Prototype 2 - Das Special




Am 24. April 2012 erscheint Prototype 2. Prototype 2, die Fortsetzung zu Radical Entertainments spektakulärem Open-World-Spiel aus dem Jahre 2009, entfacht das ungeschlagene Adrenalin-Feuerwerk des Vorläufers erneut und lässt Spieler zur ultimativen Waffe werden. Als der neu infizierte Protagonist, Sgt. James Heller, schlägt der Spieler in beispielloser Bewegungsfreiheit eine Schneise der Verwüstung durch das postapokalyptische New York Zero (kurz: NYZ), wobei er ein überwältigendes genetisches Arsenal an tödlichen, biologischen Waffen ansammelt. Sein Ziel ist einfach aber klar: Mit allen Mitteln den Menschen zu finden und auszuschalten, der für Alles die Verantwortung trägt: Alex... Mercer!

 

Prototype 2 - Das Review
Prototype 2 - Das Gewinnspiel
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SchwachSuper 
Erstellt am 21. Juni 2011 Geschrieben von Daniela Kuß Kategorie: Romane
Veröffentlicht am 21. Juni 2011 Zugriffe: 108
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Das große Finale des Shaikan Zyklus steht bevor, die Geschichte rund um Goren Windflüsterer findet ein Ende. Aber wird es ein Happy End geben oder ein unvorhergesehenes schreckliches Ende? Keine Sorge, dies wird dieses Review nicht verraten, aber einige Informationen zum Buch gibt es dennoch.




Die Originalausgabe des Buches SpellForce Shaikan Zyklus Buch 3: Sturm auf Shaikur erblickte am 15.08.2007 das Licht der literarischen Welt, geschrieben wurde es wie auch die anderen Bände von Uschi Zietsch. Es umfasst 304 Seiten und ist unter der ISBN-Nr. 975-3-8332-1573-5 erhältlich. Der Preis liegt bei 9,95 €, also genau wie auch Buch 1 und 2. Auf der Panini-Seite gibt es alle Informationen auf einen Blick

Uschi Zietsch, die Autorin, wurde 1961 in München geboren und schreibt vorwiegend Fantasy-Romane wie z.B. für „Das Schwarze Auge“ oder auch „Perry Rhodan“. Sie ist Besitzerin eines eigenen Verlags (Fabylon-Verlag), lebt im Allgäu und ist dort als Autorin zahlreicher Bücher tätig. Zu ihren Werken zählen beispielsweise „Hades“, „Der Drachenkönig“ oder auch „Der Alp“.

Wir sind nun also beim letzten Teil des Zyklus angelangt und der Text der Buchrückseite wird euch einen kleinen Überblick über die Geschehnisse geben:
Die stolze Festung der Shaikan ist in die Hände dunkler Mächte geraten. Doch das ist nur der Anfang, denn die Eroberer wollen ganz Fiara unter ihre Knute zwingen. Goren Windflüsterer und seine Gefährten setzen alles daran, den drohenden Untergang zu verhindern. Dabei wird der junge Shaikan mit einem Feind konfrontiert, der ihn erbarmungslos auf die Probe stellt: sein eigener Vater! Der schwerste Gang aber steht Goren bevor, als er gegen den Unbesiegbaren antreten muss, den mächtigsten aller Eisernen, und eine uralte Macht in dem jungen Shaikan erwacht ...

Anders als bei den ersten beiden Büchern des Zyklus umfasst dieses Buch 17 Kapitel, die gezeichnete Karte von Eo wurde aber wie bekannt am Anfang untergebracht. Eine Einführung berichtet über alles, was bisher geschah, wobei sich dies nicht nur auf die ersten beiden Bücher bezieht, sondern allgemeine geschichtliche Daten rund um Eo, die Zirkelmagier und den Konvokationskrieg liefert. Am Ende des Buches findet sich ein Anhang mit Begriffserklärungen und Zusammenhängen. Auf diese Sachen wurde ja im zweiten Buch verzichtet, erfreulich, dass Uschi Zietsch im dritten Buch wieder solche Informationen bietet.

Die Hauptfiguren des Buches sind teils bekannt, teils auch neu. Neben Goren Windflüsterer und seinen Gefährten, Ruorim, Hokan Ashir und den anderen Zirkelmagiern tauchen neue Feinde auf, u.a. der Unbesiegbare. Die Fial Darg, deren Beschwörung im zweiten Buch des Zyklus angesiedelt war, bilden neue mächtige Feinde für Goren, auch eine ehemalige Verbündete hat die Seiten gewechselt. Viele scheinen ein falsches Spiel zu spielen und einige Überraschungen warten auf den Leser.

Die Geschichte von SpellForce Shaikan Zyklus Buch 3: Sturm auf Shaikur beginnt quasi parallel zu den Geschehnissen gegen Ende des zweiten Buches und erzählt von den Unternehmungen der Gefährten Gorens, die ihn nicht bei seiner Mission an Aonirs Klinge begleiten. Auch innerhalb des Buches gibt es Zeitsprünge, z.B. dass ein Geschehnis beschrieben wird, das vor dem bereits eingetroffenen Ereignis angesiedelt ist. Dies ist aber an keiner Stelle verwirrend, allgemein kann man der Geschichte sehr gut folgen und diese nachvollziehen.

Shaikur, die Festung der Shaikan, wird zum Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Hier wird der entscheidende Kampf stattfinden, der über das Schicksal von Goren, Fiara und ganz Eo entscheiden wird. Doch nicht nur Kampf, Zwietracht und Verrat bestimmen die Abläufe, auch Liebe, Hörigkeit, Eifersucht und andere Gefühle spielen eine große Rolle. Durch die lebhafte und phantasievolle Schreibweise der Autorin werdet ihr schnell von der Geschichte gefesselt und wollt das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die wenigen Rechtschreibfehler stören dabei nicht, auch so gibt es keine literarischen Hindernisse. Die Kapitel sind in sich mehrmals unterteilt, bleiben aber immer stimmig und es entstehen keine geschichtlichen Lücken, die den Lesefluß eventuell stören würden.

Diesmal war es gar nicht so einfach, eine passende Leseprobe herauszusuchen, denn es soll ja nichts verraten werden. Auf der Panini-Seite wird leider keine Leseprobe angeboten, daher habe ich wieder einmal selber einen kleinen Teil des Buches angetippt. Viel Spaß beim Lesen, vielleicht weckt es ja das Interesse an diesem Buch:
Die Leichen ließen sie liegen. In der Hitze würden sie innerhalb weniger Stunden vertrocknen und vielleicht einem Aasfresser als Mahlzeit dienen.
Am Nachmittag hatten sie die Pferde auf einem schmalen Pfad zu einer kleinen Quelle zwischen den Felsen geführt. Die völlig ausgelaugten Tiere seufzten selig und wollten sich gierig auf das lebensrettende Nass stürzen, mussten es aber dulden, angebunden zu werden. Nach und nach bekamen sie zu saufen. Menor kümmerte sich um die Tiere, und als er glaubte, dass keine Gefahr mehr bestand, ließ er sie endlich zum Wasser, in das sie sich nis zu den Knien stellten und wo sie soffen, schnaubten oder prusteten. Auch die Gefährten ließen sich ins Wasser fallen, fühlten dankbar die lindernde Kühle und Frische und stillten ihren Durst.
Menor fand im Lager der Strauchdiebe ein wenig Dörrfleisch und ein paar nicht mehr ganz frische sonstige Lebensmittel, die nur Wolfur begeistert begrüßte. Als sie später doch alle einigermaßen satt und zufrieden an den Felsen lehnten und auch die Pferde selig dösten, setzte Craig eine ernste Miene auf.
„Wir müssen uns trennen“, erklärte er. „Shaikur braucht Hilfe. Die Bewohner der Festung sind viel zu wenige, um es mit dem Heer von Hokan Ashir aufzunehmen, auch wenn jeder von ihnen für drei kämpfen kann. Und ich werde es nicht zulassen, dass der Nekromant sich an diesem strategisch günstigen Punkt, so nah an Lar, niederlässt.“ „Aber was willst du dagegen unternehmen?“, fragte Hag. „Wer wäre bereit, Hilfe zu schicken?“
Der Dracon richtete seine dunkel glühenden Augen auf ihn und sagte: „Der Eisenfürst.“
„Der Clanmführer von Eisensturm? Nie im Leben!“, rief der Leonidar. „Er hat geschworen, sich nie wieder mit einem der anderen Völker an einen Tisch zu setzen!“
„Mag sein, aber damals gab es auch den Konvokationskrieg noch nicht. Außerdem sind wir alte Weggefährten.“


Hier möchte ich die Leseprobe beenden, die zwar diesmal kürzer als bei den anderen beiden Büchern des Zyklus ausgefallen ist, aber ansonsten zu viel von der weiteren Geschichte verraten würde. Wer also durch den Buchbericht oder die Leseprobe neugierig geworden ist, sollte sich auf den Weg in den nächsten Buchladen machen oder dem untenstehenden Amazon-Link folgen.
Ich kann das Buch jedenfalls uneingeschränkt empfehlen, es bildet einen würdigen Abschluss des Shaikan-Zyklus.

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