Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
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SchwachSuper 
Erstellt am 21. Juni 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: Romane
Veröffentlicht am 21. Juni 2011 Zugriffe: 147
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Das Abenteuer rund um den jungen Windflüsterer Goren geht weiter. Auch im zweiten Band des Shaikan-Zyklus muss er wieder einige Abenteuer bestehen und alten sowie neuen Feinden trotzen. Wenn es euch interessiert, was der zweite Band zu bieten hat, solltet ihr es nicht verpassen, weiterzulesen.




SpellForce – Shaikan Zyklus – Buch 2: Erben der Finsternis wurde der geneigten Leserschaft 2006 dargebracht, genauer gesagt im Dezember 2006. Es kann unter zwei ISBN-Nummern erworben werden, nämlich ISBN 10: 3-8332-1454-6 und ISBN 13: 978-3-8332-1454-7. Der Kostenpunkt liegt bei 9,95 €. Autorin des Buches ist, wie schon beim ersten Band, Uschi Zietsch, weitere Infos zum Buch gibt es auf der Panini-Seite.

Uschi Zietsch, die Autorin, wurde 1961 in München geboren und schreibt vorwiegend Fantasy-Romane wie z.B. für „Das Schwarze Auge“ oder auch „Perry Rhodan“. Sie ist Besitzerin eines eigenen Verlags (Fabylon-Verlag), lebt im Allgäu und ist dort als Autorin zahlreicher Bücher tätig. Zu ihren Werken zählen beispielsweise „Hades“, „Der Drachenkönig“ oder auch „Der Alp“.

Worum geht es denn nun im zweiten Band des Shaikan-Zyklus? Als kleinen Überblick stelle ich euch die Zusammenfassung der Buchrückseite vor:
Die erste Schlacht um Fiara ist geschlagen, aber die Gefahr ist noch lange nicht gebannt: Die Stadt Norimar wird von dunklen Heerscharen besetzt, denn sie birgt ein machtvolles Geheimnis der Vergangenheit. Der Junge Shaikan Goren Windflüsterer, der sich von seinem Seelenfluch wieder erholt hat, will die geknechtete Stadt befreien. Er ahnt allerdings nicht, dass ihm seine schwerste Prüfung noch bevor steht: Der Schwarzmagier Raith, Herrscher der Dunkelelfen, ist unterwegs zu Aonirs Klinge. Er will die mächtigsten Diener der dunklen Renegaten aus ihrem Gefängnis befreien – die gefürchteten Fial Darg ...

Das Buch umfasst insgesamt 304 Seiten, die in 15 Kapitel unterteilt sind. Anders als im ersten Band gibt es jedoch keinen Prolog oder Epilog und auch auf ein Glossar mit Begriffserklärungen muss verzichtet werden. Die gezeichnete Karte von Eo mit seinen Ländern wie Fiara, Urgath oder Xu ist aber wieder am Anfang des Buches zu finden. Eine direkte Zusammenfassung der Geschehnisse des ersten Bandes oder eine Art Rückblick sucht ihr vergebens, allerdings werden im ersten Kapitel einige versteckte Rückblicke gewährt. Es ist also ratsam, die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

Anders als noch im ersten Band werden bei Erben der Finsternis viele verschiedene Handlungsstränge beschrieben, da nicht nur aus Sicht von Goren und seinen Freunden erzählt wird, sondern auch aus der Sicht der Feinde und Widersacher. Zudem hat sich das Freundesgrüppchen aufgesplittet, die Erlebnisse der einzelnen Grüppchen haben aber immer direkte oder auch i8ndirekte Auswirkungen auf das Handeln der anderen.

Neue Freunde und Verbündete kommen ebenso hinzu wie auch neue Feinde. Da wären zum einen die bereits bekannten Zirkelmagier Raith der Schwarze und Hokan Ashir sowie Ruorim (der Schlächter, Schwarzbart), sondern auch die Eisernen, Enart Beidhand oder die gefürchteten Fial Darg, die von Raith beschworen werden sollen. Der Disput zwischen Goren und seinem Vater Ruorim geht weiter, auch wenn Goren vorerst anderen Zielen folgen muss, um seiner Rolle als Auserwählter gerecht zu werden.

Die Erzählweise des Buches ist sehr phantasievoll und mitreissend, ihr könnt euch gut mit den einzelnen Charakteren identifizieren und verfolgt mit Spannung deren Erlebnisse. Zwar tauchen an einigen Stellen Rechtschreib- oder auch Grammatik- und Zeichensetzungsfehler auf, diese stören den Lesefluß aber nicht besonders und daher würde ich sie nicht unbedingt als Kritikpunkt werten. Die einzelnen Kapitel sind in sich des öfteren unterteilt, der Überblick geht dadurch jedoch nicht verloren.

Leider gibt es auch zu diesem Band des Shaikan-Zyklus keine Leseprobe auf der Panini-Seite , daher habe ich selber eine interessante Stelle herausgesucht und abgetippt. Viel Spaß beim Lesen!
Hokan Ashir wanderte durch die Turmkammer und rieb sich Augen und Gesicht. Er war zu Tode erschöpft wie noch nie in seinem Leben. Diese Seele ... sie leistete erheblichen Widerstand; mehr, als er jemals erwartet hätte. Dabei war es unmöglich, denn eigentlich müsste sie gebannt sein, ruhen, nicht mehr ihrer Selbst bewusst ...
Möglicherweise war die Aufgabe, die der Nekromant sich gestellt hatte, zu dieser Zeit zu groß. Raith hatte ihn vielleicht doch mehr geschwächt, als er zunächst angenommen hatte. Wie war es gdamals bei dem Seelenschmied gewesen? Hatte er da auch mit solchen Widrigkeiten zu kämpfen gehabt? Er konnte sich nicht mehr erinnern, denn er hatte diesen Eisernen im Zustand völliger Trance und Hingabe erschaffen. Er hatte damals geglaubt, sich nicht mehr selbst übertreffen zu können – einen Eisernen zu erschaffen, der seinerseits andere Eiserne erschaffen konnte ...
Nun, dieser Eiserne sollte diese Aufgabe nicht erhalten, er war keinesfalls als Handwerker gedacht. Trotzdem ... Hokan Ashir stellte hohe Ansprüche an ihn. Er sollte die Krönung seines Schaffens werden, perfekt und unbesiegbar, mit nur einer einzigen Seele in seinem Inneren, aber einer ganz besonderen. Niemand wusste, dass Hokan Ashir sie besaß, und es sollte auch niemand erfahren, nicht einmal der Seelenschmied.
Weiter, dachte er müde. Ich muss weitermachen, ich stecke in einer schwierigen Phase fest und kann jetzt nicht einfach aufhören oder mich dem Selbstmitleid ergeben. Ich muss zu dieser Seele durchdringen, koste es, was es wolle. Vielleicht ... gehe ich nur einen falschen Weg oder benutze nicht die richtige Formel. Ich sollte zuerst ein wenig studieren ...
Er nahm seine rastlose Wanderung wieder auf und konzentrierte sich. Bald spürte er, wie ihn tiefe Ruhe überkam und ihn neue Kräfte durchströmten. Durchdrungen von der sicheren Gewissheit, nun den richtigen Weg entdeckt zu haben, ging er wieder ans Werk.

Längst brannte die Sonne nicht mehr glühend auf Aonirs Klinge herab, denn der Himmel darüber war schwarz und schloss das flammende Licht aus. Das ganze Gebiet ringsum, genau bis zum Rand des lagernden Heeres, war in Dunkelheit getaucht, während dahinter hellichter Tag herrschte. Die Ränder des schwarzen Kreises waberten rötlich, und in seinem Zentrum lag ein unheilvoll pulsierendes Glühen.
Es herrschte völlige Stille. Kein Lüftchen regte sich, kein Atemzug war zu vernehmen. Nur die Stimme Raith des Schwarzen, obwohl gedämpft murmelnd, war deutlich zu hören. Die Worte, die er aus dem Grimoire vorlas, waren unfassbar für sterbliche Ohren. Nur ein sehr mächtiger Magier konnte diese Formel aussprechen und verstehen.
Das Buch blätterte sich von selbst um, und die auszusprechenden Runen leuchteten auf, sobald sie an die Reihe kamen. Das Buch war dick und schwer und schien an Seitenzahl noch zuzunehmen, je länger Raith sprach.
Seine hohe Gestalt wirkte so diffus wie stets, und die Gesten, die er vollzog, hatten undeutliche Konturen, als würde jedes Mal ein Abdruck hinterlassen, der eingefroren wurde.
Raith hielt nicht inne und zögerte nie. Seine Gesten waren kraftvoll und sicher.
Aber das war noch kein Wunder, denn er befand sich immer noch auf der ersten Stufe der Formel.
Doch seine anfänglich im tiefen Bass liegende Stimmlage steigerte sich bereits. Bald würde es soweit sein, dann wäre die erste Hürde genommen.


Wer nun wissen will, ob es Raith gelingt, die bösen Fial Darg zu beschwören und wie der Zwist zwischen den Zirkelmagiern, Goren und Ruorim weitergeht und wie sich die Zukunft der Shaikan gestaltet, der sollte dieses Buch unbedingt lesen und sich auch den dritten Band des Zyklus Sturm auf Shaikur nicht entgehen lassen. Mehr zum Ende des Zyklus gibt es selbstverständlich, wenn ich das Buch gelesen habe, bis dahin müsst ihr euch mit diesem Buchbericht zum zweiten Band begnügen.

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