelfrau? Serenthia und Achilios hegen leise Zweifel an Uldyssians Macht, dabei kommt auch Mendeln wieder zur Sprache. Dieser findet sich auf einem Friedhof wieder, ohne überhaupt zu wissen, wie er dorthin gelangt ist. Er wird erneut von einer Vision heimgesucht, in der ihm vermittelt wird, dass er vom Drachen auserwählt sei. Achilios findet ihn dort und begleitet Mendeln zu seinem Bruder. Langsam wächst die Furcht vor Mendeln, der noch unheimlicher zu sein scheint, als Uldyssian.

Der Bauer führt sein Werk in Partha fort, die Einwohner verehren ihn immer mehr. Doch Uldyssian will weiterhin nur als einfacher Mann angesehen werden, nicht als Meister oder Heiliger.
Malic, der Hohepriester des Tempels, ist weiterhin auf seiner Fährte, doch Uldyssian ist nicht mehr das einzige Ziel, das für den Primus interessant ist. Auch "sie" ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr und "sie" hält sich in unmittelbarer Nähe des Bauern auf.
Uldyssian hat einen entsetzlichen Albtraum, in dem sich das Paradies in die Hölle verwandelt und er Mendeln, Achilios und Serry verliert. Ausserdem sieht er das wahre Ich seiner geliebten Lylia: Lilith. Nachdem er erwacht ist, begegnet er Lylia mit Mißtrauen, doch diese versucht ihn abzulenken, was ihr auch gelingt. Doch sie macht sich ihre Gedanken, denn Albträume können sowohl Warnungen als auch Vorzeichen sein und dies bedeutet, dass ihre Fassade in Gefahr ist. Sie muss handeln - und dies geschieht auch.

Was geschieht mit Uldyssian und den anderen? Wird das Sanktuarium fallen, wird Lylia alias Lilith siegen oder werden Diablo, Baal und Mephisto den Sieg davontragen? Was wird aus Mendeln, der weiterhin von Vissionen heimgesucht wird? Diese Fragen müsst ihr euch schon dadurch beantworten, dass ihr euch Diablo - Der Sündenkrieg - Buch 1: Geburtsrecht selber vornehmt und lest. Vielleicht werden die Geschehnisse ja auch gar nicht in diesem Buch aufgelöst, sondern erst im zweiten Teil der Sündenkrieg-Reihe? Dieser heisst übrigens "Die Schuppen der Schlange" und ist im selben Verlag wie auch dieses Buch erschienen. Bisher liegt mir der zweite Teil des Sündenkrieges leider nicht vor, so dass ich euch keine Rezension dieses Buches versprechen kann.

Kommen wir zum Schreibstil dieses Buches. Euch erwartet auf jeden Fall eine äußerst spannende Geschichte, die vielleicht etwas schleppend beginnt. Mir kam es jedenfalls so vor, aber das kann ja bei jedem anders sein. Richard A. Knaak hat einen sehr ausführlichen und lebendigen Schreibstil verwendet, oftmals ausschmückend, aber nie beschönigend. So werdet ihr einigen geköpften, ausgeweideten oder gehäuteten Opfern begegnen, furchteinflößenden Dämonen und undurchschaubaren Charakteren. Hat man sich erstmal in die Geschichte eingelesen, wird man das Buch so schnell nicht mehr weglegen, um allen Geheimnissen auf die Spur zu kommen.

Anfangs machte das Buch auch aus orthographischer Sicht noch einen guten Eindruck, leider häufen sich aber ca. ab der Mitte der Geschichte die Rechtschreibfehler, was den Lesefluß an einigen Stellen erheblich stört. Außerdem ist mir die ein oder andere Unstimmigkeit im Ablauf der Geschehnisse aufgefallen, etwa dass beispielsweise Achilios beim Überfall im Wald erst da war, dann angeblich auf der Jagd, dann aber auf einmal wieder bei den anderen Gefährten. Auch dies stört beim Lesen, da man die Geschehnisse immer wieder Revue passieren lassen muß, um die Zusammenhänge zu verstehen. Daher bekommt das Buch einige Misnuspunkte von mir.

Bleibt noch die letzte Frage zu klären, nämlich ob ihr Diablo gespielt haben müsst, um Gefallen an diesem Buch zu finden. Eine Frage, die ich einfach mal so mit einem "Nein" beantworte. Diablo-Kenner haben vielleicht einen kleinen Vorteil, weil sie einige der Charaktere oder Örtlichkeiten kennen, aber auch als Nicht-Kenner wird man sein Lesevergnügen haben und sich schnell in dieser Fantasy-Welt zurechtfinden. Von daher kann ich hier eine positive Kaufempfehlung aussprechen, denn Diablo - Der Sündenkrieg - Buch 1: Geburtsrecht bietet in erster Linie eine spannende und mitreißende Geschichte, die mit den Geschehnissen des gleichnamigen Videospiels nichts zu tun hat, da es weit vor dessen Zeot spielt.

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