Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
Prototype 2 - Screenshots

 


Bewertung:  / 0
SchwachSuper 
Erstellt am 21. Juni 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: Romane
Veröffentlicht am 21. Juni 2011 Zugriffe: 88
Drucken

Die Welt von Vana'diel ist in Aufruhr: Die Stämme der Beastmen erheben sich und in den Händen der Orks befinden sich mächtige Kriegsmaschinen, die für ihre Art mehr als ungewöhnlich sind. Die Zeichen sprechen dafür, dass der erbarmungslose Schattenlord im Hintergrund die Fäden zieht und die Stämme der Hume, Galka und Tarutaru mit einem vernichtenden Krieg überziehen will.




Der junge Hume-Kämpfer Al und seine Freunde versuchen alles, um diesen Plan zu vereiteln, doch das böse hat viele Gesichter und streckt bereits seine kalten Klauen nach dem mutigen Bündnis aus ...
Dies ist die Geschichte des zweiten Bandes der Final Fantasy XI Online-Bücherreihe, der den Titel Der Sternenschwur trögt. Geschrieben wurde es wieder von Miyabi Hasegawa.

Das Buch erschien am 13.12.2006 im Panini-Verlag Die ISBN-Nr. lautet 3-8332-1456-2, es umfasst 304 Seiten und ist zu einem Preis von 9,95 € erhältlich.
Miyabi Hasegawa wurde am 30. Juni 1963 geboren. Sie lebt in der Stadt Urawa in der Präfektur Saitama, in der Nähe von Tokio. Solange sie Geschichten und Spiele zur Verfügung hat, braucht sie keine anderen Freizeitaktivitäten. Sie ist außerdem ein leidenschaftlicher Fan vom FC Urawa-Reds.

Wie bereits im ersten Band werden die Hauptcharaktere auf Glanzpapier vorgestellt, jeweils mit Bildern. Neben den bereits bekannten Abenteurern Al, Iris, Jed, Peta, Shera und Max kommen noch zwei neue Charaktere hinzu, die wichtige Rollen spielen. Diese sind:

  • Leysha: Fahrende Sängerin vom Stamm der Elvaaner. Eine wahre Schönheit, die Al und seine Kameraden auf einem Linienschiff nach Mhaura kennen lernen.
  • Chitto: Ein Faustkämpfer vom Stamm der Tarutaru. Al und seine Kameraden müssen ihn mehr als einmal aus verhängnisvollen Situationen retten.

    Das Buch besteht aus einem Prolog, vier Kapiteln und einem Epilog. Erneut finden sich mehrere Illustrationen, innerhalb der Kapitel und als Kapiteldeckblätter. Die Kapitel selber sind in mehrere Unterkapitel gegliedert, die ebenfalls noch in mehrere Abschnitte unterteilt sind. Solch ein Aufbau war auch schon im ersten Band zu finden, erfreulich, dass dies fortgesetzt wurde.
    Weniger erfreulich ist, dass erneut sehr viele Rechtschreibfehler zu finden sind, allerdings gibt es nicht mehr so viele extrem kurz gehaltene Sätze, was dem Lesefluß positiv zu Gute kommt.

    Das Abenteuer geht auf der Reise nach Selbina weiter, einer Hafenstadt, von der aus Al und seine Kameraden zum Kontinent Mindartia übersetzen wollen. Ein Auftrag aus San'doria macht die Reise nötig. Gerade noch rechtzeitig erreichen sie das Schiff, die Reise beginnt.
    Auf dem Schiff macht Al Bekanntschaft mit Leysha, der er jedoch nicht erzählt, warum das Grüppchen zu seinem Reiseziel unterwegs ist. Seine Gefährten unterstützen ihn bei diesem Beschluss, denn so recht traut keiner der fahrenden Sängerin.

    In der Nacht, bevor die Ankunft in Mhaura, der Hafenstadt, bevorsteht, geschieht etwas Schreckliches, doch alle überstehen das Ereignis. Iris und Max machen dabei aber eine unangenehme Entdeckung. Ein bis dato unbekannter Gegner taucht nach elf Jahren wieder auf, über den man allerdings nichts genaueres erfährt.
    Während der restlichen Überfahrt macht auch Shera noch eine Entdeckung. Sie erzählt jedoch keinem ihrer Bündnispartner davon, da sie zunächst wohl mehr Informationen sammeln will.

    Das Bündnis macht sich von Mhaura aus auf den Weg nach Windurst, wobei es über die Halbinsel Buburimu zur Schlucht von Tahrongi gelangt. Dort läuft ihm Chitto das erste Mal über den Weg, doch vorerst trennen sich ihre Wege wieder. Über die Ebenen von Sarutabaruta geht es weiter nach Windurst.
    Wie auch schon in San'doria ist ihr erstes Ziel das Konsulat, wo Al neue Instruktionen erhält, seine eigentliche Mission kann er jedoch nicht abschließen.

    Shera wird erneut Zeugin eines Gesprächs zwischen Jed und Leysha, die sich heimlich getroffen haben. Doch der genaue Grund dieses Treffens bleibt weiterhin geheim. Sie gibt sich jedoch diesmal zu erkennen, woraufhin Leysha verschwindet und Jed in beharrliches Schweigen verfällt. Was hat das alles zu bedeuten?
    Chitto taucht wieder einmal auf, doch wieder trennen sich die Wege der Abenteurer.

    In der Nacht werden die Gefährten bestohlen, Auftraggeberin des hinterlistigen Diebstahls ist Leysha, die auf irgendeine Weise mit Jed verbunden ist. Welche Rolle spielt sie? Was hat sie vor?
    Max bekommt Besuch aus der Heimat, der ihm unerwartete Neuigkeiten überbringt und seine Hilfe und Begleitung erbittet. Wie wird sich Max entscheiden? Steht er weiterhin zu Al und dem Rest des Bündnisses oder beginnt er seine eigene Mission?

    Shera sucht eine alte Bekannte aus ihrer Jugendzeit auf, um Informationen über Leysha zu bekommen. Diese erhält sie auch und findet das Versteck der fahrenden Sängerin, wo sich auch Jed befindet. Doch ob sie das Gestohlene wieder zurück holen kann und wie es mit Al und den anderen Kameraden weitergeht ...
    ... das müsst ihr schon selber herausfinden, indem ihr euch das Buch zulegt und lest.

    Dieser zweite Band ist insgesamt spannender als der erste Band. Spannungskurven kommen häufiger vor und flachen auch nicht so stark ab, so dass eigentlich immer eine gewisse Grundspannung erhalten bleibt. Diesmal spielen auch Gefühle wie Hoffnungslosigkeit, Zuneigung oder Angst eine nicht zu verachtende Rolle.
    Alle Schauplätze sind sehr ansprechend beschrieben, so dass ihr euch alles gut vorstellen könnt.

    Die Lektüre des ersten Bandes ist nötig, um sich in die Thematik einzufinden, zumal es keinen Rückblick in der Art „Was bisher geschah“ gibt. Zwar werden die Geschehnisse des ersten Bandes immer mal wieder aufgenommen, dies aber meist nur recht kurz und knapp.
    Final Fantasy-Fans werden sich darüber freuen, dass wieder bekannte Namen und Kreaturen auftauchen, wie z.B. Cid und Chocobos. Leser des ersten Bandes freuen sich über die Fortsetzung der Geschichte und werden mit Sicherheit auch den dritten Band „Der Bund der Ewigkeit“ lesen. Neulinge sollten, wie bereits erwähnt, auf jeden Fall erst den ersten Band „Das Lied des Sturms“ lesen, bevor sie sich an die Lektüre von Der Sternenschwur machen.

    Den Abschluß meines Buchberichts bildet die Leseprobe, entnommen aus dem Prolog des Buches:
    Es war eine windstille Nacht.
    Al und seine Kameraden befanden sich auf einer Oase, einer grünen Insel, die in dem weißen Sandmeer der Valkurm-Dünen schwebte. Sie lagerten auf einem kleinen Hügel, auf dem vereinzelt dornige Pflanzen wuchsen.
    Der Himmel schien ganz nah zu sein. Kein Mond leuchtete, aber zahllose Sterne funkelten da oben. Ein klirrend kalter, klarer Himmel.
    Al, der zum Himmel aufblickte, durchlief ein kurzes Zittern.
    Das Sandmeer konnte die Hitze nicht speichern. Sobald die Sonne untergegangen war, sank die Temperatur ins Bodenlose. Im Norden des Kontinents war es noch Spätsommer, doch wenn man die Nacht in der Wüste verbrachte, schien es bereits Winter zu sein.
    Bibbernd vor Kälte rückte Al ein bisschen näher ans Feuer, das rot aufloderte.

    „Ist dir kalt?“
    Bei dieser Frage hob Al seinen Kopf.
    Ein junger Mann mit schmalem Gesicht, langgezogenen Ohren und silberfarbenem Haar blickte ihn von der anderen Seite des Feuers her an.
    „Ein bisschen.“ Nachdem Al das zugegeben hatte, schämte er sich. Ich bin doch ein Abenteurer – und noch dazu ein Kämpfer. Warum jammere ich dann herum wie ein Schwächling?
    Der Schwertkämpfer vom Stamm Elvaan, der ihm gegenüber saß, verzog dagegen keine Miene. Vor dem dunklen Hintergrund leuchtete sein vom Feuer angestrahltes Gesicht so klar wie die Sterne am tiefschwarzen Himmel.
    Während er den Schwertkämpfer Jed verstohlen betrachtete, stieß Al einen leisen Seufzer aus.
    „Lass deine Hände nicht auskühlen!“ Wieder eine von Jeds knappen Bemerkungen.

    Hastig schob Al seine Hände an den Körper, mit denen er sich links und rechts auf den Boden gestützt hatte. Der kalte Dandvoden hatte ihnen jegliche Wärme geraubt, sie fühlten sich steif an. Al legte die Hände zusammen und blies seinen warmen Atem darauf. Dann rieb er sie aneinander und wärmte sie am Feuer.
    Er betrachtete Jed, der seine Hände gefaltet hatte, als ob er sie einpacken wollte.
    Es war einer jener Momente, an denen Al sein Langschwert, das er an der Hüfte trug, sinnlos vorkam. Er hatte immer noch nicht genug Übung. Obwohl bereits ein Monat vergangen war, seit er als Abenteurer lebte.
    Während er in das lodernde Feuer blickte, tauchten in den Flammen die einzelnen Ereignisse der vergangenen Wochen auf, dann verschwanden sie wieder eines nach dem anderen.
    „Wie alt?“ Jed hatte den Mund geöffnet und wieder eine kurze Frage ausgespuckt.
    Al überfiel zunächst ein Gefühl der Verlegenheit (...)


  • Kommentare

    Share on Myspace

    Aktuelle Gewinnspiele

    Facebook