| Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!
Prototype 2 - Das Review
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Der junge Abenteurer Al und die Weißmagierin Iris haben sich nach ihrer letzten Mission von ihrem Bündnis getrennt und sind nach Bastok zurückgekehrt, während der Elvaan Jed und die Mithra-Diebin Shera sich nach Jeuno aufgemacht haben, um den Fluch zu brechen, der auf Jed lastet.
Doch Al und Iris bleibt keine Zeit für eine Verschnaufpause, denn mysteriöse Ereignisse in Jeuno erfordern ihren sofortigen Aufbruch. Das illustre Bündnis stolpert daraufhin direkt in sein bislang größtes Abenteuer – und auch in das bislang gefährlichste ...
Auf 304 Seiten wird die Geschichte rund um Al und Iris erzählt, erstmals erschien das Buch am 14.02.2007. Ihr könnt es unter der ISBN-Nr. 978-3-8332-1457 zu einem Preis von 9,95 € erwerben.
Geschrieben wurde es von Miyabi Hasegawa, wie auch schon die vorhergehenden und noch nachfolgenden Bände der Final Fantasy XI Online-Reihe. Miyabi Hasegawa wurde am 30. Juni 1963 geboren. Sie lebt in der Stadt Urawa in der Präfektur Saitama, in der Nähe von Tokio. Solange sie Geschichten und Spiele zur Verfügung hat, braucht sie keine anderen Freizeitaktivitäten. Sie ist außerdem ein leidenschaftlicher Fan vom FC Urawa-Reds.
Der Bund der Ewigkeit ist im Panini-Verlag erschienen.
Die Charaktere des Buches sind altbekannt und werden am Anfang des Buches kurz vorgestellt. Wie auch schon in den Bänden zuvor geschieht dies auf Glanzpapier mit Bildern und jeweils einem kurzen Begleittext. Shera, Jed, Peta, Al, Iris, Max und Chitto sind die Hauptfiguren, aber auch alte Bekannte wie beispielsweise Leysha tauchen auf.
Neben den Charakterbildern sind auch wieder einige Illustrationen im Buch zu finden, so werden der Prolog, die vier Kapitel und der Epilog jeweils von einer solchen Zeichnung eingeleitet. Die einzelnen Kapitel unterteilen sich in einzelne Unterkapitel, die auch nochmals eingeteilt sind, wodurch eine durchaus sinnvolle Gliederung entsteht, die es euch leicht macht, den einzelnen Geschehnissen zu folgen.
Stichwort Geschehnisse, was erwartet euch im dritten Band der Final Fantasy XI Online-Reihe? Im Prolog trefft ihr auf Al und Iris, die in einer Sumpflandschaft unterwegs sind und gegen Monster kämpfen. Dabei begegnen sie auch einem Molbol, den die beiden jedoch links liegen lassen, da er zu zweit nicht besiegt werden kann. Sie kehren nach Bastok zurück.
Am nächsten Tag erhält Al Besuch und erfährt etwas von einem neuen Auftrag, für den er nach Jeuno reisen soll. Iris will natürlich mitkommen und so nehmen beide die Mission an.
Ihre Reise verläuft recht gefahrlos, auf dem Rest des Weges nach Jeuno bietet sich ihnen zudem die Möglichkeit, sich einer Gruppe von Bauern und Abenteurern anzuschließen, die das gleiche Reiseziel haben. So gelangen sie schließlich zu der recht imposanten Stadt an der Meerenge zwischen den Kontinenten Quon und Mindartia.
In der Botschaft erfahren sie etwas von einer Expedition zum Turm von Delkfutt auf der Qufim-Insel. Doch mitkommen dürfen sie vorerst nicht, da weder Al noch Iris einen Chocobo reiten können. Also beschließen die beiden, dies so schnell wie möglich zu lernen.
Bei ihrem Besuch in einem Chocobo-Stall treffen die beiden Chitto, der ebenfalls Reitunterricht nimmt. Ihn führte eine Mission aus Windurst nach Jeuno. Gemeinsam wollen die drei Abenteurer nun nach Jed und Shera suchen, die sich ebenfalls in der Stadt aufhalten.
Bei der Erkundung der Stadt machen sie Bekanntschaft mit einigen Goblins, die ein Geschäft in Jeuno führen. Und wie der Zufall es will, begegnen sie dort Jed, kurze Zeit später gibt es auch ein Wiedersehen mit Shera.
Jed, Shera, Al, Iris und Chitto vertreiben sich die Zeit mit Kampftraining und Chocobo-Reitstunden, da kein neuer Auftrag in Sicht ist. Nach einigen Tagen taucht erneut einer von Als ehemaligen Bündnispartnern auf: Peta. Auch ein neuer Auftrag ist erteilt worden, das Bündnis soll zu Delkfutts Turm gehen und nachsehen, warum sich die gerade dort befindliche Expeditionsgruppe nicht meldet, bei der auch der Botschafter aus Bastok ist.
Bei der Ankunft am Turm müssen noch einige Vorbereitungen getroffen werden, danach betritt das Bündnis sein neues Abenteuer.
Der Turm ist kompliziert konstruiert und birgt viele Gefahren, denen sich Al und seine Mitstreiter stellen müssen. Doch den Botschafter und seine Begleiter finden sie nicht, nur ein magisches Tor in der Spitze des Turms. Den passenden magischen Schlüssel bekommen sie auch und so scheint es nur einen möglichen Weiterweg zu geben: Durch das magische Tor.
Nach der Rückkehr in die Botschaft wird das Bündnis mit einem neuen Auftrag versorgt. Das aus dem ersten und zweiten Band bereits bekannte Geisterschiff spielt wieder eine Rolle und die Hintergründe der Beastmen-Angriffe werden nach und nach aufgedeckt. Es scheint, als ob der alles entscheidende Kampf bevorsteht ...
Wie dieser ausgeht, was bis dahin passiert und was aus Al und seinen Kameraden wird, erfahrt ihr allerdings nur, wenn ihr das Buch selbst lest. Von mir erfahrt ihr nichts mehr, ansonsten wäre nämlich die ganze Spannung weg!
Der Bund der Ewigkeit bildet ein würdiges Ende der Geschichte rund um Vana'diel sowie Al und seinen Kameraden. Gewissermaßen bilden „Das Lied des Sturms“, „Der Sternenschwur“ und Der Bund der Ewigkeit eine Trilogie innerhalb der Final Fantasy XI Online-Reihe. Er ist eigentlich durchweg spannend, „zähe“ Stellen gibt es nicht. Lebendige Schilderungen vermitteln euch einen guten Eindruck der vielen Geschehnisse des Buches.
Wieder einmal spielen Gefühle eine große Rolle, vor allem eine beginnende und eine bereits vorhandene Liebe, Eifersucht und auch Mut sowie Verzweiflung.
Leider sind auch wieder sehr viele Rechtschreibfehler mit von der Partie, die besonders gegen Ende des Buches extrem auffallen und des öfteren den Lesefluß stören. Dies kann man aber keinesfalls der Autorin übelnehmen, denn solche Fehler entstehen meist bei der Übersetzung oder der Nachbearbeitung des Buches. Erwähnt werden müssen sie aber, da sie einen großen Einfluß auf den Gesamteindruck haben.
Dennoch ist Der Bund der Ewigkeit durchaus empfehlenswert, vor allem für Final Fantasy-Fans, denen manche Schauplätze und Charaktere sowie Gegner bekannt vorkommen dürften. Ratsam ist es, zuvor die ersten beiden Bände der Reihe zu lesen, damit man sich mit den Hintergründen der Charaktere und Geschichte auskennt und nicht wegen etwaigen Wissenslücken etwas nicht versteht. Zwar werden die Ereignisse der vorhergehenden Bände immer mal wieder aufgenommen, jedoch geschieht dies immer nur sehr kurz und bietet somit nicht so viele Informationen. Einen „Was bisher geschah“-Abschnitt gibt es hier, wie auch schon im zweiten Band, nicht.
Am Schluß biete ich euch wieder eine Leseprobe an, die ich dem Prolog von Der Bund der Ewigkeit entnommen habe. Viel Spaß beim Lesen und vielleicht spornen euch Bericht und Leseprobe ja dazu an, euch das Buch zuzulegen:
“Rrrooooaar!“ Ein Gebrüll brach aus dem Rachen des riesigen Monsters hervor und dröhnte wie Donner. Es ließ die Luft erbeben und breitete sich über das gelbe, vertrocknete Gras des Sumpflandes aus.
„Es kommt!“ rief Iris.
Al nickte. Er legte seinen Schild an und ergriff das Schwert. Im Geiste antwortete er: Ich schaffe es! Er blickte in das glatte ausdrucklose Gesicht des Sumpfungetüms Goobbue.
Das Ungeheuer glich einem riesigen Frosch, der auf den Hinterbeinen stand. Sein ganzer Körper war mit Moos bedeckt, sodass es tiefgrün aussah, wie die Felder dieser Gegend. Von seinem plumpen Oberkörper baumelten schlaff zwei schmale, lange Arme herunter. Das war das Einzige, worin er sich von einem Frosch unterschied.
Zumm! Ein Fuß des Goobbues sauste auf Al herab.
Er landete im Schlamm und sackte bis zum Knöchel ein.
Ohne große Mühre trat der Goobbue nun dicht an Al heran und holte mit seinem rechten Arm weit aus. Er riss die Faust in die Höhe, und im nächten Moment raste sie auf den jungen Kämpfer hinab! Dreck spritzte klatschend hoch, und die Faust näherte sich Al.
Er konnte sogar hören, wie sie durch die Luft zischte.
Aber...
In diesem Moment machte auch Al seinen ersten Zug. Der Faust, die biegsam wie eine Peitsche wirkte, wich er so knapp aus, dass er den Luftzug noch auf seiner Haut spürte. Dann holte er mit seinem Langschwert aus und versetzte dem Goobbuue einen harten Schlag aufs Fußgelenk.
„Ööööhhhrrgghh!“ Tief aus dem Hals des Monsters drank ein kehliger Laut. Wut und Qual mischten sich in seiner Stimme. Es hob beide Arme über den Kopf und schleuderte seinen Oberkörper hin und her. Schlamm und Moos, die an ihm klebten, flogen durch die Gegend. (...)