| Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!
Prototype 2 - Das Review
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Khaniel Devlin ist Söldner und Waffenmeister. Eine schicksalhafte Begegnung mit einer Gruppe von Paladinen – angeführt von der charismatischen Zethamy Demarro – soll sein Leben für immer verändern.
Die Paladine sind auf der Suche nach der geheimen Zuflucht eines Ordensbruders, wo sagenumwobene Artefakte versteckt sein sollen. Da wird die Gruppe von einer Horde riesenhafter Zyklopen überfallen und im Eifer des Gefechts streckt Khaniel versehentlich die Anführerin der Paladine nieder. Für diese Tat werden der Waffenmeister und sein Zwergenfreund Bruigan in Ketten gelegt und als Sklaven an die Oger der Stadt Oggok verkauft.
In Gefangenschaft schließt sich ihnen der Oger-Schamane Bhaobuk an und es kommt zu einer unerwarteten Begegnung, die Devlin dazu veranlasst, seinem Gefängnis zu entfliehen und sich auf eine gefährliche Odyssee zu begeben, an deren Ende grenzenlose Macht oder der Tod auf ihn und seine Gefährten wartet ...
Soweit die Darstellung der Geschichte von der Buchrückseite des 352 Seiten starken Taschenbuches EverQuest Band 3 – Wahrheit und Stahl, geschrieben von Thomas M. Reid. Erschienen ist dieses Buch mit der ISBN-Nr. 3-8332-1386-8 in der Ausgabe 3/2006 am 13.12.2006. Der verantwortliche Verlag ist der Panini-Verlag, der ja auch schon die beiden ersten Bände herausgebracht hat.
Zu Thomas M. Reid habe ich auch wieder einige Informationen parat: Er wurde kurz vor Weihnachten 1966 in den Bergen von Fort Collins (Colorado) geboren, seine Eltern sind Norma und Tony Reid. Nach den Besuchen von Highschool und College übte er erst andere Berufe aus und kam nur durch die Anzeige in einem Magazin zum Schreiben von Büchern, u.a. für die Forgotten Realms Reihe. Heute lebt er mit seiner Familie in Texas, im Großraum Austin.
Der Roman hat insgesamt 18 Kapitel und einen Epilog, zu Beginn finden sich noch Widmungen des Autors und Danksagungen des Übersetzers Stephan M. Rother. Apropo Übersetzung: Es treten stellenweise vermehrt Rechtschreibfehler aber auch grammatikalische Fehler auf, die teilweise den Lesefluß erheblich stören.
Die einzelnen Kapitel sind ab und an noch in mehrere klar getrennte Abschnitte untergliedert. Gefühle und Gedanken der Hauptfigur Khaniel Devlin wurden in Kursivschrift dargestellt, was diese vom Rest abhebt und somit klar erkennbar macht. Auch die teilweisen Selbstgespräche von Khaniel sind auf diese Weise dargestellt.
Kommen wir zur Geschichte von EverQuest Band 3 – Wahrheit und Stahl:
Der Stahlkrieger und Söldner Khaniel und der zwergische Braumeister Bruigan treffen auf dem Rückweg einer Mission auf Zethamy und ihre Ritter der Wahrheit, jedoch ist dieses Treffen nicht gerade freundlicher Natur. Zudem wird es von einem Ereignis überschattet, welches durch Verrat ausgelöst wurde. Maßgeblich beteiligt war Maix Trenagan, Anhänger der Kirche des düsteren Zorns und damit Anhänger des Gottes Innoruuk. Die Situation von Khaniel und seinem Freund wird schnell kritisch, zumal beide festgenommen werden – wegen eines Unfalls, der als Verbrechen ausgelegt wird.
Für Khaniel sind die Konsequenzen der anschließenden Verhandlung besonders hart, denn er darf fortan kein Stahlkrieger mehr sein und wird aus dem Orden der Stahlkrieger hinausgeworfen. Bruigan und er wollen den Kummer daraufhin ersäufen, doch sie fallen dem Verräter Maix und seinen Priestern des Innoruuk in die Hände. Die beiden landen in Oggok, der Stadt der Oger, wo sie lange Zeit als Sklaven verbringen. Aufgrund eines Zwischenfalls steigt Khaniel in der Gunst der Oger. Bei einer Festlichkeit begegnet er dann auch noch Zethamy wieder. Dieses Wiedersehen weckt in Khaniel den Wunsch, der Ogerstadt zu entfliehen.
Bruigan hat die Flucht vorbereitet, die beiden befreien Zethamy und erhalten unerwartete Hilfe durch den Oger-Schamanen Bhaobuk, den Halbbruder des Ogerkönigs. Doch für seine Hilfe verlangt Bhaobuk, dass er mitkommen darf. Auf dem Weg zu den Stadttoren kommt es zu einem folgenschweren Kampf mit einigen Wachen, bei dem einer der Gefährten stirbt. Den restlichen gelingt die Flucht aus Oggok und sie fliehen durch den Forst von Feerott. Khaniel und seine Begleiter versuchen, die Beweggründe für den damaligen Verrat durch Maix zu verstehen, doch sie können den wahren Beweggrund nicht ergründen.
Der Weg zu ihrem Ziel Freihafen gestaltet sich gefahrvoll, besonders weil Zethamy in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt und somit keine große Hilfe ist. Ihr Selbstmitleid ist die größte Hürde, die sie zu überwinden hat. Das Reiseziel ändert sich, die Gefährten wollen nun nicht mehr nach Freihafen, sondern zur Zuflucht des Eremiten, dem Ziel, zu dem Zethamy damals unterwegs war, als der folgenschwere Unfall passierte. Der Weg führt Khaniel und seine Begleiter über die verschneiten Pässe der Schlangengratberge, wo sie sich erneut Gefahren gegenübersehen.
Doch ob sie die Zuflucht des Eremiten finden und was sich sonst noch alles ereignet, werdet ihr hier nicht erfahren. Um die spannende Geschichte rund um Khaniel Devlin selber zu verfolgen, nutzt ihr am besten den unten befindlichen Amazon-Link und bestellt euch EverQuest Band 3 – Wahrheit und Stahl.
Empfehlenswert ist der Roman auf jeden Fall, meiner Meinung nach ist es der beste der drei EverQuest-Bämde. Die ersten zwei Bände müsst ihr jedoch nicht lesen, um den Ereignissen dieses dritten Bandes folgen zu können, es handelt sich um eine vollkommen eigenständige Geschichte. Und ihr müsst auch beileibe keine EverQuest-Spieler sein, um Gefallen an dem Roman zu haben.
Die folgende Leseprobe stammt aus dem ersten Kapitel des Romans EverQuest Band 3 – Wahrheit und Stahl, ich wünsche viel Spaß beim Lesen und hoffe, ich konnte euer Interesse für das Buch wecken:
“Vorsicht, Kumpel! Das ist ein ganz schöner Sturz von da oben“, warnte Bruigan vom Fuß der zerklüfteten Felswand aus, vielleicht dreißig Fuß in der Tiefe.
Khaniels Finger und Zehen krallten sich in die Spalten des Gesteins. Er blickte hinab zu seinem zwergischen Gefährten und beschirmte die Augen mit einer Hand, die er vorsichtig aus dem Felsen löste.
„Willst du es selbst mal probieren?“ Er wusste, dass er gereizt klang, doch das konnte er nicht vermeiden.
„Nein“, erwiderte Bruigan rasch und schüttelte den Kopf, dass sein grau gesträhnter Bart hin und her wackelte. „Hast du jemals erlebt, dass ein Zwerg auf irgendetwas hinaufgeklettert ist?“
Khaniel grinste spöttisch:“Nein, das kann ich wirklich nicht behaupten.“
„Dafür gibt es auch einen Grund: Zwerge erbauen Dinge, aber sie klettern sie nicht empor. Wir sind echte Meister, was Baugerüste angeht, wusstest du das?“
Khaniel lachte:“Warum hast du das nicht früher gesagt? Wir hätten genau hier eines zimmern können, und dann hättest du nach Herzenslust nach deinem Moos suchen können.“
„Sohn, das einzige, was ich in den letzten dreißig Jahren hochgeklettert bin, war eine gewöhnliche Treppe. Und selbst da musste ich auf halber Strecke verschnaufen, um wieder zu Atem zu kommen.“
Khaniel lachte erneut, und sein Kichern verebbte, während er das Erscheinungsbild seines Gefährten betrachtete. Bruigans wirrer Bart, etwas verfilzt und verschmiert von den Überresten des morgendlichen Frühstücks, vermochte seine faltigen und verwitterten Züge nur zum Teil zu verdecken. Sein ledernes Wams, das er über über einem verblichenen und fadenscheinigen Wollhemd trug, schien ihm in letzter Zeit etwas zu groß geworden zu sein. Jetzt erinnerte sich Khaniel auch, dass der Zwerg, zumal in den Morgenstunden, immer ein wenig zu hinken schien. Die Zeichen des Alters waren unverkennbar. „So alt bist du nun auch wieder nicht“, log er. (...)